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Mittwoch, 29. Juni 2016

Toröffner beim Kartenlegen

Kleine Tricks und Kniffe erleichtern ja nicht nur den Alltag, sondern insbesondere das magische Wirken und alt hergebrachtes Volksbrauchtum sind voll davon. 

Wie wertvoll die Pflanzenhelfer für uns als Medizin in Form von Tee, Tinkturen, Salben, Bäder oder Räucherungen sind, wissen wir vermutlich alle. Doch auch zaubern können wir mit ihnen, sie in Ritualen verwenden oder sogar beim Orakeln. 

Für jedes Problem gibt es eine Lösung, für jede Situation mindestens einen Weg, wie wir sie angehen können. Meist sogar mehrere. Heute mal etwas zum Thema Geheimnisse, geheimes Wissen oder wie Ihr da besser durchsteigen könnt. Um Licht ins Dunkel einer verfahrenen Situation zu bringen, greift Ihr vielleicht einfach mal zu einer Löwenzahnwurzel. 

Ich habe vor ein paar Tagen noch ein ganz junges Pflänzchen ausgerupft, um  es genau in dieser Art einzusetzen. Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt warum ich nicht die Blüten genommen habe? Ganz einfach: Wir wollen doch zum Kern der Sache durchdringen, also quasi an die Wurzel des Übels, richtig? Genau. Also die Wurzel. Klingt eigentlich ganz logisch, oder? Genauso funktioniert das ganz häufig in der Magie. Es kann tatsächlich so einfach sein.

Der Löwenzahn an sich hat ein sonniges Gemüt. Eine absolut solare Pflanze mit viel Power. Für neue Vorhaben, die eigene Energie zu erwecken, wieder zu Kräften zu kommen oder eben auch mal, um Schleier bzw. Schatten, welche die Wahrheit verdecken, zu überwinden. Sprichwörtlich um nicht weiter im Dunkeln zu tappen.

Die meisten von uns werden eine spezielle Kerze brennen haben, wenn sie die Karten legen. Vermutlich eine weiße. Weil sie rein ist und schützt, weil sie ebenfalls Licht spendet, weil sie hilft unseren Geist zu fokussieren, weil sie Negativität fernhält. Viele haben außerdem gerne einen besonderen Stein dabei oder legen auf einer Unterlage, die sonst für nichts anderes benutzt wird. Genauso mache ich das auch. Es brennen spezielle Kerzen für verschiedene Zwecke, mein schwarzes Tuch mit der Abbildung von Frigga dient als Untergrund und zusätzlich liegt noch eine Venus in der Mitte. Sie ist auf der Rückseite mit ein paar Tropfen meines eigenen Blutes getränkt. Um mich mit der Göttin zu verbinden, weil ich bei jeder Kartenlegung die Göttin um ihr Beisein und ihre Unterstützung bitte.

 
Zusätzlich besteht aber eben die Möglichkeit noch auf weitere Helferlein zurück zu greifen. Für bestimmte Situationen vielleicht. Also laden wir doch die Pflanzengeister ein, bei unserer Arbeit zu helfen. Gerne können wir für sie etwas räuchern, hübsche Steine auf ihrer Erde ablegen, um ihnen im Austausch Energie zu spenden oder was Euch sonst als eine herzliche Geste des Dankes erscheinen mag.

Magie und Divination gehen seit je her Hand in Hand, sie stammen aus derselben Quelle. Beides kann und soll helfen unser Leben zu erleichtern, die Fragen des Alltags zu beantworten, Umstände positiv zu beeinflussen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es doch durchaus eine logische Methode, das Kartenlegen mit ein wenig Zauberkraft zu pushen. Weil evtl. die Frage schon so lange im Raum hängt und frau vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen kann. Oder alle Informationen aus voran gegangenen Legungen noch immer nicht zum erwünschten Ergebnis geführt haben.

Wir beeinflussen damit unsere Fähigkeit die Botschaften aufzunehmen, zu entschlüsseln, zu verarbeiten und wahrhaft zu verstehen. Pflanzen haben Einfluß auf unseren Körper und Geist. Deshalb vermögen sie sowohl uns auf verschiedenen Eben zu heilen, wie auch uns zu vergiften. Dabei kommt es meist lediglich auf die Dosierung an. Aber ich glaube wer sich ein wenig mit der Thematik beschäftigt hat, dessen innere Stimme und Intuition werden eine sinnvolle Anleitung geben, wonach wir greifen sollten.

Wenn Du nun also Licht ins Dunkel einer vertrackten Angelegenheit bringen möchtest, dann lasse den sonnigen Löwenzahn Dir den Weg zeigen. Bitte ihn, Dir zu leuchten und die blinden Flecken zu erhellen. Übrigens habe ich dieses Löwenzähnchen genau bei dem so benannten Legesystem eingesetzt, es heißt "Der blinde Fleck". Das kann sich mit Dir selbst beschäftigen, Deinem Leben oder einer Situation, an der mehrere Personen beteiligt sind.

 
Vor einem Jahr hatte ich bereits ein sehr schönes Ritual mit Löwenzahnblüten abgehalten, von dem ich > an der Stelle < damals auch berichtet habe.

Wie auch immer: Die Karten haben ihren festen Platz in der Magie, wo sie häufig zum Einsatz kommen, um eine Situation oder ein Ziel bildlich darzustellen. Ebenso können wir aus einer Legung der Karten unseres Lebens umgekehrt auch ein kleines magisches Ritual machen. Probiert es aus. Seit frei und kreativ und lasst Euch inspirieren. Von der Natur, den Zeichen, der Welt um Euch herum. Es gibt keine Grenzen, keine Einschränkungen. Wenn Du bestimmst, dass eine Löwenzahnwurzel Dein Toröffner ist und respektvoll da heran gehst, dann wird es so sein. Ebenso könnte Dir eine Sonnenblume helfen die Auslegung mit einem sonnigen Gemüt zu betrachten, nicht überschattet von Ängsten. Die Brennessel kann Fremdeinflüsse raus halten und und und. Denk nach. Was weißt Du über die Pflanzen? Wofür werden sie normalerweise genutzt? Dann kannst Du sie genauso dafür auch in der Magie, einem Zauberspruch oder beim Orakeln verwenden, verlass Dich drauf. Auf auf :)


Sonntag, 22. Mai 2016

Sonne-und-Mond-Ritual


Ich nehme mir ja häufig vor wieder mehr über meine magische Arbeit zu schreiben und möchte deshalb an der Stelle vom gestrigen Tage erzählen. Ist ja immer so eine Sache mit der Zeit und so. Aber heute wollen wir uns einen entspannten Sonntag auf der Couch machen und wenn das Wetter hält sogar am Mittag was Grillen...
Wie auch immer. Manche Themen sind mir auch einfach zu persönlich. Entweder, weil ich sie für mich selbst gemacht habe oder auch weil die Sache an sich sehr privat ist und nicht unbedingt ins Internet gehört. So sehe ich das jedenfalls mitunter. Doch diese Angelegenheit hier halte ich für sehr sinnvoll, denn sie geht viele von uns an heut zu Tage.

Das folgende Ritual kannst Du am besten zum Vollmond abhalten und im Sommer bzw. wenn es warm ist, die Sonne mit Kraft scheint. Es wird Dir helfen, wenn Du Dich überfordert und ausgelaugt fühlst, weil Du seit einer Weile viel Stress hattest und Dir einfach alles viel zuviel geworden ist. Es geht darum Dich wieder mit Dir selbst und allem um Dich herum zu verbinden, Dich zurück in Deine Mitte zu bringen, sowie Dein Energieniveau wieder anzuheben. 

Ich zähle nun auf welche Bestandteile ich verwendet habe. Selbstverständlich kannst Du einzelne Materialien aber auch variieren, je nachdem was Dir zur Verfügung steht oder welche Assoziationen für Sonne und Mond ect. sich für Dich persönlich stimmig anfühlen.

1 Citrin-Stein
Salz
1 gelbe Stabkerze
1 orangene Stabkerze
ätherisches Orangenöl
ätherisches Zitronenöl
ein Band oder eine Kette zum Besprechen, Binden und Verknoten der Kerzen
ein klares Kerzenglas
Lackstifte in gold und silber
Glöckchen oder eine Rassel 
Sand oder Erde für das Kerzenglas
13 Margeriten-Köpfe


Den Citrin habe ich vordergründig wegen seiner feurigen Farbe ausgewählt, die ich automatisch mit Sonne und Lebenskraft in Verbindung bringe. Sein Name, wie man eigentlich schon heraus hört, stammt aus dem Griechischen und bedeutet Zitronenstein. Sonniger geht es also kaum. 
Was seine Wirkung als Heinstein angeht, so sagt man dass er durch seine entgiftenden Eigenschaften den Stoffwechsel und das Immunsystem anregt. Er stärkt den sensiblen Geist und bewahrt vor Trübsal, dringt über das Solarplexus-Chakra zu uns durch. Enttäuschungen werden überstanden, Verletzungen verwunden, Herz und auch Seele vermögen es leichter sich wieder zu öffnen. 
Es heißt der Citrin sei ein so starker Stein, dass er in Symbiose mit Bergkristallen eine Kraft entwickle, die der Sonne nahe komme und man bei dieser Kombination aufpassen solle, dass man sich nicht verbrennt. 

Genau deshalb habe ich den Stein zunächst mit Wasser und Salz gereinigt, um ihn dann für eine Weile mit einer Horde Bergkristallen gemeinsam in der prallen Sonne wieder aufzuladen. Nach Abschluß des Rituals habe ich alle Bestandteile über Nacht noch dem kalten, aber nährenden Licht von Großmutter Mond überantwortet. 

Zu Beginn des Rituals wurden natürlich die Kerzen auf meinem Altar entzündet. Ich bat meine Mutter Hekate für den Mond, desweiteren Bastet und Oshun für die Sonne um Hilfe bei meinem Unterfangen. Alles, womit ich arbeiten wollte, hatte ich auf den Tisch gelegt, den ich mit einigen Glöckchen rasselnd dreimal umrundete, um meinen Kreis zu ziehen. Das mache ich übrigens nicht jedesmal so. Es kommt einfach immer darauf an mit wem ich arbeite und was ich vorhabe, meinetwegen auch abhängig davon, wie ich gerade drauf bin. 

Du umschließt den Stein mit Deinen Händen und erklärst ihm, wie auch den Göttinnen, worum Du ihn bittest. Was quasi sein Auftrag sein soll. Nach jedem Satz hauchte ich ihm dreimal meinen Atem ein, um ihn zu beleben. Um jeden Arbeitsschritt zu bekräftigen rasselst Du zwischendurch immer wieder. Über den Stein, die Materialien, die Du verwendest und für die Göttinnen. Insbesondere Bastet liebt den Klang von kleinen Glöckchen sehr. So zumindest ist meine Erfahrung.

Salbe die orangene Kerze nun mit (Blut-)Orangenöl und bitte sie, die Kraft der Sonne in sich aufzunehmen. Das Gleiche machst Du auch mit der gelben Kerze, jedoch verwendest Du Zitronenöl und bittest um die Stärke der Mondin. Du könntest selbstverständlich auch silber, grau oder hellblau für den Mond wählen und gelb, gold oder rot für die Sonne. Das bleibt ganz Dir überlassen. Selbst die Öle kannst Du austauschen. Ich meine jedoch, wenn es so sehr um Lebensenergie und benötigtes Feuer geht, dann darf es ruhig mal saftig-sonnig zugehen. Die Einflüsse des Mondes werden nicht zu kurz kommen, keine Sorge.

Für den folgenden Schritt sprang mir eine türkisfarbene Halskette ins Auge, die ich seit Jahren für derartige Zwecke in einem entsprechenden Kästchen aufbewahrt hatte. Die dicke runde Muschelscheibe mit dem Loch in der Mitte erinnerte mich sofort an den Mond, an Wasser, an Meer, Sommer und Gefühle. Sie mußte es einfach sein. Ich band mit ihr die Kerzen aneinander, besprach die Knoten und erklärte ihnen, welche Wünsche, welchen Sinn und Auftrag sie zusammen halten sollten. Ein rotes Wollband würde den gleichen Zweck erfüllen oder jedes, das Dir passend in den Sinn käme. Persönliche Vorlieben und individuelle Umstände variieren bei jeder von uns, das ist in der Magie wie im echten Leben völlig normal und in ordnung.

Als nächstes nimm Dir das Kerzenglas. Male auf eine Seite in gold mit Edding (oder Acrylfarbe, was auch immer Du da hast) den Kreis mit dem Punkt in der Mitte für die Sonne. Auf die andere Seite zeichnest Du in silberner Fabe den Triple Moon. Wenn Du das Ritual für Dich selbst abhältst, dann fülle Sand oder Erde hinein, die von einem Ort stammen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Zum Beispiel aus Deinem Garten, dem Lieblingsplatz im nahe gelegen Wald usw. usf. Nimm nicht zuviel und nicht zu wenig Sand. Die Kerzen sollen einn sicheren Stand darin finden. Das Band oder die Kette werden möglicher Weise Feuer fangen und wir wollen ja nicht dass Schaden oder Schlimmeres entsteht.

Lege jedoch zunächst den Stein in das Glas und bedecke ihn mit den 13 Mageriten-Köpfen. Jede andere gelb/weiße Blume würde ebenfalls passen. Du kannst Gänseblümchen verwenden oder Löwenzahn, was Du magst. Es sollte irgendwie an Sonne oder Mond erinnern bzw. damit in Verbindung stehen. Lasse alle Bestandteile Deines Rituals abschließend über Nacht im Licht der prallen Vollmondin liegen. Sie spendet ihren Segen und gleicht die Energien aus, die Du nun benötigst oder auch die Person, für die Du aktiv geworden bist.

Am folgenden Tag oder dann, wenn Du die Gelegenheit hast, fülle den Sand in das Glas und entzünde die Kerzen. Wenn Du magst kannst Du die getrockneten Blüten untermischen. Erkläre nun den Lichtern und dem Stein, während Du ihn in der Hand auf Höhe Deines Herzens hältst, dass er Dir für 13 Monde (ein Jahr) Kraft und Ruhe spenden möge, wenn immer Du sie nötig hast. Du hast ihn bereits darum gebeten, in Deinem Ritual. Nun aktivierst Du ihn. Er wird fortan Dein Begleiter sein und für Notfälle in Deiner Hosentasche liegen oder auch auf Deinem Nachttisch, Altar, Büroschreibtisch, was immer Du meinst.

So und nun noch ganz kurz in eigener Sache: Um meine facebook-Seite von der Ruhrpotthexe bekannter zu machen, bin ich gestern mit einer neuen Rabattaktion an den Start gegangen. Wenn Du meine Seite likest und teilst, dann bekommst Du auf Deine nächste Legung von mir 30% Rabatt. Ganz egal in welchem Umfang. Vielleicht ist das ja was für Dich. Ich würde mich auf jeden Fall über einen kurzen Besuch und den Daumen von Euch riesig freuen! <3 Seht hier:


Sonntag, 10. April 2016

[Kartenlegen] Das Tarot der neuen Hexen

In der nächsten Zeit möchte ich Euch gerne die 22 Kartendecks einzeln vorstellen, die ich besitze und mit denen ich arbeite. Vor ein paar Jahren hatte ich damit schon einmal angefangen, nur irgendwie ist das eingeschlafen und wurde nie fortgesetzt. Ich glaube heut zu Tage kann ich das viel besser ;) Also was die Fotos angeht auf jeden Fall, die waren damals echt noch nicht so pralle. Inzwischen habe ich eine für meine Zwecke ausreichende Camera und selbst mein Handy macht hochwertigere Bilder als noch das von vor vier Jahren. Dennoch will ich es Euch nicht vorenthalten. Wer damals also noch nicht hier dabei war findet unter den entsprechenden Links die Vorstellung des > Daughters of the Moon Tarot < und vom > Orakel der Hexengeister <. 

Eine Zeit lang war ich der Meinung dass ich hier nicht so viel über das Kartenlegen schreiben sollte. Das kam mir vor wie Eigenwerbung und ich will hier wirklich niemanden mit meiner Arbeit vollspammen. Vermutlich ist das so ein Frauen-Ding. Wir schämen uns manchmal der Aufmerksamkeit, die wir nicht unbedingt auf die eigene Person lenken möchten. Könnte ja negativ rüber kommen. Leute könnten ja reden oder denken dass es nur um Kommerz ginge. Manch eine ist ganz groß darin sich selbst darzustellen und zu verkaufen, anderen fällt das nicht ganz so leicht. Andererseits gehört es doch wohl zu einem Hexenblog dazu. Immerhin passt es besser als einfach nur ständige Alltagspostings. Ich habe im Laufe der Jahre auf meinem Blog über die Mondstände geschrieben, über die Jahreskreisfeste, über Bücher, Göttinnen, Rezepte, Kräuter und das Leben mit (unseren) Katzen. Wieso dann also nicht gerade auch über das Kartenlegen? Ich glaube ich mache häufig den Fehler dass ich davon ausgehe, es wurde schon an zu vielen Stellen zu oft über dieselben Themen geschrieben. Ich denke dann manchmal jeder weiß schon alles und es interessiert niemanden mehr. Aber wieso eigentlich? Es geht ja hier darum was ich meine, wie ich vorgehe, was ich weiß und zu vermitteln habe.   

Also reden wir übers Kartenlegen. Wie ich dazu über meinen Vater kam, eine Mentorin mich die ersten Jahre meines Weges lang begleitete und all das, (beide leben seit Jahren nicht mehr) darüber habe ich in der Vergangenheit immer mal wieder was erzählt. Also brauchen wir glaub ich dies bzgl. nicht nochmal von vorn anzufangen. Fakt ist dass ich mit Tarot-Kartenlegen als Dreizehn- oder Vierzehnjährige angefangen habe. Was bedeutet ich mache das jetzt tatsächlich schon seit 22 Jahren, Wahnsinn. Im Laufe der Zeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt und auch ebenso viele Kartendecks. Die möchte ich Euch gerne zeigen. Viele von Euch legen selber und interessieren sich womöglich deshalb für die unterschiedlichen Ausführungen. Andere sind da (noch) nicht so drin und wollen vielleicht mehr darüber erfahren. Wie sowas aussieht, worum es geht, wieso es eigentlich überhaupt funktioniert. Darauf sollte ich vielleicht auch noch einmal näher eingehen.

Jede von uns hat ihre eigenen Methoden, jede arbeitet ein wenig anders. Die eine hat sich auf Lenormand spezialisiert, die andere legt mit Skat-Karten. Ich kenne Tarot von Kindesbeinen an und bin dabei geblieben. Hinzu kamen allerdings über die Jahre diverse Orakelkarten. Ich habe gelernt und Gefallen daran gefunden, verschiedene Karten teilweise in ein und derselben Legung einzusetzen. Das kommt immer auf die Fragestellung an und auf den Lebensbereich, mit dem die Auslage sich gerade beschäftigt. Manche Karten eignen sich besonders gut für Gesundheitsfragen, wieder andere zeigen Dir geistige Begleiter und Energien, die Dich gerade begleiten ect. Ich werde darauf wie gesagt im Zuge dieser Serie im Einzelnen eingehen.

Tatsache ist dass die Karten wirklich zu jedem sprechen, der sich darauf einlassen kann und möchte. Denn sie sprechen eine eigene, sehr vielschichtige Sprache. Sie drücken sich in Symbolen aus und in Bildern. Manchmal reicht ein einziger Blick auf die Karte, um die Antwort zu verstehen und zu wissen worum es geht. Ein andermal mußt Du genauer hinschauen. Die einzelnen Bestandteile betrachten, dann das große Ganze. Der Name des Bildes kann den Ausschlag geben oder vielleicht eine einzige Zeile im Deutungstext des Begleitbuches. Manches Mal wirst Du überhaupt nicht erst ins Buch zu schauen brauchen. Das entwickelt sich mit der Zeit und in dem Maße, umso besser Du Deine Karten kennst, je öfter Du sie verwendet hast. Ich habe die Erfahrung gemacht dass die Antwort häufig in einer Kombination aus all diesen Komponenten zu finden ist. Intuition ist wichtig dabei, Dich in die Karte und ihre Aussage hineinzufühlen. Dann kannst Du die Bedeutung verstehen, auf welche Art auch immer. Dennoch ist nicht jedes Deck gleich. Jede von uns wird individuelle Vorlieben und Abneigungen an sich entdecken.

Heute geht es mir um das Tarot der Neuen Hexen von Anna Franklin & Paul Mason. Dieses Deck habe ich vor ein paar Jahren von meiner Freundin > Rowan < geschenkt bekommen. Als ich begann mich damit das erste Mal wirklich intensiv auseinander zu setzen bemerkte ich, dass es DAS ist. Die Karten sprachen zu mir auf eine völlig selbstverständliche Weise. Sehr einfach, sehr klar, ohne große Umschweife. Heute ist dieses Deck der Grundstock für all meine großen Legungen und vor allem dann, wenn ich für andere Menschen lege. Hinzu kommen meistens noch andere Orakelkarten, aber dies sind immer meine Hauptkarten. Dafür sind sie gemacht, davon bin ich überzeugt. 

 
Soweit ich das weiß sind sie 1998 zum ersten Mal erschienen. Beide Herausgeber stammen aus England und haben die überaus reiche Sagenwelt ihrer Geschichte zum Thema und ihren Motiven für die Bilder gemacht. Wo Paul Mason als Künstler für die Gestaltung zuständig war, bildete bei der Entstehung Anna Franklin als erfahrene Hexe quasi den heidnischen Pol, wobei auch sie über fotografische und illustratorische Erfahrung verfügt.
Die beiden legen einen großen Wert darauf zu betonen dass ihre Karten nicht nur zu Wahrsagezwecken Verwendung finden können, sondern auch als Vorlage zur Meditation und um den persönlichen Weg des Narren - die Reise durch die großen Arkana des Tarot - zu beschreiten, ihn zu entdecken. Um das Urheidnische daran zum Ausdruck zu bringen wurden die Namen der Karten, wie auch teilweise die Abfolge verändert. Das heißt sie weichen vom klassischen Rider Waite stellenweise ab. 
Der Ehrgeiz lag darin ein Tarot zu kreieren, indem die Ikonografie der britischen Inseln und Irlands vorkam. Wie auch schon beim Orakel der Hexengeister sind die Bilder aus einer Mischung von Zeichnungen und Fotomontagen entstanden. Für mich macht diese außergewöhnliche Darstellungsweise zum großen Teil den Reiz an den Karten aus. Natürlich ist das immer eine sehr persönliche Geschmacksache. 
Weil es meinem Naturell und meiner Einstellung zum Thema sehr entgegen kommt gefällt mir besonders gut die Aussage, das Heidentum sei eher ein religiöser Impuls als ein religiöses Dogma.
 




 Ein Klick aufs Foto vergrößert das Bild, wie immer :)



Das Begleitbuch zu den Karten ist 431 Seiten stark. Also nicht nur ein kleines Heftchen mit stichpunktartigen Deutungshilfen, sondern richtig umfangreich. Durch den ausführlichen Einführungsbereich sowie die pralle Symbolfülle jeder einzelnen Karte lernen wir nicht nur richtig viel über Tarot im Allgemeinen, sondern auch die traditionelle irisch-britische Mythologie insbesondere. Anfangs werden verschiedene Legesysteme vorgestellt, spirituelle Methoden und der Weg des Narren detailliert beschrieben. Im Deutungsteil dann ist jede Karte noch einmal abgebildet. Es wird explizit auf die Symbole eingegangen, die auf dem Bild vorkommen, bevor der Text in die Orakeldeutung übergeht, die übrigens auch umgekehrt erklärt wird (wenn man die Karte falsch herum bzw. kopfstehend zieht).  
Ich für meinen Teil behaupte mal dass dieses Deck durchaus gut für Einsteiger/innen geeignet wäre. Einfach auch auf Grund des absolut fabelhaften Begleitbuches, in dem es wirklich viel zu lernen gibt.

Ich hoffe dass ich Euch auf meine Art diese Karten ein wenig nahe bringen konnte. Gefällt Euch das Thema? Würdet Ihr gerne bei mir mehr über das Kartenlegen und die einzelnen Decks oder Methoden erfahren? Da dies der Auftakt zu einer neuen Reihe werden soll würde ich mich diesmal über Euer Feedback wirklich ganz besonders freuen.
 


Freitag, 8. April 2016

Willkommen im Leben!

Ich freue mich Euch heute an dieser Stelle eine frohe Botschaft überbringen zu können: Am gestrigen Tage hat um 18.25h das Glühwürmchen der lieben > Luana < das Licht der Welt erblickt! <3 Mutter und Tochter sind zwar natürlich noch im Krankenhaus, aber Göttin sei Dank beide wohlauf. Den Namen soll die frisch gebackene Mama Euch bei Gelegenheit auf ihrem eigenen Blog lieber selbst verraten, ich finde das ist ihre Ehrensache. Auch ggf. Einzelheiten. Das ging nämlich plötzlich alles so verdammt schnell, kann ich Euch sagen. Anderthalb Stunden vorher hatten wir noch telefoniert. Man kann also fast sagen die Silberweide und ich wären beinahe live dabei gewesen :D Die Gute war gestern mal wieder zu unserem monatlichen Treffen den ganzen Tag über bei mir gewesen. Selbstverständlich waren wir auf dem Laufenden und haben neben unserer ganzen Quatscherei ein kleines Frauenritual für Frau Wiesentau abgehalten.

Wie es häufig so schön paßt hatten wir ja gestern auch noch Neumond. Da brannte ohnehin den ganzen Tag die Hekate-Kerze auf meinem Altar, der ganze Tag stand unter ihrem Stern und somit sollte auch die Geburt unter ihrem Schutz stehen. Eine Geburtskerze mußte her. Der Einfachheit und Sicherheit halber bedienten wir uns eines weißen Ewiglichtes. Ritzten die Namen von Mutter und Kind oben in das Wachs, malten Symbole in den entsprechenden Farben auf die Hülle. Eine Mama mit Widder-Baby im Bauch, grünen Klee mit vier Blättern dran für Gesundheit, ein blaues Pentagramm zum Schutz, die Spirale der Göttin, eine Triskele... Auf das Wachs warfen wir Himbeerblätter, um den Muttermund weich zu machen. Die Kerze stellten wir ins Wasser, wie ein Kind im Fruchtwasser badet oder eine Gebärende in der Wanne liegen kann. Frauenmantel, Schafgarbe, Rosenholzöl, Lavendel und Brennessel sollten zudem unterstützend, schmerzlindernd, entkrampfend wirken. Luana sollte eine sichere, schnelle und möglichst schmerzfreie Geburt erleben. Zumindest sehr schnell war dann ja auch wirklich alles gegangen! Mensch, was waren wir erstaunt, als ich plötzlich die frohe Botschaft auf meinem Handy entdeckte. Die Kerze brennt noch immer draußen auf der Terrasse runter. Zunächst hatte sie auf meinem Altar gestanden, aber über nacht mußte sie dann natürlich ins Freie. Von dort aus verströmte sie weiter Licht, Liebe sowie gute Energien für das neue Erdenbürgerlein und ihre Mama.


Unter dem Zeichen neuen Lebens, erstarkender Energien und frischen Windes standen überhaupt die ganzen letzten Tage. Kein Wunder, ist doch das Ostara-Fest vorüber, sind die Osterfeuer ausgebrannt und überall knospt es, schlägt aus, blüht und grünt. Nachdem wir am letzten Wochenende dementsprechend unsere Balkone gekärchert und grund-gereinigt hatten, durften also vor ein paar Tage auch schon die ersten Blumen einziehen. Plötzlich ist es wieder farbenfroh und lebendig, wenn ich aus dem Fenster schaue. Das gibt mir richtig Auftrieb. Morgen wird die Erde noch besorgt und dann kann ich am Sonntag alles fleißg einbuddeln. Ich denke so langsam aber sicher geht der Dornröschenschlaf vorüber. Wer hat schon Lust diese bunte Pracht da draußen zu verpennen? 


Die letzten zwei Wochen habe ich es mir im Alltag einfach mal wieder richtig gut gehen lassen. Batterien aufgeladen und somit quasi eine stressige, kräftezehrende Zeit aus meinen Gedanken vertrieben. Habe Postkarten an meine Freundinnen verschickt, von denen drei auf Grund falscher Adressierung wieder in meinem Postkasten gelandet sind (wie blöd kann man sein?!), Babysachen für Luana geshoppt, ein heiß geliebtes Buch für die Silberweide und einige Dinge, die ich brauchte-wollte. War mit meinem Mann in seinem Urlaub bummeln, shoppen und lecker essen. Zum Frühstück verabredet mit lieben Bekannten und ins Mongolisch-Asia-Sushi-Restaurant von unseren Freunden eingeladen worden. Einfach genießen, freuen, leben, aus-kosten. Auch das ist Frühling, auch das ist Alltag, auch das ist Energie. Nahrung für Körper, Geist und Seele.


Die aufwallenden Frühlingsgefühle ließen mich mit dem Gedanken spielen, ob ich nicht mal wieder sonnen gehen sollte. Früher war ich permanent Solarium-gebräunt. Heute kommt der zarte Farbhauch aus der Tube. Denn obwohl ich so sehr Lust darauf hätte weiß ich, dass ich meiner Haut diese Tortur nach der jahrelagen Cortisonbehandlung eigentlich nicht mehr zumuten sollte. Statt dessen könnte ich ein wenig Joggen gehen. Ich bin nicht mehr so tachiekard wie noch vor einigen Jahren und den Medikamten- bzw. Hüftpölsterchen würde es sicher nicht schaden. Mal sehen zu was ich mich in der nächsten Zeit noch hinreißen lassen werde. Immerhin schmiede ich wieder Pläne, habe wieder Lust zu Unternehmungen, habe nicht mehr das Bedürfnis ganze Stunden und Tage rein vor der Glotze zu verbringen.

Statt dessen werde ich mich all der Lethargie mittels eines Reinigungsbades entledigen. Salbei mit rein, weiße Kerze dazu, Rauch. Da folge ich ganz der Empfehlung einer Karte von vor ein paar Tagen und den momentanen Eingebungen. Die Blockaden müssen gelöst und die Energien wieder in Fluß gebracht werden, damit magische Arbeit wie auch kreative Projekte leicht von der Hand gehen und umgesetzt werden können. Ich schätze die Zeit ist reif das Schneckenhaus zu verlassen und wieder in die Außenwelt zu drängen.


Einen  mir wichtigen ersten Schritt habe ich heute erst unternommen: Auf meinem Instagram-Account > athenaenodia < und meiner Facebook-Seite > Ruhrpotthexe < bin ich mit einer neuen Serie zu meiner Arbeit als Kartenlegerin gestartet. Zukünftig möchte ich dort Kartendecks vorstellen, Legemethoden erklären, einzelne Karten herzeigen, vielleicht Tageskarten ziehen usw. usf. Wenn Ihr Lust habt darüber mehr zu erfahren folgt mir doch einfach, ich würde mich riesig freuen!   Ob jetzt täglich oder wöchentlich oder immer mal bei Lust und Laune, wann und was ich zu den Themen poste werde ich jeweils ganz spontan entscheiden. Entweder ich lasse mich von meiner aktuellen Arbeit inspirieren oder ich überlege mir etwas, was vielleicht für Euch interessant sein könnte. Über das Kartenlegen an sich gibt es so viel zu erfahren, so ein Projekt ist über Jahre möglich. Ich habe so viele Kartendecks und somit Bilder, Persönlichkeiten und Eigenschaften oder auch Fragestellungen, da gibt es eine Menge zu erzählen.


Den Anfang habe ich mit meiner aktuellen Jahreskarte "Maeve" aus dem Göttinnen-Geflüster gemacht. Auf dem Blog hatte ich > an dieser Stelle < schon mal mehr dazu geschrieben. Weitere Infos könnt Ihr wie gesagt gerne auf IG oder FB entnehmen :) Die Silberweide meinte gestern noch zu mir dass ich schon so lange nichts mehr habe über das Kartenlegen in der Öffentlichkeit habe hören lassen. Da könnte man meinen ich würde es gar nicht mehr machen. Aber das stimmt natürlich nicht. Ich dachte nur - was soll ich da ständig drüber posten? Aber wieso eigentlich nicht? Nur weil ich nicht die Erste oder Einzige bin, brauch ich ja nicht darauf zu verzichten, oder? Immerhin ist es ein wirklich spannendes Thema. Es sind übrigens Termine frei und bis Beltane wartet noch ein ganz spezielles Angebot für meine Interessentinnen. Also scheut Euch nicht - raus mit jeder Frage! Ihr könnt das Kontaktformular auf > meiner Homepage < nutzen, wo Ihr aber natürlich auch meine Telefonnummer sowie E-mail-Adresse findet.

Montag, 14. Dezember 2015

Ruhrpotthexe goes facebook

Heute bin ich endlich mal mit meiner Seite im Gesichtsbuch online gegangen. Ich schätze das gehört wohl heut zu Tage einfach dazu. Vor Allem wenn man eine Sache etwas bekannter machen möchte, eine größere Reichweite benötigt usw. usf.


Heute vormittag hab ich die Seite an den Start gebracht und inzwischen gibt es 50 Follower, da freu ich mich schon mal riesig =) Deshalb möchte ich jede/n von Euch hier gerne ermutigen und darum bitten mir Euren Daumen zu schenken. Umso mehr Leute die Seite kennen, desto besser ist es einfach. Und  selbstverständlich wäre es klasse wenn die / der Ein oder Andere die Seite auch teilen würde.  Um es ein wenig leichter zu machen hab ich links in der Sidebar ein Gadget für die Ruhrpotthexe eingefügt. Dort könnt Ihr liken oder mir direkt einen Besuch abstatten.

Auf diesem Wege möchte in Zukunft neue Angebote bekannt machen, vielleicht interessante Blog-Posts teilen, die zum Hexentum passen und gehören. Aber auch einfach mal Kleinigkeiten und nette Fotos aus dem Alltag der Ruhrpotthexe. So ähnlich wie hier eben auch. Der Austausch über die Hexenseite wird mir bestimmt mehr Freude bereiten als über meinen eigenen bzw. privaten Account. Was das angeht verbringe ich nämlich deutlich mehr Zeit auf instagram. Soviel jedenfalls mal zu meinem kleinen Update von heute. Jetzt hab ich noch ein bißchen was zu tun und hoffe dass ich bald mal dazu komme wieder ein wenig ausführlicher zu schreiben.

Habt Alle eine gute neue Woche und vielleicht sehen wir uns ja demnächst auch mal auf facebook!

Montag, 16. November 2015

[Auslosung zur Blogverlosung der Ruhrpotthexe] zum Fest der Hekate )o(


Wie versprochen hat heute nachmittag das Los entschieden 
und eine glückliche Gewinnerin wurde ermittelt! 


Allerdings hatte mein Mann eine geradezu niedliche Idee ;) Er dachte, anstatt selber ein Zettelchen zu ziehen, wäre es doch besonders stilecht, den schwarzen Kater die Entscheidung treffen zu lassen. Und das haben wir getan. Natürlich brauchten wir ihm das nicht zweimal zu sagen. Bzw. offen gestanden sogar öfter. Er druckste rum, ließ sich von Snowhy ablenken... und erst als er sich nicht mehr von uns beobachtet fühlte, da schlug er zu und griff sich eines der Knöllchen :D Allerdings fetzte er damit erstmal quer durch die Bude, so dass es schwierig wurde an das Los noch einmal heran zu kommen. Ich habe von dem Katz- und- Maus-Spiel Fotos gemacht. Aber die sind alle samt verwackelt. Daher zeige ich hier nur noch schnell das Ergebnis. Tatatataaaa:

 
Sir Salem sagt: > Sjel < hat gewonnen! Einen ganz herzlichen Glückwunsch, liebe Sjel, ich hoffe Du freust Dich! Bitte schreib mir eine mail, damit ich für die Auswertung Deine Mailadresse habe und damit ich Dir einen Termin für die Legung mitteilen kann. Meine Addi findest Du in der linken Sidebar im Fb-Profilbanner oder auch auf meiner Homepage. Wenn ich die jetzt hier hin schreibe, dann hagelt es nur irgenwelche Spam-Mails :-p

Allen anderen Teilnehmerinnen danke ich auch an dieser Stelle nochmal ganz doll für die lieben Kommentare und das Interesse! Es hat zwar diesmal leider nicht geklappt, aber ich freue mich ja seit Neuestem jederzeit über Eure Anfrage für eine persönliche Legung. Ihr dürft mich gerne anrufen oder per e-mail Kontakt aufnehmen, aber das wißt Ihr ja hoffentlich :)

Ich persönlich werd gleich zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Hier brennen schon Kerzen und Räucherwerk ist aufgelegt. Natürlich folgen im Laufe des Abends noch ein kleines Ritual und Opfergaben zum Fest der Hekate.  Ein wirklich schöner Tag bisher, an dem ich wunderbare Geschenke bekommen habe und Grund zur Freude hatte. Aber dazu später oder in den nächsten Tagen mehr. Hier wird nun ein wenig gefeiert. Der Ahnentopf ist ja noch in Mache und wartet darauf, dass ich ihn "vollende". Für die Arbeit daran finde ich das heute ein ganz besonders passendes Datum. Und wie werdet Ihr den Abend begehen? Feiert Ihr auch zu Ehren der Göttin?

Sonntag, 8. November 2015

[Blogverlosung] Die Ruhrpotthexe ist da!

Wer hier regelmäßig mitliest hat sicher in den letzten Wochen und Monaten, wenn nicht sogar seit zwei oder drei Jahren mitbekommen, dass ich etwas ausbrüte. Nämlich mich selbst, könnte man sagen. Ich suche schon lange nach Wegen und Möglichkeiten, mich selbst besser ausdrücken und meiner Berufung folgen zu können. So ein Prozess braucht stets seine Zeit, große Veränderungen passieren in der Regel nicht von heute auf morgen. Also erwuchs in mir mit der Zeit der Wunsch danach, meinem alltäglichen Leben einen anderen, womöglich größeren Sinn zu verleihen. Was ich in der Vergangenheit getan habe machte mich schon lange nicht mehr glücklich. Eines Tages könnte man sagen, da wachte ich auf und wußte wohin die Reise führen sollte. Meine Suche hatte ein Ende, diese tiefe Sehnsucht erreichte ihren Höhepunkt und gipfelte in einer Idee. Diese schien plötzlich so naheliegend und greifbar, dass ich mich seit dem frage, wieso ich sie nicht eher formulieren konnte. Wie dem auch sei, ich habe mich entschieden. Was womöglich in kleinem Rahmen beginnen wird, das erhoffe ich mir über die Monate oder auch Jahre zu einem Hauptbestandteil meines Lebens aufzubauen. Doch noch ist es natürlich nicht soweit. Noch viele alte, andere Themen müssen bearbeitet und zum Abschluß gebracht werden. Dennoch fühle ich dass ich nun bereit bin und Euch erzählen möchte, was in den letzten Wochen gereift ist. Es fühlt sich gut an. Der Gedanke erfüllt mich bereits vorab mit Freude und Glück, wenn ich mir vorstelle, dass dies Wirklichkeit werden kann. 

Es geht um eine Sache, die ich mehr als mein halbes Leben lang mache und die ich anscheinend doch nie als wichtig genug wahrnahm, sie anderen Menschen zugänglich zu machen. Wobei ich das selbstverständlich tat. Wenn auch in einem viel kleineren Rahmen, als ich das heute beabsichtige. Mittlerweile glaube ich und habe ich für mich erkannt, dass meine Ahnen mir meine Talente und Fähigkeiten nicht ohne Grund gegeben haben. 

Vor einigen Jahren, da schloss ich einen Pakt. Mein Teil der Abmachung war der, dass ich, wenn der Prozess abgeschlossen sei und ich soweit bin, anderen Menschen bei ihrer Entwicklung helfen würde. Und das möchte ich. Heute weiß ich dass all die Höhen und vor Allem die Tiefen in meinem Leben, die wirklich düsteren Täler und harten Zeiten, nicht umsonst gewesen sind. Denn einerseits haben sie mich natürlich zu der geformt, die ich heute bin. Andersherum bin ich nun in der Lage und sehe mich imstande, mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen anderen Menschen eine Art von Begleitung zukommen zu lassen, über die ich eben verfüge. So möchte ich fortan das Kartenlegen, wie ich es auf meine Weise betreibe, für alle Leute da draußen, denen Fragen auf der Seele brennen, zugänglich machen.


Seid Ihr schon einmal an einem Punkt in Eurem Leben angelangt, von dem Ihr immer geglaubt hattet, genau das sei Euer Weg? Und plötzlich mußtet Ihr dann erkennen wie falsch diese Einschätzung war, weil es schlicht weg einfach nicht mehr weiter ging? Höchst wahrscheinlich ist aus dieser Situation dann im Nachhinein etwas Neues und Besseres erwachsen, das Euch mehr Befriedigung und Zufriedenheit verschaffte, als Ihr es Euch hättet vorstellen können. Da bin ich gerade.

Meine neue Homepage, die ich mal als klein und fein, aber aussagekräftig bezeichnen würde, findet Ihr unter www.kartenlegen.ruhr. Und weil ich mich so freue und weil ich diesen Weg unbedingt gehen möchte, will Ich Euch jetzt auch an meiner Vorfreude und der Aufbruchstimmung teilhaben lassen. Ich verlose unter allen Teilnehmer(inne)n, die unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen, bis zum 15. November eine Kartenlegung. Meinen Mann werde ich Losfee spielen lassen und am 16. November, dem Tag der Hekate, die glückliche Gewinnerin / den Gewinner, ermitteln. 


Gewinnen könnt Ihr eine 7 Karten umfassende Legung (im Wert von 35,-€), gezogen aus verschiedenen Tarot- oder Orakeldecks. Die schriftliche Auswertung und somit Deutung lasse ich Euch per e-mail zukommen, nachdem ich Euch einen Termin für die Legung mitgeteilt habe. Diese Übergangs-Legung habe ich speziell für die Zeit vor dem Jahreswechsel erdacht, sie wird sich zeitlich zwischen jetzt und Ostara bewegen. Dabei gibt sie Aussage darüber 
  • Was sich zur Zeit in Euch oder Eurem Leben im Wandel befindet
  • Wo Ihr in der aktuellen Entwicklung gerade steht
  • Welches Thema Ihr mit ins neue Jahr nehmen werdet
  • Welche Kraft / Energie Euch in diesen Zeiten unterstützt
  • Worauf Ihr achten müßt, was wichtig ist
  • Welche Lektion Ihr zu lernen habt
  • Wie das Ergebnis für Euch aussehen wird


Eine spezielle Frage braucht Ihr dabei nicht zu stellen. So, jetzt bin ich ganz schön gespannt was Ihr dazu sagt und wer Lust hat sich in die Karten gucken zu lassen - meldet Euch! Ich beiße nicht und freue mich ganz sicher riesig über jeden einzelnen Kommentar! Auch freue ich micht natürlich, wenn Euch die Idee gefällt und Ihr mein Gewinnspiel in Euren eigenen Blogs oder Facebook-Accounts teilen möchtet. Hinterlasst auch in dem Fall bitte einen kurzen Kommentar unter diesem Post. Wie Ihr Euch für einen zukünftigen Termin voranmelden könntet ect., diese Infos findet Ihr alle auf der Website. Ich hoffe sie gefällt Euch! Und selbstverständlich wird diese Legung übrigens auch ganz regulär von mir zu kriegen sein, wenn Ihr nicht bei der Verlosung gewinnt und Ihr dennoch gern die Antworten auf die obigen Fragen hättet.
Auf auf in die Welt, kleine Ruhrpotthexe - schwing Dich auf Deinen Besen oder breite die Flügel aus - und flieg!