Montag, 11. März 2013

Erste Worte zu OSTARA

Oh Mann, es war mir gar nicht bewußt - aber gerade fiel es mir wie Schuppen von den Augen: In 10 Tagen ist es schon soweit! 
Das noch junge Jahr hat einen Wendepunkt erreicht, an dem die Christen (klingt immer so blöde, ist aber gar nicht so gemeint) das Osterfest feiern, die Heiden nennen es Ostara. In beiden Fällen begehen wir eine Feier, die darauf hinweist dass das Leben niemals endet, sondern statt dessen immer und immer wieder erneuert wird. Hierbei sei erwähnt, dass ja selbst die Christenheit ihr Fest mit heidnischen Symbolen ausstaffiert hat.

Im Grunde geht es darum, was sich nun bemerkbar macht - in uns, der Natur, überall um uns herum, bei allen Lebewesen: Die Sonne gewinnt wieder an Kraft, denn der Tag ist erreicht an dem das Licht die Dunkelheit überholt hat. Dieser Tag entspricht gleichzeitig auch dem meteorologischen Frühlingsanfang, womit eine Zeit des übermutes, der Freude und auch der sexuellen Freuden eingeläutet wird. Die lange Phase der Entbehrungen ist zuende, den Winter haben wir hinter uns gelassen und selbst die Zugvögel kehren aus dem Süden in unsere Gefilde zurück.

Wo nun die Anhänger des christlichen Glaubens die Auferstehung ihres Herrn Jesus Christus feiern, ehrt der heidnische Teil der Bevölkerung eher (aber nicht nur, sondern auch) Gottheiten wie Ostara, Cernunnos, Astarte, Hathor, Freyja, Thor und wie sie alle heißen. Doch geht es nicht einfach "nur" um die Namen von Göttern oder Heiligen, die natürlich einen hohen Stellenwert einnehmen. Sondern die Wiedergeburt der Natur und des Lebens generell rückt in den Vordergrund. Eine wundervolle Phase des Wachstums und der Fruchtbarkeit ist angebrochen, Neuanfänge sind ein großes Thema. Wenn der Wind milder wird und die Pflanzen kräftig knospen nimmt die (Lebens-) Lust automatisch zu, weil die winterliche Schwere über dem Gemüt verschwunden ist.

Die sog. Frühlingsgefühle gehen Hand in Hand mit neuem Tatendrang und auch sexuellem Erwachen einher. Es fällt uns viel leichter morgens aus dem Bett zu kommen, weil es eher hell wird und auch abends ist man länger aktiv, wenn es nicht mehr so früh dunkel wird. Insgesamt verlagert sich das Leben und der Alltag wieder mehr nach draußen.

Was nun kommt wird von der Sonne beschienen, wodurch "alte" Probleme ganz anders ausschauen, also tatsächlich "in neuem Licht erscheinen" können. Achten wir mehr auf die Details in dieser frischen Jahreszeit und erfreuen uns an dem, was uns jetzt geschenkt wird....

Kommentare:

  1. Oh Ja bitte! Bitte Frühlingsgöttin, erwache aus dem Winterschlaf und öffne endlich deine Pforten und lass den Frühling herein!
    Sonst dreh ich nämlich noch durch. Ich will Frühlingsgefühle und Frühlingserwachen!

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    1. Kommt schon, keine Sorge ;-)
      Zwar sehe ich Schnee, wenn ich aus dem Fenster schaue,
      aber ich bin da ganz zuversichtlich - mein Instinkt sagt nämlich was anderes :)

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  2. Nun schleiche ich mich auch mal in diesen Blog ein.... :-)
    Ostara wird jetzt schon das dritte Jahreskreisfest, welches ich feiern werde, und ich freue mich schon sehr darauf... ich beobachte zwar schon seit ein paar Tagen, wie der Frühling einzieht, aber das Fest alleine verbinde ich schon mit aufwachen, begrüßen und feiern. HURRA :-)

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    1. Hey Flauschiglitzerwelt (was für ein süüüßer Name), schön Dich kennen zu lernen und dass Du Dich hier her verirrt hast - liebe, neue Gesichter sind doch immer herzlich willkommen! ♥
      Ich wünsche Dir viel Freude beim Entdecken des Jahreskreises, das ist so eine wundervolle Zeit und sie hält so viele Überraschungen bereit (also das erste Mal bewußt die Feste zu erleben, meine ich)...!

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