Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein Schild für alle Fälle

Bye bye lieber Mai, Du warst wild und frei und wunderbar - genau wie ich es liebe! Ein paar warme Sonnentage und dafür weniger Schmuddelwetter würde ich mir für den Juni dann aber doch wünschen. In jedem Fall ist eindeutig Sommer, egal was der Kalender sagt. Wenn ich nachts bei offenem Fenster schlafen kann, es fast bis zehn Uhr abends hell ist, im kleinen Balkon-Hexengarten die Blumen um die Wette blühen und mich früh morgens schon der Sonnenschein begrüßt, dann ist bei mir der Frühling rum. Und deshalb hab ich hier grad auch schon mal meinen Header samt Hintergrund auf Grün und Blau und Sommer und Meer umdekoriert. 

Aber eigentlich wollte ich Euch ja mein neuestes Kreativ-Projekt zeigen. Am Sonntag war es wieder Zeit für meine jüngst entdeckte Leidenschaft, das Malen. Leider spielte das Wetter diesmal nicht mit, so dass ich drinnen mein zur Staffelei umgebautes Köfferchen aufstellen mußte. Riesenspaß hat es trotzdem gemacht. Nur die Katzen waren nicht von den Eindrücken in den Gärten unter uns abgelenkt, so dass sie sich voll und ganz auf mein Geschehen konzentrierten. Snowhy stieß gleich zweimal mein Wasserglas für die Pinsel um. Glücklicher Weise jeweils noch direkt zu Anfang, so dass noch keine Farbe drin gewesen war. Klares Wasser läßt sich ja doch um einiges leichter aus dem Teppich und von den Stuhlpolstern entfernen.  Einmal ergoß sie den gesamten Inhalt des Glases über mein Buch, das ich zum Abmalen der Vorlage aufgeschlagen neben meiner Leinwand liegen hatte. Nun ja, Shit happens. Letztenendes meinten sie es dann doch noch gut mit mir und das Interesse verlagerte sich auf den Umkarton, in dem ich sonst meinen Malkoffer aufbewahre.


Auch diesmal entschied ich mich wieder für eine runde Leinwand, da ich mir erneut vorgenommen hatte eines der schamagischen Schilde aus meinem Büchlein entstehen zu lassen, welches ich Euch > an dieser Stelle hier < bereits vorgestellt hatte. Wie Ihr in meinen voran gegangenen Posts vermutlich schon mitbekommen habt, beschäftige ich mich aktuell mit der Arbeit an meinem inneren Kind. Es geht um traumatische Erfahrungen aus meiner Kindheit und Jugend, vordergründig somit um meine Eltern und vor Allem um Erlebnisse mit meiner Mutter. Da ist damals sehr viel vorgefallen und auch teilweise schier Unglaubliches, das seine Spuren in mir hinterlassen hat. Die Krallen der Angst haben sich tief in mein Unterbewußtsein geschlagen und machen sich bis zum heutigen Tage von dort aus in Verhaltens- sowie Denkmustern bemerkbar, die mich daran hindern frei und glücklich aufleben zu können. Jedes Thema hat seine Zeit und eine jede Verletzung braucht ihre eigene Spanne, um irgendwann tatsächlich heilen zu können. Dazu müssen wir selbst bereit sein, der Weg dorthin ist häufig steinig, lang und belastend. 

Im Augenblick stehen die Sterne wohl günstig und meine Zeit scheint gekommen zu sein. Als ich mein Büchlein das erste Mal durchblätterte blieb ich gleich an diesem Schild hängen und wußte, dass ich es eines Tages malen würde. Dass ich es würde malen müssen. Denn kein Buch kommt zufällig zu uns, da sind wir uns wohl einig, oder? ;) 


Für jemanden, der eigentlich überhaupt nicht malen kann und bislang über so gut wie gar keine Übung verfügt, stellt das Motiv schon eine echte Herausforderung dar. Aber was ist schon einfach. Also wurde wieder mit Bleistieft vorskizziert und dann ging es los mit den Farben...


Ihr dürft ruhig lachen! Hat mein Mann auch gemacht und auch meine Freundin Ana. Ich weiß dass die Darstellung Anlaß zu Spekulationen gibt und ein wenig danach ausschaut, als würde da jemand mit seinem Pöppes vor dem Gesicht eines anderen hocken. Aber das sind die Knie und auf der anderen Seite liegen die Füße. Dieser fiese schwarze Gnom (die personifizierten Ängste) kniet auf dem bedrängten Menschen (mir) und drückt ihn nieder. Besser hab ich das echt nicht umgesetzt gekriegt, haha. Wobei ich ehrlich zufrieden bin mit der Umsetzung, obwohl ich weiß dass an mir kein kleiner Picasso verloren gegangen ist. Inzwischen glaube ich nämlich dass es darum gar nicht unbedingt geht beim Malen. Und eben erst recht nicht bei dieser Art von psychologisch-spiritueller Arbeit. Es ist halt ein Themen-Motiv und nicht unbedingt ein Bild von einer bunten Blumenwiese. Das hier sagt etwas über mich aus. Über meine Ängste, ihre Ursache und Wirkung und auch darüber, wohin ich eigentlich will.

 
Ist er nicht ein stolzer Schatz, unser Salem? Lucky hat sich eigentlich mal wieder am wenigsten von den Dreien für mein Projekt interessiert. Der wollte statt dessen lieber auf meinen Schoß und kuscheln. Was natürlich grad in dem Moment nicht ging. Ich male übrigens natürlich im Stehen und komme damit auch am besten klar. Aber mal zurück zum Bild:
Was die Farbgestaltung angeht, da war für mich sofort klar dass die Angst in tiefem Schwarz dargestellt werden sollte. Einfach weil sie groß ist und tief und schier überwältigend. Ich bin ja bislang so gut wie nicht gegen sie angekommen. Und das obwohl ich sie ziemlich gut kenne. Ich weiß woher sie stammt, wie sie sich auswirkt und warum ich mich wann wie verhalte oder in bestimmter Art reagiere. Doch selbst obwohl ich mir über all dies völlig im Klaren bin ist es ein großer Kampf und in vielen Momenten scheint dieser üble Gegener stärker als ich. Er steuert mich häufig fern, könnte man sagen.

Darunter liege ich. Der Körper ist nicht detailliert ausgestaltet mit Formen und Gliedmaßen, was wohl von der Autorin auch so gewollt war. Insofern habe ich daran nicht viel geändert und auch nichts hinzugefügt. Der Raum um uns, also der Hintergrund, mußte hellblau werden. Das assoziiere ich mit Luft, Gedanken, Ideen, eben geistigen Aktivitäten. 

Dann mußte unbedingt noch die Othala-Rune mit ins Bild und das sogar vielfach. Die Silberweide hatte mir über sie vor Kurzem mehr so "zuäfllig" was vorgelesen. Und von dem Moment an war es klar, wofür ich sie brauche. Ja sogar dass ich sie in leuchtendem Blau malen würde. Blau ist für mich eine typische Schutz-Farbe. Sie ist klar, kann heilen und abgrenzen.

Ich persönlich habe mich immer mal wieder mit Runen auseinander gesetzt, aber häufig weil ich eine bestimmtes Symbol für eine magische Arbeit suchte. Das heißt ich bin in das Thema leider noch nicht so ganz tief eingestiegen, was ich aber unbedingt noch machen möchte und werde. Sehr sehr spannend, wie ich finde und absolut tief gründig. Damit kann man soviel machen. Eigentlich in der Magie ein unverzichtbares Werkzeug.

Aber zurück zu Othala. Dieses Zeichen versinnbildlicht für mich hier den Einfluß und das Reich der Ahnen. Also die Ursprungs- oder auch Geburtfamilie und alles, was damit einher gegangen ist. Ich sagte ja bereits dass ich genau weiß, woher meine Probleme stammen. Es geht um die Vergangenheit, das feinstoffliche Erbe. Abgesehen davon dass ich mit dem Kartenlegen das Erbe meines Vaters angetreten habe, kommen leider von Oma und den Tanten her Depressionen, sowie das rigorose, absichtliche, unverzeihliche Fehlverhalten meiner Mutter dazu. 
Einerseits symbolisiere ich also mit dieser Rune die Ursache meiner Ängste. Im Negativen wirkt ein zu starkes Festhalten an diesen Lebensbereichen in der Vergangenheit sich aus, indem starke Ängste sich festsetzen. Verlustängste, Existenzängste, Unfähigkeit zu vertrauen und Ähnliches. 
Andersherum zeige ich damit gleichzeitig auf, was ich statt dessen möchte. Nämlich ein glückliches Heim, sicheren Besitz, "wertvolles" Erbe (positiv im mentalen, spirituellen und feinstofflichen Bereich), die Fähigkeit zu vertrauen und somit meine eigene Familie -> Nestwärme. Usw. usf.

 
Die Runen winden sich in einer Spirale von Innen nach Außen und umgekehrt. Also einerseits zu mir hin und andererseits von mir weg. So meine Gedanken und Absichten dazu. Und hier seht Ihr nun das fertige Werk.
Ich kann wirklich immer wieder nur sagen wie wertvoll ich dieses kleine Büchlein empfinde und dass ich es vielen von Euch ans Herz legen möchte. Darin finden sich so viele Themen und Lebensbereiche, mit denen sich die meisten von uns irgendwann im Leben einmal herum schlagen.

Ich ließ das Bild über Nacht in der Küche stehen, weil ich noch nicht wußte wo es seinen Platz finden sollte. Es kam dann auch ein paar Stunden später schon der Gedanke, dass es auf meinen Ahnenaltar gehört. Dort schließt sich ein Kreis. Da kommt es her und dort geht es auch hin. Hekate wacht über dieses Reich und wird mein Anliegen weise verwalten. 

 

Sonntag, 22. Mai 2016

Sonne-und-Mond-Ritual


Ich nehme mir ja häufig vor wieder mehr über meine magische Arbeit zu schreiben und möchte deshalb an der Stelle vom gestrigen Tage erzählen. Ist ja immer so eine Sache mit der Zeit und so. Aber heute wollen wir uns einen entspannten Sonntag auf der Couch machen und wenn das Wetter hält sogar am Mittag was Grillen...
Wie auch immer. Manche Themen sind mir auch einfach zu persönlich. Entweder, weil ich sie für mich selbst gemacht habe oder auch weil die Sache an sich sehr privat ist und nicht unbedingt ins Internet gehört. So sehe ich das jedenfalls mitunter. Doch diese Angelegenheit hier halte ich für sehr sinnvoll, denn sie geht viele von uns an heut zu Tage.

Das folgende Ritual kannst Du am besten zum Vollmond abhalten und im Sommer bzw. wenn es warm ist, die Sonne mit Kraft scheint. Es wird Dir helfen, wenn Du Dich überfordert und ausgelaugt fühlst, weil Du seit einer Weile viel Stress hattest und Dir einfach alles viel zuviel geworden ist. Es geht darum Dich wieder mit Dir selbst und allem um Dich herum zu verbinden, Dich zurück in Deine Mitte zu bringen, sowie Dein Energieniveau wieder anzuheben. 

Ich zähle nun auf welche Bestandteile ich verwendet habe. Selbstverständlich kannst Du einzelne Materialien aber auch variieren, je nachdem was Dir zur Verfügung steht oder welche Assoziationen für Sonne und Mond ect. sich für Dich persönlich stimmig anfühlen.

1 Citrin-Stein
Salz
1 gelbe Stabkerze
1 orangene Stabkerze
ätherisches Orangenöl
ätherisches Zitronenöl
ein Band oder eine Kette zum Besprechen, Binden und Verknoten der Kerzen
ein klares Kerzenglas
Lackstifte in gold und silber
Glöckchen oder eine Rassel 
Sand oder Erde für das Kerzenglas
13 Margeriten-Köpfe


Den Citrin habe ich vordergründig wegen seiner feurigen Farbe ausgewählt, die ich automatisch mit Sonne und Lebenskraft in Verbindung bringe. Sein Name, wie man eigentlich schon heraus hört, stammt aus dem Griechischen und bedeutet Zitronenstein. Sonniger geht es also kaum. 
Was seine Wirkung als Heinstein angeht, so sagt man dass er durch seine entgiftenden Eigenschaften den Stoffwechsel und das Immunsystem anregt. Er stärkt den sensiblen Geist und bewahrt vor Trübsal, dringt über das Solarplexus-Chakra zu uns durch. Enttäuschungen werden überstanden, Verletzungen verwunden, Herz und auch Seele vermögen es leichter sich wieder zu öffnen. 
Es heißt der Citrin sei ein so starker Stein, dass er in Symbiose mit Bergkristallen eine Kraft entwickle, die der Sonne nahe komme und man bei dieser Kombination aufpassen solle, dass man sich nicht verbrennt. 

Genau deshalb habe ich den Stein zunächst mit Wasser und Salz gereinigt, um ihn dann für eine Weile mit einer Horde Bergkristallen gemeinsam in der prallen Sonne wieder aufzuladen. Nach Abschluß des Rituals habe ich alle Bestandteile über Nacht noch dem kalten, aber nährenden Licht von Großmutter Mond überantwortet. 

Zu Beginn des Rituals wurden natürlich die Kerzen auf meinem Altar entzündet. Ich bat meine Mutter Hekate für den Mond, desweiteren Bastet und Oshun für die Sonne um Hilfe bei meinem Unterfangen. Alles, womit ich arbeiten wollte, hatte ich auf den Tisch gelegt, den ich mit einigen Glöckchen rasselnd dreimal umrundete, um meinen Kreis zu ziehen. Das mache ich übrigens nicht jedesmal so. Es kommt einfach immer darauf an mit wem ich arbeite und was ich vorhabe, meinetwegen auch abhängig davon, wie ich gerade drauf bin. 

Du umschließt den Stein mit Deinen Händen und erklärst ihm, wie auch den Göttinnen, worum Du ihn bittest. Was quasi sein Auftrag sein soll. Nach jedem Satz hauchte ich ihm dreimal meinen Atem ein, um ihn zu beleben. Um jeden Arbeitsschritt zu bekräftigen rasselst Du zwischendurch immer wieder. Über den Stein, die Materialien, die Du verwendest und für die Göttinnen. Insbesondere Bastet liebt den Klang von kleinen Glöckchen sehr. So zumindest ist meine Erfahrung.

Salbe die orangene Kerze nun mit (Blut-)Orangenöl und bitte sie, die Kraft der Sonne in sich aufzunehmen. Das Gleiche machst Du auch mit der gelben Kerze, jedoch verwendest Du Zitronenöl und bittest um die Stärke der Mondin. Du könntest selbstverständlich auch silber, grau oder hellblau für den Mond wählen und gelb, gold oder rot für die Sonne. Das bleibt ganz Dir überlassen. Selbst die Öle kannst Du austauschen. Ich meine jedoch, wenn es so sehr um Lebensenergie und benötigtes Feuer geht, dann darf es ruhig mal saftig-sonnig zugehen. Die Einflüsse des Mondes werden nicht zu kurz kommen, keine Sorge.

Für den folgenden Schritt sprang mir eine türkisfarbene Halskette ins Auge, die ich seit Jahren für derartige Zwecke in einem entsprechenden Kästchen aufbewahrt hatte. Die dicke runde Muschelscheibe mit dem Loch in der Mitte erinnerte mich sofort an den Mond, an Wasser, an Meer, Sommer und Gefühle. Sie mußte es einfach sein. Ich band mit ihr die Kerzen aneinander, besprach die Knoten und erklärte ihnen, welche Wünsche, welchen Sinn und Auftrag sie zusammen halten sollten. Ein rotes Wollband würde den gleichen Zweck erfüllen oder jedes, das Dir passend in den Sinn käme. Persönliche Vorlieben und individuelle Umstände variieren bei jeder von uns, das ist in der Magie wie im echten Leben völlig normal und in ordnung.

Als nächstes nimm Dir das Kerzenglas. Male auf eine Seite in gold mit Edding (oder Acrylfarbe, was auch immer Du da hast) den Kreis mit dem Punkt in der Mitte für die Sonne. Auf die andere Seite zeichnest Du in silberner Fabe den Triple Moon. Wenn Du das Ritual für Dich selbst abhältst, dann fülle Sand oder Erde hinein, die von einem Ort stammen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Zum Beispiel aus Deinem Garten, dem Lieblingsplatz im nahe gelegen Wald usw. usf. Nimm nicht zuviel und nicht zu wenig Sand. Die Kerzen sollen einn sicheren Stand darin finden. Das Band oder die Kette werden möglicher Weise Feuer fangen und wir wollen ja nicht dass Schaden oder Schlimmeres entsteht.

Lege jedoch zunächst den Stein in das Glas und bedecke ihn mit den 13 Mageriten-Köpfen. Jede andere gelb/weiße Blume würde ebenfalls passen. Du kannst Gänseblümchen verwenden oder Löwenzahn, was Du magst. Es sollte irgendwie an Sonne oder Mond erinnern bzw. damit in Verbindung stehen. Lasse alle Bestandteile Deines Rituals abschließend über Nacht im Licht der prallen Vollmondin liegen. Sie spendet ihren Segen und gleicht die Energien aus, die Du nun benötigst oder auch die Person, für die Du aktiv geworden bist.

Am folgenden Tag oder dann, wenn Du die Gelegenheit hast, fülle den Sand in das Glas und entzünde die Kerzen. Wenn Du magst kannst Du die getrockneten Blüten untermischen. Erkläre nun den Lichtern und dem Stein, während Du ihn in der Hand auf Höhe Deines Herzens hältst, dass er Dir für 13 Monde (ein Jahr) Kraft und Ruhe spenden möge, wenn immer Du sie nötig hast. Du hast ihn bereits darum gebeten, in Deinem Ritual. Nun aktivierst Du ihn. Er wird fortan Dein Begleiter sein und für Notfälle in Deiner Hosentasche liegen oder auch auf Deinem Nachttisch, Altar, Büroschreibtisch, was immer Du meinst.

So und nun noch ganz kurz in eigener Sache: Um meine facebook-Seite von der Ruhrpotthexe bekannter zu machen, bin ich gestern mit einer neuen Rabattaktion an den Start gegangen. Wenn Du meine Seite likest und teilst, dann bekommst Du auf Deine nächste Legung von mir 30% Rabatt. Ganz egal in welchem Umfang. Vielleicht ist das ja was für Dich. Ich würde mich auf jeden Fall über einen kurzen Besuch und den Daumen von Euch riesig freuen! <3 Seht hier:


Freitag, 20. Mai 2016

Freitags-Füller #156

1.   Es hat Spaß gemacht,    micht mit meinem Inneren Kind zu beschäftigen, auch wenn es andererseits hart gewesen ist.
2.    In der nächsten Zeit folgt hier noch mehr zu dem Thema.
3.   Ich habe gedacht dass es Wirkung zeigen würde ein Bild zu malen und dazu Dinge aufzuschreiben, aber nicht dass es derart reinhauen würde.
4.    Das Resulat ist mir jedoch zu persönlich, das zeige ich hier besser nicht.
5.    Espresso Tonic habe ich noch nie gehört, geschweige denn getrunken. 
6.   Im Augenblick trage ich Latschen an den Füßen.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf The Revenant, morgen habe ich  einen magischen Tag mit Kartenlegung und Vollmondritual geplant und Sonntag möchte ich einfach irgendwie mit meinem Schatz genießen!


Gestern abend war endlich mal Ziehung, da habe ich meine aktuelle
Lektüre zum aktiven Dran-Arbeiten genutzt. Wirklich sehr faszinierend
und aufschlußreich, das Buch kann ich nur empfehlen.
Dazu folgt natürlich bald auch noch eine Rezi hier, wenn ich durch bin.

Wenn jemand mitfüllseln möchte, bitte einfach > hier entlang zur Vorlage <

Mittwoch, 18. Mai 2016

Derweil im Burgers´Zoo

Vergangenen Samstag ging´s zu fünft morgens um neun ab Richtung Niederlande. Wir sind alle große Tierfreunde und auch Zoo-Fans, wenn es denn schöne Zoos sind, mit großen Gehegen für die Tiere, gepflegt und man insofern auch nur Gutes hört. Von daher gibt es heute hier mal eine laaange Foto-Strecke. Das ein oder andere Wort habe ich dazu zwar noch zu sagen, aber ich glaube überwiegend könnt Ihr die Bilder auf Euch wirken lassen, wenn Ihr denn Lust habt. Also holt Euch ein Käffchen und lehnt Euch zurück, es kommen ein paar lustige Gesellen, aber auch ein wenig Kritik um die Ecke...
 

Nun ja - ähem, seht Ihr was die lieben Tierchen dort oben tun? Ich weiß ja nicht ob es ok war die beiden einfach mitten im Akt zu knipsen, aber ich hab´s einfach mal gemacht, hihi. Sieht man ja auch nicht alle Tage, dass zwei Pinguine gerade dabei sind ihr Volk mittels Nachwuchs zu vergrößern ;)
 

Das hier sind zwei andere. Haben sich aber auch lieb, wie´s aussieht.
 

Und noch zwei, die einander zugetan scheinen. Ein liebenswertes Völkchen.
 

Dieser Elefant sah traurig aus, fand ich.
Wir waren uns auch in unserem Grüppchen eher einig, dass so große Tiere
nicht in einem Gehege leben sollten. Es wäre eigentlich so gut wie gar nicht
möglich, ihnen genügend Platz zu bieten.


Diese hübschen Gesellen hier waren zu zwei Erwachsenen
(jedenfalls was wir gesehen hatten)
und es gab aber sogar auch noch ein ganz süßes, kleines Junges.
Immer ein gutes Zeichen bei Zootieren, wie ich finde.
Es lag allerdings so verborgen im Stroh, dass ich es nicht knipsen konnte.
 

Die Erdmännchen sind ja immer gut drauf, oder?


Im Tropenhaus (so nenne ich das jetzt einfach mal).
 

Er hier war der Allerschärfste.
Er saß umringt von einer Gruppe Besucher und posierte voller Freude.
Ich stand genau neben ihm.
 

Ein echter Showmaker. Er macht das Beste draus.
 

Die Flamingos sehe ich mir immer gern an. Sie sind einfach so hübsch.
 

Auch hier ist Zuneigung zu sehen. Sehr sympathisch.


Diese Mini-Känguru-Art ist einfach zuckersüß.
 

Ein weiteres, riesiges "Tropenhaus". Nannte sich "Busch".
Mein Mann hat es nicht lange dort drin ausgehalten.
Ich hab die Jacke ausgezogen und den Schal abgelegt.
Und dennoch tierisch geschwitzt. Aber das war es mir wert.
Draußen hatten wir an dem Tag nicht allzuviel Glück. 
Es regnete immer mal wieder und war bewölkt.
 

Seekühe. Stark, oder?
Wobei ich meine dass auch die sicherlich sehr viel mehr Platz bräuchten.
 

Ein Wasserfall im überdachten Bereich. Ist das nicht idyllisch?
 

Freundin Evi und ich auf´s Selfie gebannt.
Da war vom Wasserfall nichts mehr zu sehen, hihi.
 

Dieser Bereich ist wirklich extrem weitläufig und hält viele Überraschungen
bereit. Evi in ihrer ganzen Pracht natürlich nicht zu vergessen.
 

Die Otter. Neben ihrem Lebensbereich gibt es eines der Restaurants.
Wir hatten erst Befürchtungen dass es uns dort zu warm wäre.
Aber drinnen ging´s mit dem Klima.
 

Über diese rutschige Hängebrücke sind Evi und ich dann doch nicht
gekraxelt. Aber es gab genügend andere Herausforderungen über
Bächlein und Steine und durch´s Unterholz, das dürft Ihr mir gern glauben.
 

Tropfsteinhöhle. Alles dunkel, deshalb mit Blitz fotografiert.
 

Fand ich ziemlich faszinierend. War ein ziemlich langer Weg
durch dunkle Höhlen, bis zum Desert-Bereich.
 

Gruppen-Kuscheln.
 

Die machen doch einen sehr zufriedenen und gemächlichen Eindruck, oder?
 

Wirklich alles sehr detailgetreu nachgebaut, das muß man schon sagen.
 

Kumpel Steinbock, oder auch Dickhorn-Schaf.
 

Auch dieses Areal übrigens überdacht und ziemlich warm.
Ebenfalls mit Restaurant versehen.
 

Auf der anderen Seite des Wasserfalls, wirklich traumhaft.
 

Kurzes Urlaubs-Feeling.
Aber zieht Euch unbedingt bequeme Schuhe an, wenn Ihr dort mal
hinfahren möchtet. Am besten Turnschuhe oder je nach Wetterlage.
 

In der Ocean-World. Ein ziemliches Highlight.
 

Das Aquarium ist wirklich riesig und die Besucher sind mitten drin.
Es gibt alles vom "großen" Hai bis zum kleinen Fisch.
Sie sind über Dir, neben Dir, überall um Dich herum. Riesig. Wirklich.
 

Es gibt sogar u.a. eine Art Showroom. Da sitzt man wie im Kino
und schaut auf ein gigantisches Fenster ins Becken. Wunderschön.
 

Natürlich hatten wir nicht alle die gleiche Geduld,
da findet man dann immer Kompromisse.
 

Dieses Restaurant hatte leider an dem Tag nicht geöffnet.
Es stand in einem Aushang geschrieben dass dort nur an besucherstarken
Tagen serviert werden wird. Schade. Vielleicht hätte es da noch was anderes
als Fritten und Knackwürstchen gegeben. Die Preise waren selbstverständlich
zum Schreien, aber das ist heutzutage überall so denke ich.
 

Auch die Zebras hätten vielleicht noch etwas mehr Platz gebrauchen 
können, ich weiß es nicht.
Das habe ich auch wenig an diesem Zoo zu bemängeln.
In meiner Erinnerung waren die Gehege im ZOOM Gelsenkirchen viel größer.
Um das zu bestätigen (hoffentlich) wollen wir da geschlossen jetzt in den
nächsten Wochen auch nochmal hin fahren.
Das Schlimmste war für uns alle der "Zwinger", in dem die Adler 
untergebracht sind. Ich hätte fast geweint. Das konnte und wollte ich nicht
fotografieren. Am liebsten hätte ich eine Drahtschere geholt und ihnen
die Freiheit geschenkt. Da waren wir alle gleichermaßen empört.
Einer der majestätischen Vögel stieß mehrmals an das niedrige Dach,
als versuchte sich Ausflug zu verschaffen. Und bei dem wenigen Freiraum
dann auch noch überall Äste und Zweige, für die Flügelspanne ein Unding.
Einige Meter weiter dann ein riesiger Zwinger mit ein paar bunten,
natürlich sehr hübschen und exotisch anmutenden Vögeln.
Die saßen alle hübsch um ihre Wasserstelle herum.
Wir kamen nicht um die entsetzte Frage umhin, weshalb den Adlern
soetwas nicht zugestanden werden konnte...
 

Ich liebe Zebras. Und Giraffen. Und Esel - und überhaupt liebe ich sie alle!
Die Eulen und Bären haben wir irgendwie gar nicht gesehen.
Am Ende unseres Ausflugs waren wir aber auch alle total erledigt vom vielen
Laufen und den ungewohnten Strecken.
 

Tolle Hörner!
 

Bei diesen Vertretern hier fand ich es schön und weitläufig.
 

Gigantische Tiere, nicht wahr?
 

Soweit ich es sagen kann gab es drei prachtvolle Löwinnen und einen Pascha.
 

Vor Allem auch dieses Gehege ließ für meinen Geschmack schwer zu wünschen
übrig. Ich meine dass es im ZOOM größer und viel schöner, sprich authentischer
war.


Cheetha

Ich hoffe mein Ausflug in den Burgers Zoo hat Euch gefallen,
auch wenn ich einiges zu mäkeln hatte.
Es gab viele Dinge, die mir sehr gut gefallen haben,
wie z. B. eben das außergewöhnliche Aquarium.
Dennoch wäre ich nicht unbedingt allzu scharf auf einen weiteren Besuch.
Mal gucken was die ZOOM Erlebniswelt uns - und vor Allem den Tieren -
statt dessen zu bieten hat.