Sonntag, 11. November 2012

Wochenrückblick

Mein neuestes Frage-Antwort-Klamauk hab ich diesmal bei der lieben Feona gemopst ;-)

[Wetter] Der Winter läßt grüßen und wird sehr bald den Herbst ablösen; grau in grau, trist und trüb. Es wird immer kälter, die Bäume kahler, regnet häufiger...



[Bewegt] Ein paar Leute zum Nachdenken vielleicht und meinen eigenen Hintern mal gestern durch den Regen vom Kino zum Restaurant. War aber zum Glück nicht so weit :-)

[Gehört] Die spannende Erzählung meiner Kollegin Smilla, die da wirklich ein echt tolles Hörbuch an Land gezogen hat!

[Gelesen] Viel zu wenig für meinen Geschmack! Einige Blogs und ein bissl in meinem akutellen Buch "Im Herzen Löwen"

[Getrunken] Leckeren Cappuccino, Kir Royal, Cranberry-Saft, Ramazotti, Milch, Heilsteinwasser, Kaffee...

[Gegessen] Gestern gab´s beim Ausgehen Schweinefilet Pfirsich mit Kroketten und Mischgemüse, heute hatten wir grobe Bratwürstchen mit ebenfalls Kroketten und Brokkoli, unter der Woche zweimal Gulasch und zwischendurch mal was fertiges aus dem Paket (wg. Zeitmangel z.B. Curry-King)

[Gedacht] "Manche Menschen sind so arm, die haben nur Geld im Leben".
Wie ich finde ein wirklich sehr weises Zitat.

[Gefreut] Dass unsere Snowhy immer größer und kräftiger wird, wie schön die drei sich hier hier vertragen, Zeit für mich und meine Projekte, der hübsche Hexenkalender für 2013, freundliche Kommentare zu meiner Schreiberei, der Ausflug den wir zum Geburtstag meines Mannes geplant und auch gleich gebucht haben...





[Geärgert] Wie dreist einige Leute doch sind!

[Gelernt] Die ganze Geschichte von St. Martin, dank Ash! ;-)
Und auch einiges über mich selbst.

[Gekauft] Kinokarten, ein Buch, Lebensmittel & Co...

[Spirituelles] Endlich meine Samhain-Legung gemacht, die sehr interessante Bilder ans Tageslicht beförderte.



[Und sonst so?] Äußerlich alles beim Alten und dennoch innerlich sehr viele neue Entwicklungen.

[Ausblick auf das Wochenende] Momentan hab ich noch keinen Plan und hoffe deshalb dass es sehr ruhig werden wird.

Charakter

Wikipedia sagt dazu u.a. folgendes:

"Unter Charakter versteht man traditionell – ausgehend von der aristotelischen Ethik – und erneut in der modernen Psychologie, diejenigen persönlichen Kompetenzen die die Voraussetzung für ein moralisches Verhalten bilden.
In einer zweiten, in der antiken Naturphilosophie wurzelnden Traditionslinie versteht man unter dem Charakter eines Menschen auch dessen Temperament bzw. auffällige Verhaltensgewohnheiten."

Ja, so kann man es natürlich formulieren. Aber was verstehen wir unter einem guten Charakter, wenn wir frei heraus verkünden dass wir uns nur mit Menschen umgeben möchten, die über einen eben solchen verfügen?
Habt Ihr Euch schon mal gefragt wo die Eigenverantwortlichkeit aufhört und der Egoismus beginnt? Und ob das Punkte sind, die für Euch überhaupt mit dem Charakter zu tun haben? Wann ist denn jemand charakter-stark? Wenn er die eigenen Standpunkte vertritt, ohne dabei die Freiheit des Anderen aus den Augen zu verlieren, richtig?

 Obwohl es ja offensichtlich eine objektive Definition für das Wort gibt, gehe ich doch fest davon aus dass jeder so seine eigene Art hat, wie er das betrachtet und für sich bewertet. Halten wir also fest: Charakter ist relativ. Oder?
Ich möchte es mal so ausdrücken: Ebenso wie es auf der Farbskala nicht nur schwarz und weiß als Ausgangspunkte gibt, sondern jede Menge dazwischen, verhält es sich wohl auch mit Charakteren. Weil wir an jemandem gewisse Verhaltensweisen nicht gut heißen können, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie schlicht weg schlecht sind. Da spielen ja auch Beweggründe mit rein.
Warum hast Du dies und jenes weiter gesagt? Wieso diese NotLüge gebraucht? Was Dich bewegt so zu handeln, wie Du es getan hast? Wer hat Dir gesagt es wäre richtig? Wieviel Individualität dürfen wir uns selber zugestehen und wieviel müssen wir bei unserem Gegenüber akzeptieren?

Ist es nicht viel mehr so dass wir gezwungen sind unsere eigenen Maßstäbe und Kriterien zu Grunde legen? Daraus resultiert nun wieder dass vermutlich jeder Mensch die Messlatte anders hoch hängt. Klar gilt es beispielsweise in unserer heutigen Gesellschaft als befremdlich wenn jemand keine Kinder mag oder eine Frau keine haben möchte. Ich hingegen kann mich eher nicht mit Leuten anfreunden, die überhaupt nicht tierlieb sind.

Schon in jungen Jahren werden uns hoffentlich im Elternhaus gewisse, für das Überleben enorm wichtige Werte, vermittelt. Dazu zählen insbesondere das Miteinander-Teilen, Fürsorge wenn es drauf ankommt, genau wie sich gegenseitig zu helfen. Aber was ist mit den feineren, nicht so klar festgelegten Nuancen der persönlichen Einstellung / Weltanschauung / Lebensführung?
Im Prinzip ist das, was wir in der Zusammenfassung als Charakter bezeichnen wohl doch eher eine grundsätzliche, wenn auch sehr schwammige Angelegenheit. Also viel mehr etwas wie unser seelischer Fingerabdruck.
Ein unterm Strich (wie auch immer) nach Schwerpunkten gelagtes Gesamtpaket von Eigenschaften, welche dann die Persönlichkeit ausmachen, sie beschreiben.

Versteht mich bitte nicht falsch. Selbstverständlich sind gewisse "Delikte" eindeutig und da gibt es für mich dann auch keine Diskussion mehr. Richtig schlimme Verbrechen, seelische Grausamkeiten, Folter, Mord, Leid.... Ja.
Aber ganz ehrlich: Jeder hat doch für sich selbst immer eine Ausrede parat, eine Begründung sicherlich (wie auch immer geartet) seine Motive. Die sind aber einzigartig, wie wir alle. Daraus ergibt sich quasi dass es für "Charakter" keine einheitliche Definition geben kann.

Respekt, gegenüber allem Lebendigem, dem situationsabhängigen Gegenüber und auch eine Verpflichtung zu Dir selber....
Manchmal kommt es doch durchaus vor dass ich Seiten an mir entdecke, die ich irgendwie gar nicht leiden kann. Und das ist an sich schon mal ein guter Anfang.

Findet Du es verwerflich über Deine Kollegin zu lästern, weil sie immer so viel jammert? Und würdest Du bei einer anderen Kollegin genauso denken? Weshalb machst Du zwischen den beiden einen Unterschied? Und bist Du deshalb ein schlechter Mensch, weil Du diese Person irgendwie nicht ausstehen kannst? Vermutlich nicht. Sage ich. Aber wenn Du jemanden fragen würdest der evtl. schon sein Leben lang Schwierigkeiten damit hatte Anschluß zu finden und sich in Gruppen wohl zu fühlen, dessen Antwort könnte anders lauten...

Wir stellen also fest dass wir jeden Tag Richter und Beklagte zu gleich sind.
Und dass wir eine Verantwortung haben, nämlich uns selbst gegenüber. Unseren eigenen Idealen gerecht zu werden, dem was wir auch von unseren Mitmenschen verlangen. Das wäre der sinnige, erste Schritt. Denn wer will schon von sich behaupten er wäre frei von Fehlern und jeglicher Schuld? Eben. Kann ich nicht. Und Du sicher auch nicht.
Darfst Du trotzdem entscheiden welchen Menschen Du in was für Schubladen einsortierst? Na klar, Du musst ja sogar. Diese Meinung wurde im Elternhaus, später im Freundeskreis und Berufsleben gebildet. Und ist Teil Deines persönlichen, ureigenen Charakters. Da beisst sich die Katze wieder in den Schwanz ;-P

Im ach so geschmähten und dennoch hoch frequentiert besuchten facebook stieß ich neulich auf folgendes Zitat:

"Es ist kein Zeichen von geistiger Gesundheit,
angepaßt an eine kranke Gesellschaft zu sein"
 
Darüber sollten wir vielleicht jeden Tag einmal kurz nachdenken, oder wenigstens einen Augenblick lang innehalten, bevor wir wieder sagen: "Mein Gott, ist das ein schebbiger Kerl, ich hingegen... bla bla bla".
Vor der eigenen Haustüre haben wir alle genügend aufzukehren und dann können wir weiter sehen.

Und hier noch ein Musik-Video für Euch,
das mir irgendwie schon seit Tagen im Kopf rumschwirrt...


Freitag, 9. November 2012

Freitags-Füller


1. Heute bin ich mal wieder verdammt früh dran ;-)
2. Hatte welche drucken lassen für meine alte Seite und brauch sie nun gar nicht mehr: Visitenkarten.
3. St. Martin hat jetzt so keine große Bedeutung für mich, aber ich könnte ja vielleicht mal ein wenig recherchieren.
4. Ist es ein Zeichen von Stärke wenn man nicht nur anderen Leuten nach dem Mund redet?
5. Viele sagen ja McDonalds-Taxi müsste mal jemand erfinden.
6. Im übrigen  stellen meine Katzen hier gerade die Bude auf den Kopf ;-) 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die oft verschobene Samhain-Kartenlegung , morgen habe ich Mädelsabend mit Kino und lecker Essen gehen geplant und Sonntag möchte ich einfach nur den Tag mit meinem Mann ganz in Ruhe zuhause genießen!


Hier geht´s zu den Spielregeln, falls Ihr mitmachen möchtet!
Und dieser Film hier soll´s morgen werden :-)
 


Mittwoch, 7. November 2012

Hexe sein, Spiritualität & mehr

Ja, mal wieder so ein schönes Frage- und Antwort-Spiel.
Ich kann da einfach nie widerstehen! ;-)
Und informativ sind sie ja außerdem!
Diesmal hab ich es aus dem zauberhaften Blog von Liath mitgenommen....


Was bedeutet “Hexe sein” für dich? 
Frag doch mal einen Katholiken, als Beispiel, was das "Christ-Sein" für ihn bedeutet... Aber nun ja, in der Tat bedeutet es mir natürlich etwas.
(Eigen-)Verantwortung, Hingabe und dass man im Leben tatsächlich nie aus lernt ect. Also eigentlich ganz alltägliche Dinge.
Die Natur zu respektieren und zu ehren, über den Tellerrand zu schauen. Ich glaube nicht nur was ich anfassen kann oder was (nach heutigem Stand) wissenschaftlich belegt ist. Toleranz ist ein ganz großes Thema und Miteinander, (Mit-)Gefühl. Den „göttlichen Funken“ in Allem erkennen und auch dass alles irgendwie zusammen gehört. Die Energien des Mondes fühlen, z. B. und wie sich soetwas auf unser Befinden auswirkt, sowas. Die Magie nicht nur  im Alltag (er)leben. Nicht zuletzt habe ich vermutlich einfach ein paar Kerzen und Kräuterchen mehr im Schrank, als andere Leute.
Selbstverständlich schließt es noch sehr viel mehr mit ein.
Aber darauf bin ich ja bereits an vorheriger Stelle mal näher eingegangen.


Wie bezeichnest du dich selber?

Als Hexe, in der Tat. Inzwischen jedenfalls.
Ich bin Ich und als etwas anderes will ich gar nicht wahrgenommen werden.
Und dies ist eben EINE Facette von mir.
Auf Grund dieser Aussage möge bitte niemand hingehen und sich vorstellen ich würde mit Hilfe eines alten Buches anfangen Lichtblitze durch die Gegend zu schleudern oder mir einbilden ich könne die Zeit anhalten (wie im Fernsehn).
Auch beschwöre ich weder Dämonen jeglicher Art, noch betreibe ich Friedhofsschändung oder feiere irgendwelche schwarzen Messen.
Wenn das jemand darunter versteht tut es mir ehrlich leid.
(Und noch mehr wenn jemand meint ich könne so „fertig“ sein)


Und wie sah dein Weg dorthin aus?

Grundsätzlich gehe ich mal davon aus dass „man“ so geboren wird.
Wobei ich ebenfalls meine jedermann bringt die Veranlagung dazu mit.
Der Eine lebt es, der andere nicht – jeder macht eben sein Ding.
Bei mir war´s irgendwie von Anfang an vor-programmiert:
Ich spürte „was“ und folgte dem Ruf (schon in jungen Jahren).
Bzw. mit zunehmendem Alter begann ich mich mehr und mehr darauf einzulassen, was in mir vorging.
Allerdings gehört eine Portion Mut dazu, eine gewisse Reife (die sich im Laufe der Jahre einstellt) und ein intaktes Selbstbewußtsein.
Es gibt nämlich leider immer noch massenhaft Leute da draussen, die einmal Bibi Blocksberg geguckt haben und dann meinen zu wissen was eine Hexe sei.
Am schlimmsten sind ohnehin diejenigen, die sich ein Urteil über etwas bilden, ohne das kleinste Fünkchen Ahnung davon zu haben, wovon sie überhaupt sprechen. Aber ich schweife ab :-)
Einiges habe ich hier dazu ja auch schon gesagt.


Was steht für dich im Vordergrund: die Spiritualität oder das Hexenhandwerk? Warum?
Definitiv der spirituelle Aspekt! Ohne den gäbe es die Praxis ja fast gar nicht.
Das Eine ergibt sich für mich quasi aus dem Anderen heraus.
Wenn ich mich nicht beschäftige, meine innere Stimme ignoriere und es nichts gibt woran ich glaube, was soll ich dann schon damit anfangen? Keine noch so ausgefeilte Praktik kann meines Erachtens nach von Erfolg gekrönt sein, wenn die Basis fehlt – ich also nicht GLAUBE dass sie funktioniert. Und dafür ist es natürlich nicht verkehrt ein gewisses Hintergrundwissen zu haben. Eine Verbindung, ein Gespür, meine eigene Antwort auf das WARUM...


Hast du eine tägliche Praxis? Wenn ja, wie sieht sie aus?
Kommt drauf an, was damit gemeint ist. Kein bestimmtes Ritual, nein.
Dein Glaube und ggf. Geistführer begleiten Dich auch so permanent.
Kleinigkeiten vielleicht, die mir im Alltag gar nicht so bewusst sind.
Dass ich morgens meine Tageskarten ziehe z.B. oder gewisse Schmuckstücke anlege, in der Art.


Welcher Gottheit bist du besonders zugetan? Warum?

Aktuell ist es ganz klar Hekate (und Athene natürlich).
Ich hab da auch so ein Gefühl dass es (mindestens vorerst) so bleiben wird.
Wenn nicht gar generell. Okay, davon gehe ich eigentlich aus.
Warum, ja? Das fragt man sich anscheinend häufiger, wenn ich mich im Bekanntenkreis so umschaue (oder in entsprechenden Blogs ect.)
Weil es wohl so sein muss, festgelegt wurde oder auf anderer Ebene schon immer so gewesen ist, vermutlich. Weil sie Persönlichkeitsanteile von mir darstellen, bzw. ich welche von ihnen habe...? Oder diese Verbindung etwas derartiges hervorbringen soll.

Sonntag, 4. November 2012

AHNENGEDENKEN



Auf den nachfolgenden Fragen-Katalog stieß ich im tollen Blog von Minerva und freundlicher Weise hat sie meinen Vorschlag, dass ihre Leser die Fragen auf den eigenen Seiten beantworten könnten, sehr freundlich begrüßt.
Wie ich finde passen diese Gedankengänge doch mehr als gut in die derzeit immer noch in der Luft hängenden Schwingungen von Samhain (oder eben Ahnengedenken, wie die liebe Hummel es nennt =)

Wie viel weisst du über deine Ahnen?
Nun, das kommt drauf an, welche. In der Tat ist es leider so dass ich mehr verstorbene als noch lebende Anverwandte aufzuweisen habe...
Über meinen Vater weiss ich viel. Viel gefühltes, vieles aus der Zeit, als wir noch Kontakt hatten. Genauso verhält es sich mit meiner Oma und meinem Opa mütterlicher Seits. Von Papas Seite her weiß ich ehrlich gesagt nicht sehr viel. Einige alte Geschichten, Familiendramen usw. Aber wenig über ihr eigentliches Empfinden, wer sie wirklich waren. Das ist zwar schade, aber inzwischen auch kaum noch aufzuholen. Denn väterlicher Seits lebt nur noch ein einziger Onkel und wir haben ehrlich gesagt fast keinen Kontakt. So wie es schon immer war.

Was weisst du über die Geschichte Deiner Heimat und von den Menschen, die hier vor 3000 Jahren lebten?
Puh, da muss ich ganz ehrlich sein - kaum etwas... Aber aus eigenem Interesse habe ich mir vor Kurzem ein Buch über germanische Mythologie und Geschichte besorgt, das ich bei passender Gelegenheit natürlich auch noch gründlich studieren möchte.

Welche ihrer Ideen und Rituale werden in dir/ mit dir wieder lebendig?
Ganz simpel betrachtet natürlich irgendwo diese innerliche Rückbesinnung auf die naturspirituellen oder anders ausgedrückt, eben heidnischen Wurzeln.

Fühlst Du Dich verpflichtet, das Kulturelle und Schamanische Wissen Deiner Ahnen zu erforschen und weiterzutragen?
Nein, verpflichtet fühle ich mich nicht wirklich irgend jemandem aus der Vergangenheit, tut mir leid. Mir selbst gegenüber habe ich eine Verantwortung und den jenigen gegenüber, mit denen ich im Heute lebe. Die sich entschieden haben oder von mir eingeladen wurden, meinen Lebensweg mit mir zu teilen.
Aber wie bereits weiter oben erwähnt habe ich ein gewisses persönliches Interesse daran, wie es früher gewesen ist und was ich davon in meine aktuellen Lebensumstände übertragen kann oder will. "Damals" war sicher nicht alles besser und man muss sich einfach mit der Gegenwart arrangieren, sonst kann man meines Erachtens nach im Alltag vor sich selbst und anderen nicht bestehen. Aber ich halte es für sinnvoll zu forschen und Rückschau zu halten, um von den gemachten Erfahrungen und dem gesammelten Wissen zu profitieren.

Wo bist du verwurzelt und die Frage ist nicht, wo du gerne verwurzelt sein möchtest?!
Die Frage ist für mich nicht ganz eindeutig. Meint sie meine genetische Abstammung? Also ganz weltlich betrachtet? Oder mein religiöses, kulturelles Umfeld?
Wie auch immer. Ich wurde in Deutschland geboren und bin folglich auch hier aufgewachsen. Wurde mehr oder weniger christlich erzogen, habe aber auch die Entscheidungsfreiheit eingeräumt bekommen, meine eigene Gesinnung entdecken und entwickeln zu dürfen.
Zu meiner eigenen Familie gibt es natürlich eine immer währende Verbindung und so vieles, das mich geprägt hat. Doch ist dieses Band eher ein seidener Faden, der im Alltag keinen Bestand haben kann.

Was meinst du, kannst Du von Deinen Ahnen lernen?
Ich denke es wäre wichtig aus gemachten Fehlern lernen zu können, oder Geschichten zu hören, die für´s Leben lehren. Was haben sie falsch gemacht, was ich besser machen könnte? In welche Fallen sind sie getappt, worin haben sie sich verrannt? Welchen Weg ich auf keinen Fall genauso einschlagen möchte, solche Dinge. Loslassen, bevor es zu spät ist. Kommunizieren, sein Gesicht zeigen. Loyalität, Anstand, wie man seinen Platz im Leben einnimmt.
Einiges habe ich schon näher betrachtet, manches wird sich mir vermutlich nie erschließen und wieder anderes werde ich noch unter die Lupe nehmen. Kommt Zeit, kommt Rat.

Fühlst Du Dich durch Deine Ahnen geleitet und gestärkt?
Mal mehr, mal weniger. Meinem Vater fühle ich mich heute in einer Art sehr viel näher als jemals zuvor. Und ich glaube nicht dass es an diesem Spruch liegt, wo es heißt dass man jemanden erst wirklich zu schätzen weiß, wenn man ihn verloren hat. Sondern eher als ob dieses Band erst nun aktiviert worden wäre.
Meine Oma und mein Opa und eine alte Freundin, die vor einigen Jahren um´s Leben kam, denen fühle ich mich auch noch immer verbunden. Häufig fallen mir Dinge ein, die sie sicher zu mir gesagt hätten oder es entsteht ein Gefühl, als wären sie kaum greifbare Wegweiser.

Hast du mal überlegt, das auch du einmal ein Ahn/inn bist?
Ehrlich gesagt nicht, denn im direkten Sinne werde ich nie eine sein.
Ich habe keine Kinder.

Was willst du hinterlassen und über was können die Generationen nach dir sprechen?
Ich weiß es noch nicht. Aber ich frage mich das auch manches Mal. Sicherlich irgendetwas das mit meiner weltoffenen Einstellung und vielleicht meinen Idealen zu tun hat. Damit dass ich einen alten Weg neu beschritt, ohne in irgend jemandes viel zu große Fußabdrücke dabei zu stapfen bzw. sich dafür verbiegen zu lassen.

Mit wem oder was fühlst du dich tief verbunden?
Eine sehr gemeine, aber auch tiefgründige und interessante Frage...
Natürlich mit denen, die ich liebe. Meinem Mann, engen Freunden und unseren Katzen. Mit meiner Glaubensvorstellung und meiner Sicht der Welt, wie ich sie empfinde. Im Prinzip also mit Allem. Mit mir. Mit der Vergangenheit, meiner Gegenwart und Zukunft. 
Hat Dir jemand etwas hinterlassen?
Ja. Viele Menschen haben das getan. Verstorbene und auch Lebende.
Meine Wertvorstellungen, Kampfgeist, Charakter und Gewissen.
Den Hinweis darauf und den Stups in die richtige Richtung, dass ich die Welt mit meinen eigenen Augen entdecken muss und nicht ohne Fragen zu stellen einfach so die Dogmen anderer übernehmen sollte.
Ich glaube das sind die erwähnenswertesten Punkte.

Was hinterläßt Du?
Das wird sich zeigen....
Ich habe eine Ahnung und einen Weg eingeschlagen, der mir erlauben dürfte auf sie zu zu gehen.

Wie lauten Eure Antworten...?

Welcome to my world!

Liebe Leute, es gibt Neuigkeiten:

Mein funkel-nagel-neues "privates" Zweitblog ist seit gestern online!

Diese hübsche Dame hier namens "Kari"
ist übrigens die erste Eule in meinem Leben gewesen,
die ich streicheln, füttern und fliegen lassen durfte.
Das war im Mai diesen Jahres beim Greifvogeltag,
den mein Mann mir geschenkt hatte O.O
 
Hier geht es natürlich genauso kunter-bunt gemixt weiter wie bisher.
Aber dort wird Platz sein für diejenigen spirituellen und / oder persönlichen, ernsthafteren Themen, die ich nicht ohne Weiteres so öffentlich ins Netz stellen möchte.
Insofern schickt mir doch bitte bei Interesse eine kurze mail an meine Adresse, die Ihr in meinem facebook-Profilbanner hier sehen könnt.
Ihr bekommt dann so eine "Einladung", mit der Ihr Zugang zu der Seite erhaltet.
Eingeladen sind all diejenigen, die natürlich entweder zu meinem privaten Freundeskreis gehören, oder mit denen von Euch ich mich bereits in magischen Blogs, meinem Stamm-Forum oder bei facebook austausche.
Ich freue mich über Eure Besuche und bin gespannt was Ihr von meinem schwarz-weißen Design haltet =)

Freitag, 2. November 2012

Freitags-Füller

 
1. Den 1. November habe ich ganz gemütlich mit meinen Lieben zuhause verbracht - herrlich!
2. Entweder durch dicke Socken oder die Fußbodenheizung - ich brauch immer warme Füße.
3. Wenn ich in Amerika wählen dürfte, würde ich mich mit der Wahl auch mehr beschäftigen.
4. Mehrere Päckchen zum Zurückschicken an Versandhäuser stehen hier rum, das muss ich als nächstes dringend erledigen.
5. Draussen vor der Tür stürmt es heftig und zerrt an den Rolläden .
6. Vorgestern kam meine letzte Internet-Bestellung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ´nen ruhigen Abend mit meiner Kollegin, die ins Land der Blogger siedeln möchte, morgen habe ich wieder einen ganz chilligen geplant und Sonntag möchte ich hier quasi hinter´s Haus zum Heimspiel von Schatzis Mannschaft gehen !

Mein Allerheiligen



Und hier bitte Klicken für die Vorlage samt Spielregeln