Montag, 11. Juli 2016

Das Licht in deiner Stimme

Ach, was könnte ich schwärmen und schwelgen und säuseln, wie wunderbar diese Geschichte doch ist... Erinnert Ihr Euch an mein absolutes Sommerbuch vom letzten Jahr? > An dieser Stelle < hatte ich Euch im August bereits "Das Meer in deinem Namen" vorgestellt. Den ersten Band der vollkommen zauberhaften, magischen, hinreißenden und bildgewaltigen Ostsee-Trilogie. 

Wenn Ihr diese Romane lest, dann seid Ihr an der Ostsee, in Ahrenshoop. Oder wie hier zu anfangs, an der Küste Floridas. Es geht geheimnisvoll zu, zwischen den Zeichen und zwischen den Zeiten, wo die Strömungen des Lebens alles auseinander und wieder zusammen treiben. Künstlerisch noch dazu, handwerklich, gemeinschaftlich und manches Mal kritisch... Aber ich will ja nicht zuviel erzählen.  Einen ersten kleinen Einblick in das Buch gewinnt Ihr vielleicht > hier <, wo ich auch dieses Mal wieder meine Rezension den Amazonen überantwortet habe. Und wie immer gibt es als kleinen Vorgeschmack, um Euch den Mund so richtig wässrig zu machen, noch ein paar Zitate. Meer Appetit-Happen gibt es übrigens im Buch. Dort schließen sich vielen Kapiteln leckere Rezepte an, die in der Geschichte von den Protagonisten genüßlich verspeist werden. 
Nie habe ich eine Empfehlung mit mehr Inbrunst und Liebe ausgesprochen, als die zur Ostsee-Trilogie von Patricia Koelle...

 "Für alle, die sich die Erfüllung eines Lebenstraumes
erkämpft haben.
Und für alle, auf die noch ein offener Traum wartet."

"Von den Menschen, die zuvor an einem Ort gelebt haben,
bleibt immer etwas, meinte Nelson. Spuren von ihrer Energie
und ihrem Wesen haften an der Erde, atmen in den Pflanzen,
treiben im Wind."

"Ein Tornado oder Hurrikan hob immer wieder
das ausgebreitete Leben vom Strand
wie ein schmutziges Tischtuch, warf es weg
und breitete ein anderes darauf aus."

"Dort gibt es Wiesen am Bodden, da ist die Stille so dick,
dass du sie anfassen kannst. Es ist, als ob sie dich trägt.
Dort kannst du dich selbst ganz spüren.
Du könntest dich denken hören, aber in dieser Stille
sind Worte unnötig, deshalb hört selbst das Denken auf."

"Mineralien sind im Meer gelöst. Du kannst sie
auf der Zunge schmecken. Warum sollte es
mit Erinnerungen und Vorahnungen nicht auch so sein?"

"Nein. Sie gehörte nicht ihm, sondern diesem Ort.
Dieser schmalen, zerbrechlichen Halbinsel
zwischen zwei grundverschiedenen Gewässern."

"Jeder neue Tag ist ein neues Bild, von dem du nicht wußtest,
daß du es malen wirst. Siehe und staune! 
Mehr kannst du nicht tun."

"Für mich hatten Häuser schon immer eine Persönlichkeit.
In der alten Krähenkate habe ich etwas von dem gefunden,
was ich im Bernstein haltbar machen möchte.
Ein bißchen Ewigkeit. Dass etwas lebendig bleibt 
von dem, was war."

"Wenn der Bernsteinwind blies, standen Tiryn und Myra
am Ende der Nacht in den Wellen und fischten
nach den Schätzen, die die Strömung ausspuckte,
während um sie her der eisige Tag 
aus Feuer und Gold geboren wurde."


Freitag, 8. Juli 2016

Freitags-Füller #157

1.   Schade, es ist   heute mal wieder viel zu windig und bewölkt draußen.
2.    Ich glaube es gibt meistens mehr als eine Chance für was auch immer.
3.   Ganz besonders frisch und lecker haben gerade die selbst gemachten Hamburger geschmeckt.
4.    Ich liebe Sommerblumen.
5.    Kurz vor dem Einschlafen brauche ich was Spannendes in der Glotze. 
6.    Lucky liegt meistens auf dem Sofa .
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein großes Stück Wassermelone, morgen habe ich  außer zu grillen einfach mal nichts geplant und Sonntag möchte ich einen Tag mit hoffentlich heißen Temperaturen genießen!
 
 
Wenn es draußen usselig ist, dann machen wir es uns eben
vor dem Fenster gemütlich ^-^
 
Die Vorlage zum Mitfüllseln findet Ihr > bei Barbara <
 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Midsummer Stats

Der Sommer ist da draußen in vollem Gange - möchte man meinen. Mich persönlich jedoch stimmen die Temperaturen noch nicht zufrieden. Wenigstens regnet es nicht mehr. Dafür haben wir leider grad mal an die zwanzig Grad, das ist mir längst nicht genug: Noch dazu windet es kräftg. Das macht es zu ungemütlich und wenn ich mit den Miezen nach draußen auf die Terrasse ginge würde es mich frösteln. Lasse ich also heute mal lieber. Auf der Couch kuscheln ist ja auch was Feines. Morgen sollen wir 24°C und Sonnenschein bekommen, nicht so bewölkt wie die ganzen letzten Tage. Aber wie gesagt, immerhin regnet es nicht mehr. Wäre ja klasse wenn es passend zum deutsch-französischen Halbfinale so richtig schön werden würde. Dazu einen Rum Cola und Leckereien vom Grill, so würde mir das gefallen.


Gestern war es mir auch zu ungemütlich draußen, so dass ich den Haushalt in Schuß bringen konnte. Alles erledigt für eine weitere Woche, das gute Wetter kann also ruhig kommen. Wobei ich mich nicht beschweren sollte. Zum großen Fußballfest am Samstag hatten wir mehr als Glück: Die Sonne strahlte von einem blauen, beinahe wolkenlosen Himmel auf uns herab wie lange nicht und Wulfen schien so etwas wie eine trocken gebliebene Oase im Dorstener Raum zu sein. Lediglich ein heftiger Schauer, den wir jedoch alle schnatternd und quatschend unter dem Dach am Grill und dem Getränkeausschank rum brachten. Freundin Evi war mit ihrem Talent und der professionellen Camera den ganzen Tag über mit mir dort gewesen, um gelungene Bilder für die Vereins-Homepage zu schießen. Das machte den Tag für mich umso toller, denn wir hatten schon lange nicht mehr ausgiebig gemeinsam gefeiert.


Vorab war ich noch kurzentschlossen beim Friseur gewesen, um mich wieder einmal richtig verwöhnen und auf Vordermann bringen zu lassen. Auf dem Kopf mußte dringend die Ordnung neu hergestellt werden, ganz zu schweigen von innen drin, hehe.  
Die Jugendabschluß-Feier begann dann auch bereits um 13.00h mittags, bei uns hinter dem Haus auf der Anlage. Den ganzen Tag über gut gelaunte Menschen, Köstlichkeiten vom Grill, kühles Bier, Hugo aus dem Becher, Musik, Sonne satt und Fußball. Die Stimmung war ausgelassen und feucht fröhlich wie gewohnt, das kann ich Euch sagen. Der Abend wurde ja dann auch noch von dem spannenden EM-Viertel-Final-Spiel gekrönt. Im Zelt vor der Leinwand beim Elfmeterschießen haben wir mitgefiebert wie wild. So eine Spannung aber auch!
 

Apropos Sommer-Sonne-Sonnenschein: So zwei oder drei warme bis heiße Tage hatten wir in den letzten Wochen ja glücklicher Weise dann doch. Wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke übersteigt (einmal bisher in diesem Jahr), dann gibt es natürlich nix Besseres als ein schattiges Plätzchen unter dem Sonnenschirm, Abkühlung für die Beine und Füße - dafür sind auch plantschende Kätzchen dankbar - und on top einen herrlichen Eiskaffee. Der ist wirklich fix gemacht, wenn Ihr ein paar Teile den Sommer über im Haus habt:

Kaffee
Milch
Zucker
Vanille-Eis
Sprühsahne
Schokoladen-Sauce

Am besten zwackt Ihr gleich von der ersten Kanne Morgenkaffee zwei Gläser ab, süßt sie leicht, gebt ein wenig Milch hinein und stellt sie kalt. Nachmittags dann braucht Ihr nur noch zwei Kugeln Eis drauf zu geben, das Ganze mit ordenlich Sahne krönen und für die Optik einen Schuß Sauce drüber zu geben - fertig! Strohalm rein und langen Löffel (wir haben von der Schwiegermama mal eine Kombination aus beidem bekommen) und los schlabbern!


Unseren Herzchen hatten wir vor drei Wochen eine sog. Kratztonne gekauft. Vor allem Salems, aber auch Luckys Arme sind viel zu lang, um sich an den vorhandenen Kratzbäumen ordentlich die Krallen zu schärfen, hatten wir festgestellt. In Folge dessen hat Salem sich über einen langen Zeitraum an den Esszimmer-Stühlen vergangen und Luckys Krallen sind permanent zu lang. Das behindert ihn beim Laufen und er bleibt außerdem ständig irgendwo hängen. Daher wird der Arme alle paar Monate mal geschnappt und zu seinem Leidwesen in Richtung Tierärztin verschleppt, um sie dort schneiden zu lassen. Wir selber trauen uns das beide nicht zu. Lucky ist in solchen Dingen ein sehr spezieller Kandidat. Erstens hätten wir bis in die nächste Eiszeit ausgeschissen (pardon) und zweitens würde er sich vor Angst so in die Hose machen, dass es sicher Verletzte gäbe. Von daher... Nun hoffen wir, dass die neue Tonne auf die Dauer eine gute Lösung bietet. Anfangs wurde sie sehr skeptisch beäugt. Doch bereits nach zwei oder drei Tagen ward sie lieb gewonnen. Nun liegt entweder mindestens einer drauf, oder es wird gekratzt oder drin rum geklettert oder wie auch immer. Mittlerweile also ein voller Erfolg!


Am Freitag hatte ich ein Büschel Johanniskraut gesammelt, das nun über dem Altar zum Trocknen hängt. Erst hatte ich überlegt eine Tinktur anzusetzen, aber dafür war es mir dann mengenmäßig doch nicht genug gewesen, also wird später mal Tee daraus. Am Montag hatten wir dann ja Neumond und die starken Energien wurden auch diesmal ausgiebig genutzt. Für eine Instagram-Bekannte (die im Übrigen ein sehr gutes Buch geschrieben hat, welches ich gerade parallel lese) ging es ums Loslassen ihrer seit vielen Jahren, unter dramatischen Umständen verstorbenen Schwester. Sie hatte einige von uns gebeten sie energetisch bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Da ich ja nun gerade mitten drin stecke in der Geschichte, war ich natürlich sofort mit dabei.

Nachdem ich also mittags für sie eine Kerze entzündet hatte (und eine kleine des weiteren für mich selbst) setzte ich mich mit den Muschen raus auf die Terrasse. Ca. eine halbe Stunde später kam mein Mann nach Hause und wollte den Fernseher einschalten - ging aber nicht. Verdutzt stellten wir fest, dass wir wohl einen Stromausfall hatten. Der FI war raus geflogen und wie wir ebenfalls bald bemerkten, hatte es die Überspannungsschutz-Buchse unserer Spülmaschine durch gehauen. Glücklicher Weise nur eben die und nicht gleich die ganze Maschine - hallelujah! Wegen des - bekannter maßen - mangelhaft abgesicherten Stromkreises in unserer Küche mußte also dafür Ersatz beschafft werden, bevor ich meinen Spül-Buttler wieder in Betrieb nehmen konnte. 

Am nächsten Morgen stellte sich zu allem Überfluß dann auch noch heraus, dass es unsere Kaffeemaschine dahin gerafft hatte. Das Kontroll-Licht leuchtete, aber ansonsten tat sich gar nichts mehr. Das war natürlich sehr ärgerlich, aber machen kann man da nicht wirklich was. Also wurde flugs eine neue bestellt, die morgen auch eintreffen soll. Was bin ich froh, dass wir zusätzlich unsere Dolce Gusto haben und somit nicht zwei Tage lang auf Kaffee verzichten mußten - hallelujah! Die Maschine muß wohl einen Defekt gehabt haben - vermutlich zu lange die Platte heizen lassen, das machen wir schändlicher Weise immer so - es gab einen Kurzschluß und deshalb ist der FI raus gesprungen. Und die Sicherung vom Überspannungsschutz der Spülmaschine hat zum Glück auch gehalten. Was für Energien! Bei > Rowan < und > Trish < hatte es doch glatt zwei Kerzengläschen zerlegt. Eines komplett in Einzelteile zerplatz, das andere hat einen satten Sprung. Sie hatten übrigens auch für die Bekannte an dem Loslass-Ritual teilgenommen. Wahnsinn, oder? Da finde ich doch Ausdrücke wie spooky und magisch sehr bezeichnend. Ich kann es mir nur so erklären, dass dort über Jahre angestaute Kräfte nun mit einem Mal frei geworden sind - Überspannung - Entladung - Stromschlag! 


Mein neuer, hellgrün schimmernder Essie-Lack heißt übrigens Reggae and Rum - ein sehr cooles Motto für den Sommer, wie ich finde! Und wenn das Wetter nicht mitspielt, dann genießen wir eben in den vier Wänden das schöne Leben: Mit Auswärts-Frühstück, Pizza oder einfach chillender Weise mit einem guten Buch auf der Couch. Lasst es Euch gut gehen, Ihr Lieben und hoffen wir dennoch für die nächsten Tage auf einen sonnigen Sommereinbruch ;)

Mittwoch, 29. Juni 2016

Toröffner beim Kartenlegen

Kleine Tricks und Kniffe erleichtern ja nicht nur den Alltag, sondern insbesondere das magische Wirken und alt hergebrachtes Volksbrauchtum sind voll davon. 

Wie wertvoll die Pflanzenhelfer für uns als Medizin in Form von Tee, Tinkturen, Salben, Bäder oder Räucherungen sind, wissen wir vermutlich alle. Doch auch zaubern können wir mit ihnen, sie in Ritualen verwenden oder sogar beim Orakeln. 

Für jedes Problem gibt es eine Lösung, für jede Situation mindestens einen Weg, wie wir sie angehen können. Meist sogar mehrere. Heute mal etwas zum Thema Geheimnisse, geheimes Wissen oder wie Ihr da besser durchsteigen könnt. Um Licht ins Dunkel einer verfahrenen Situation zu bringen, greift Ihr vielleicht einfach mal zu einer Löwenzahnwurzel. 

Ich habe vor ein paar Tagen noch ein ganz junges Pflänzchen ausgerupft, um  es genau in dieser Art einzusetzen. Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt warum ich nicht die Blüten genommen habe? Ganz einfach: Wir wollen doch zum Kern der Sache durchdringen, also quasi an die Wurzel des Übels, richtig? Genau. Also die Wurzel. Klingt eigentlich ganz logisch, oder? Genauso funktioniert das ganz häufig in der Magie. Es kann tatsächlich so einfach sein.

Der Löwenzahn an sich hat ein sonniges Gemüt. Eine absolut solare Pflanze mit viel Power. Für neue Vorhaben, die eigene Energie zu erwecken, wieder zu Kräften zu kommen oder eben auch mal, um Schleier bzw. Schatten, welche die Wahrheit verdecken, zu überwinden. Sprichwörtlich um nicht weiter im Dunkeln zu tappen.

Die meisten von uns werden eine spezielle Kerze brennen haben, wenn sie die Karten legen. Vermutlich eine weiße. Weil sie rein ist und schützt, weil sie ebenfalls Licht spendet, weil sie hilft unseren Geist zu fokussieren, weil sie Negativität fernhält. Viele haben außerdem gerne einen besonderen Stein dabei oder legen auf einer Unterlage, die sonst für nichts anderes benutzt wird. Genauso mache ich das auch. Es brennen spezielle Kerzen für verschiedene Zwecke, mein schwarzes Tuch mit der Abbildung von Frigga dient als Untergrund und zusätzlich liegt noch eine Venus in der Mitte. Sie ist auf der Rückseite mit ein paar Tropfen meines eigenen Blutes getränkt. Um mich mit der Göttin zu verbinden, weil ich bei jeder Kartenlegung die Göttin um ihr Beisein und ihre Unterstützung bitte.

 
Zusätzlich besteht aber eben die Möglichkeit noch auf weitere Helferlein zurück zu greifen. Für bestimmte Situationen vielleicht. Also laden wir doch die Pflanzengeister ein, bei unserer Arbeit zu helfen. Gerne können wir für sie etwas räuchern, hübsche Steine auf ihrer Erde ablegen, um ihnen im Austausch Energie zu spenden oder was Euch sonst als eine herzliche Geste des Dankes erscheinen mag.

Magie und Divination gehen seit je her Hand in Hand, sie stammen aus derselben Quelle. Beides kann und soll helfen unser Leben zu erleichtern, die Fragen des Alltags zu beantworten, Umstände positiv zu beeinflussen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es doch durchaus eine logische Methode, das Kartenlegen mit ein wenig Zauberkraft zu pushen. Weil evtl. die Frage schon so lange im Raum hängt und frau vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen kann. Oder alle Informationen aus voran gegangenen Legungen noch immer nicht zum erwünschten Ergebnis geführt haben.

Wir beeinflussen damit unsere Fähigkeit die Botschaften aufzunehmen, zu entschlüsseln, zu verarbeiten und wahrhaft zu verstehen. Pflanzen haben Einfluß auf unseren Körper und Geist. Deshalb vermögen sie sowohl uns auf verschiedenen Eben zu heilen, wie auch uns zu vergiften. Dabei kommt es meist lediglich auf die Dosierung an. Aber ich glaube wer sich ein wenig mit der Thematik beschäftigt hat, dessen innere Stimme und Intuition werden eine sinnvolle Anleitung geben, wonach wir greifen sollten.

Wenn Du nun also Licht ins Dunkel einer vertrackten Angelegenheit bringen möchtest, dann lasse den sonnigen Löwenzahn Dir den Weg zeigen. Bitte ihn, Dir zu leuchten und die blinden Flecken zu erhellen. Übrigens habe ich dieses Löwenzähnchen genau bei dem so benannten Legesystem eingesetzt, es heißt "Der blinde Fleck". Das kann sich mit Dir selbst beschäftigen, Deinem Leben oder einer Situation, an der mehrere Personen beteiligt sind.

 
Vor einem Jahr hatte ich bereits ein sehr schönes Ritual mit Löwenzahnblüten abgehalten, von dem ich > an der Stelle < damals auch berichtet habe.

Wie auch immer: Die Karten haben ihren festen Platz in der Magie, wo sie häufig zum Einsatz kommen, um eine Situation oder ein Ziel bildlich darzustellen. Ebenso können wir aus einer Legung der Karten unseres Lebens umgekehrt auch ein kleines magisches Ritual machen. Probiert es aus. Seit frei und kreativ und lasst Euch inspirieren. Von der Natur, den Zeichen, der Welt um Euch herum. Es gibt keine Grenzen, keine Einschränkungen. Wenn Du bestimmst, dass eine Löwenzahnwurzel Dein Toröffner ist und respektvoll da heran gehst, dann wird es so sein. Ebenso könnte Dir eine Sonnenblume helfen die Auslegung mit einem sonnigen Gemüt zu betrachten, nicht überschattet von Ängsten. Die Brennessel kann Fremdeinflüsse raus halten und und und. Denk nach. Was weißt Du über die Pflanzen? Wofür werden sie normalerweise genutzt? Dann kannst Du sie genauso dafür auch in der Magie, einem Zauberspruch oder beim Orakeln verwenden, verlass Dich drauf. Auf auf :)


Montag, 27. Juni 2016

Die Hexen

Lang genug hat´s ja gedauert, aber endlich habe ich auch mal wieder einen Roman ausgelesen. Anfangs kam er nicht so richtig in Fahrt,  hinterher dafür umso mehr. Sicher hätte ich bei schönem Wetter auch häufiger draussen auf der Terrasse gelesen. Insofern hoffe ich dass die nächsten Wochen für mein Sommerbuch mehr sonnige Tage bereit halten. Aber zunächst mal möchte ich Euch dieses Buch vorstellen. Die komplette Rezension gibt es  wie immer > an dieser Stelle < bei den Amazonen. Und hier habe ich noch ein paar nette Zitate für Euch heraus gepickt, um Euch den Mund ein wenig wässrig zu machen...

"Einsamer als eine Wespenkönigin im Winter
war Elinor auf der Festung eingetroffen,
doch dann hatte sich das Schicksal gewendet und ihr
ein Geschenk gemacht, mit dem sie im Leben nicht mehr
gerechnet hätte: Die Liebe und Treue eines Mannes."

"Bevor du dich an Magie wagst, mußt du begreifen,
in welcher Umgebung sie gewirkt wird, erklärte die junge Hexe.
Alles hat Einfluß aufeinander, wie bei einem dicht gewebten
Wandteppich. Wenn du das nicht begreifst, richtest du mehr
 Schaden an, als du wieder gutmachen kannst."

"Sie hatte Beliars Verließ mit leeren Händen betreten
und dennoch war sie mit Melisendes Siegel zurückgekehrt.
Weil sie Magie wirken konnte. Weil sie tatsächlich
eine Gabe besaß, die sie von Melisende und Meme geerbt hatte.
Und weil sie eine Hexe war." 

"Der Teufel ist nichts weiter als eine Spiegelung
über der Hitze eines Feuers, er ist der Schatten,
den wir werfen, wenn wir Magie wirken.
Darum halte dich immer im Licht."

"Der Bann, mit dem ich dich binde:
Wir finden es, wenn wir nicht danach suchen.
Wir behalten es, wenn wir uns nicht daran klammern
und wir haben alles Recht der Welt, es zu besitzen."

"Das Licht von Mittsommer war rosenrot 
mit einem feurigen Kern. Als die Lichtstrahlen 
über die Menhire glitten, begannen die Zuschauer zu jubeln."

"Ravenna, geboren am Fuß des Odilienbergs in Ottrott,
ausgebildet in den Hexenkünsten in nur sieben Tagen,
von Morrigan angenommen im Bärengraben auf dem
Hoenkungsberg, als alles verloren schien."
 

Dienstag, 21. Juni 2016

Blessed Litha!


Einige von Euch haben vermutlich bereits zum gestrigen Vollmond gefeiert, andere halten sich an den Kalender und begehen heute die Sommersonnenwende. Ich persönlich muß ganz offen gestehen dass es mir ein wenig schwer fällt in Stimmung für Mittsommer zu kommen, wenn es draußen vor meinen Fenstern ausschaut wie im Regenwald. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich ist alles üppig grün, die Natur quillt geradezu über vor Leben und Saft und Kraft. Aber das Wetter spielt nicht so richtig mit. Seit ein paar Tagen nun auch hier angekommen: Dauerregen, grauer Himmel, Schmuddelwetter und abgekühlt ist es auch noch deutlich. Das fühlt sich für mich so ganz und gar nicht nach Litha an.

Allerdings habe ich mal in meine Postings von vor drei Jahren gespäht und dort festgestellt, dass wir damals auch schon seine Regenphase mit Hochwasser und Überschwemmungen in vielen Landesteilen hatten. Seltsam, nicht? Wobei es so ungewöhnlich nun auch wieder nicht ist. Befruchtende Gewitter und Regengüsse - also Wasser - gehören zu dieser Station im Jahreskreis genau wie die strahlende Sonne. Ein bißchen mehr von letzterem wäre aber doch mal wieder ganz nett. Zumal wir bereits hochsommerliche Temperaturen über mehrere Tage hinweg hatten...

2013 hatte ich also bereits mal eine ausführliche Sammlung von Artikeln zum Thema dieses Jahreskreisfestes geschrieben. Die findet Ihr > hier <. Ich würde Euch empfehlen bis unten hin zu scrollen und die fünf Texte dann von unten nach oben, also eigentlich der logischen Reihenfolge nach zu lesen. Sie bauen nämlich aufeinander auf. In einem Blog wirds aber natürlich immer genau umgekehrt herum angezeigt. Nur mal so als kleine Randbemerkung. Ihr findet dort einiges über die Ursprünge der Sonnenwend-Feierlichkeiten, Symbole, Überlieferungen, Bräuche, Vorschläge für Rituale usw. usf.

Ich selber möchte gern für mich unbedingt noch eine Litha-Legung machen. Für die Sonne räuchern und eine kleine Zeremonie abhalten. Allerdings bin ich da gern ehrlich: Ich werde warten bis sich der Zeitpunkt für mich richtig anfühlt. Sprich auf einen warmen, sonnigen Tag ohne Regen. Mein Gefühl ist schon stimmig, also daran liegt es nicht. Die Qualität der Zeit fühlt sich für mich genau an wie Litha. Aber die äußeren Umstände sollten auch passen, damit ich mich drauf einlassen kann. Ihr wisst bestimmt wovon ich rede.


Meerjungfrauen-Look auf den Nägeln geht aber in jedem Fall und passt so toll zu diesem Fest, welches für mich die Verheißung ist von Meer, Muscheln, feinem Sand, Sonnencreme und langen Tagen in der glutheißen Sonne. So empfinde ich dieses Fest. Es fühlt sich an wie Urlaub. Wie die schönste Zeit im Jahr. Es bringt Gelegenheit mit zur Gartenarbeit, für kühle Drinks, relaxte Lesestunden und all das, was den Sommer ausmacht. Ich liebe Mittsommer! 

Ich weiß ja, rein kalendarisch betrachtet fängt der Sommer heute eigentlich erst an. Aber nicht für mich. Es ist bereits Sommer, wenn auch erst seit wenigen Wochen. Und ich will ihn genießen. Ich hoffe auf seinen Segen, seine besondere Stimmung, die Lust auf Party macht und dennoch gleichzeitig Ruhe bringt. Auf gute Nachrichten, gute Laune und einfach eine gute Zeit.

Was ist für Euch Litha? Habt Ihr auch zu dieser Zeit des Jahres so ein unbeschwertes Hippie-Feeling, das nach Beach ruft und Flip Flops und nach Haaren, die an der Luft trocknen? Also ich normaler Weise schon. Und ich bin zuversichtlich dass wir bald wieder Sonnenschein und heiße Temperaturen haben werden, chakka! Genießt diesen längsten aller Tage im Jahr und macht diese kürzeste Nacht zu eurer! Feiert was das Zeug hält, freut Euch dass Ihr lebt und schmiedet neue Pläne, auch wenn Ihr tanzt und trinkt, als gäbe es kein Morgen!

Mittwoch, 15. Juni 2016

Von Wolken, Engeln, Sternen und der Regenbogenbrücke...

von facebook kopiert

Gestern morgen um 8.00h kam die Nachricht: Prince hat seinen Kampf verloren. Es fällt mir schwer zu beschreiben welche Gefühle das in mir auslöst. Dass er nie die Chance auf ein glückliches Leben hatte, auf Liebe und Wärme und ein Zuhause. 300g hat der Knirps gewogen, das muß man sich mal vorstellen, wie winzig und zart er noch war. So zerbrechlich und dennoch so ein Kämpfer. Am Ende waren die Schmerzen zu groß und die Barrieren unüberwindbar. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass als er gehen mußte 2500 Menschen bei ihm waren. Als er auf diese Welt kam hat sich niemand für ihn interessiert, er war "nur ein Straßenkätzchen". Gestern haben viele viele mit mir gemeinsam um ihn geweint. Und da waren diese wunderbaren Ärzte, die ihn nicht aufgeben wollten und konnten, die alles in ihrer Macht stehende getan haben, um ihn zu retten. Ich will glauben und hoffen, dass er das weiß. Dass er es fühlen und sogar sehen, dass er es spüren konnte. Ich habe mich von ihm verabschiedet, auf meine Weise und sogar eine Antwort erhalten. Als ich zum Fenster hinaus sah, da war er in den Wolken. Ich habe ihn deutlich gesehen und ein Lied im Kopf gehabt. Das hatte ich schon morgens gehört, als ich die Nachricht las... Ich bin unendlich traurig. Aber ich weiß, dass Du weiter lebst, Little Prince und dass Du irgendwo da draußen bist, bei den Göttern, den Engeln und den Sternen...


Auch der schwer erkrankte Kater einer Instagram-Bekannten hat es leider nicht geschafft. Link wird schmerzlich vermisst werden. Aber er wurde geliebt und hatte ein denkbar schönes Leben. Hinter der Brücke dort drüben seht Ihr Euch alle wieder. Grüßt mir Charly, Gizzmoh und Shiva...

Der Stimmung entsprechend donnert und grummelt und regnet es so gut wie die ganze Zeit. Vorhin kam auch ganz plötzlich und kurz die Sonne raus, da kommt man sich manchmal echt vor wie im April.

 
Aber selbst heute gibt es auch wieder gute Nachrichten. > Luana < hat ihre OP gut überstanden. Natürlich ist sie noch ziemlich angeschlagen und k.o., aber vermutlich darf sie sogar schon sehr bald wieder nach hause.

 
Ich bin von Herzen froh dass es meinem Mann von Tag zu Tag in kleinen Schritten immer besser geht und dass wir unsere Mieze-Schätze bei uns haben. Alle weitest gehend gesund, toi toi toi! Wir nutzen die zwangsweise Ruhepause ganz gemütlich und relaxed. Auf der Couch bei Filmen, EM und leckerem, frischem Essen.