Montag, 5. Oktober 2015

Auf der Suche nach Wahrheit

Ob ich zu diesem Buch hier einen Post schreibe, darüber habe ich mehrmals hin und her überlegt. Vermutlich weil es meine eigenen Erwartungen nicht so ganz erfüllen konnte. Aber dennoch hat es sehr wertvolle Ansätze und vermittelt ein Wissen, das irgendwo für jeden Menschen / jede Frau, auch wichtig ist. Daher stelle ich es Euch nun doch noch vor. Was ich bei den Amazonen für eine Meinung darüber gelassen habe könnt Ihr > hier < nachlesen. Aber um überhaupt mal einen Eindrück zu vermitteln, worum es geht und in welche Richtung, hier mal die üblichen Lieblingszitate. Ich bin sicher für die ein oder andere von Euch wird es interessant sein. Ich bin ja auch keiner schlechten Meinung, sonst würde ich das hier nicht zeigen. Lest es, wenn Ihr etwas an Eurer eigenen Einstellung verändern möchtet. Nicht wenn Ihr wollt dass die Welt sich Euch offenbart oder zu Eurem eigenen Vorteil eröffnet bzw. ändert... Wenn Ihr glaubt dass die Weise Alte in jeder von uns wohnt, sich in jeder von uns irgendwann Gehör verschaffen will und irgendwie auch wird, dann seid Ihr damit auf keinen Fall daneben.

"Alle Kämpfe beginnen mit zwei Parteien, die glauben, 
Recht zu haben. Frieden beginnt damit, dass wir das Recht des anderen
sehen, anderer Meinung zu sein.
Ein Recht für alle statt ein Recht für einen."

"Wahrheit macht nie einsam. Wahrheit bringt Klarheit
und damit Frieden. Und Frieden ist immer ein Gefühl
der Weite und der Dazugehörigkeit."

"Warum glaubst du, dass du kein Geld verdienen kannst
mit den Dingen, die dir Freude bringen?
Wo ist dein Vertrauen?"

"Das ist ähnlich wie beim Stricken. Es taucht ein Faden auf,
und ich entscheide, ob ich ihn um meinen Finger wickele,
die Nadel darunter lege, um dann daraus einen Pullover zu stricken.
Und so wird aus einem Faden ein Pullover. 
Wie aus einem Gedanken ein Drama wird."

 "Auf eines kann ich mich allerdings verlassen: 
dass meine Seele mir solange entsprechende Situationen
präsentieren wird, bis ich die Wahrheit lebe.
In allem, was ich tue. Bis es um mich herum nur noch Wahrheit gibt."

"So wollten wir die Wahrheit verstecken und suchten
nach einem geeigneten Platz. Jeder Platz, der vorgeschlagen wurde,
wurde letztendlich abgelehnt. Er war zu leicht zu finden.
Und da plötzlich schlug jemand vor, die Weisheit da
zu verstecken, wo wir sie später nie suchen würden. In uns selbst."

"Im Bewusstsein, so scheint es mir, liegt die Wahrheit.
Mir darüber klar zu sein, warum ich etwas tue.
Das finde ich sehr spannend."


Sonntag, 4. Oktober 2015

Schutzrituale

Dies schnuckelige Werk von Luisa hat es mal wieder faustdick hinter den Ohren. Zugegebener maßen fällt es vom Format her eher ein wenig aus wie eine Ritter Sport Schokolade - handlich, praktisch - gut! Sprich es ist ein wenig schmal und klein geraten. Dafür überzeugt der Inhalt umso mehr und darauf kommt es natürlich auch an. Als das Büchlein bei mir eintraf hatte ich es letzte Tage direkt mal eben "dazwischen geschoben" und war damit tatsächlich innerhalb einer Stunde neben dem Kochen durch gewesen. Gelohnt hat es sich dennoch, klarer Fall bei Luisa mal wieder. Meine etwas detailliertere Rezi gibt es auch heute wieder > an dieser Stelle < bei den Amazonen zu finden. Und für Euch habe ich ein paar Zitate heraus gesucht, die zum Nachdenken anregegen sollen. Wie Ihr Schutz überhaupt definiert und was Ihr Euch davon so erwartet.

"Bei einem Angriff spielt das Mentale oft eine größere Rolle
als die Körperkraft. Menschen, die selbstsicher sind
und entschlossen auftreten, sind seltener Opfer..."

"Sicherheit ist eine Illusion"

"Schutz bedeutet Ausdehnung der eigenen Welt"

"Wer Macht ausüben will, erzeugt Angst.
Dieses Prinzip funktioniert seit Jahrtausenden."

"Menschen, die gern andere manipulieren,
haben ein sicheres Gespür dafür,
wie sie jemandem Angst machen können."

"Jede Person ist für sich selbst verantwortlich.
Wir wurden nicht geboren, um anderen Dienste zu erweisen.
Wer glaubt, Familien seien ein Hort der Freude und des Schutzes,
hat Glück gehabt."

"Helferwesen können Engel, Göttinnen, Geister, 
spirituelle Tierwesen oder auch Haustiere sein,
mit denen man sich gut versteht."

"Wir sind alle Meisterinnen der Magie der Verhinderung.
Mächtig ist die Kraft, die uns an der Freiheit hindert."

"Wir finden es normal, mit Energie und Wellen zu kommunizieren,
Bilder aus Impulsen zusammengesetzt zu sehen 
(digitale Übertragungen), doch wenn es um die Kleinstlebewesen
in der Natur geht, die uns wichtige Informationen geben können,
ist schnell von Aberglauben die Rede." 


Freitag, 2. Oktober 2015

Hallo Oktober!


Endlich habe ich Frieden geschlossen - mit dem Herbst, dem Ende des Sommers und einigen inneren Prozessen ebenfalls. Pünktlich zum 30. September versteht sich, so dass ich nun wirklich ganz aufrichtig den Monat von Samhain willkommen heißen kann. So ganz viel Freizeitgestaltung habe ich bisher noch gar nicht in Planung, muß ich offen gestehen. Aber schauen wir doch mal was mir da so alles einfällt...

  • Karten legen für eine liebe Freundin
  • Kartenlege-Projekt mit > Luana < weiterführen
  • Mein neues Rider Waite Tarot weihen und in einem Ritual segnen
  • Einige private Legesysteme für mich ausprobieren, weil mich da so einige aus Jeannes Buch brennend interessieren
  • Voraussichtlich mit drei von meinen Mädels nochmal die Externsteine besuchen
  • Halloween feiern: Zum Trick or Treat mit einer lieben Bekannten und ihrem Kurzen um die Häuser ziehen
  • Samhein feiern: Vielleicht ergibt sich da ja auch noch was mit den Mädels, aber evtl. nur dann, wenn die Verabredung zum Trick or Treat nicht eingehalten wird...
  • Einiges im Netz zurecht basteln
  • In einem kleinen Ritual die Göttin um ihre Hilfe bei der Verwirklichung meiner Pläne bitten
Joa, doch schon wieder einiges zusammen gekommen und wie man sieht eine doch sehr Karten-lastige Zeit ;)
 
Auch im September hatte ich die meisten meiner Vorhaben umgesetzt, wenn auch das Ein oder Andere mal wieder zugungsten anderer Projekte oder einfach Alltagskram hintenan stehen mußte. Im Großen und Ganzen bin ich mehr als zufrieden, gerade auch was die Bedeutung meiner letzten Monatskarte angeht und wie sehr sie sich doch einmal mehr bewahrheitet hat. Für den Oktober habe ich diesmal nicht nur eine Karte gezogen, sondern eine ganze Legung gemacht. Das war sehr detailliert, aber wie immer habe ich auch Kleinigkeiten erkannt, die mir nicht passen und die ich womöglich lieber gar nicht erst gesehen hatte. Ich mache mich da einfach jedes Mal viel zu verrückt und stelle dann glücklicher Weise in der Regel hinterher fest, dass ich da mal wieder aus einer Mücke einen Elefanten gemacht habe. Aber besser so als umgekehrt, ne? :-p Jedenfalls waren diese Karten zum größten Teil sehr positiv und lebensfroh, was ja schon mal sehr viel wert ist. An die eigenen Fehler und Macken wird wohl niemand gern erinnert, da ist es dann schon mal praktisch wenn der mahnende Finger bereits vorab erscheint und so ein wenig dazu beiträgt, dass frau es womöglich nicht übertreibt mit einigen Dingen oder schlechten Gewohnheiten.
 
 
Apropos Gewohnheitsmuster: Da ich heute zu einem frühen Arzttermin sowieso in die Stadt mußte und gestern so eine überaus anspornende Fernsehwerbung von Bonita gesehen hatte, wurde das doch direkt mal zum Anlaß genommen, endlich einen neuen Wintermantel anzuschaffen. Mein alter grauer Wollmantel hat jetzt schon einige Jährchen auf dem Buckel gehabt, war ziemlich auf. Da konnte ich dieses schöne Stück in dem angesagten Leo-Muster einfach nicht auf der Stange hängen lassen. Wer mag schon tagein-tagaus mit der immer gleichen schwarzen Daunen-Jacke gehen? Die liebe ich zwar sehr, sie ist vielseitig und wird mir sicher noch einige Winter zu durchstehen helfen. Aber was Schickeres braucht frau ja schließlich auch im  Schrank, da finde ich sowas Gemustertes eine tolle Alternative. 
Es wurde jedenfalls ausgiebig in einem stillen, dafür aber urgemütlichen Cafe gefrühstückt und ging dann weiter auf dem Beutezug. dm kam mir in die Quere und auch bei Thalia konnte ich mal wieder nicht vorbei gehen. Doch siehe da - welch eine Überraschung: Wußtet Ihr schon daß man dort seine Payback-Punkte einlösen kann? Ich nämlich bisher nicht und habe mich daher umso mehr gefreut. Ein Buch samt Lesezeichen gab es komplett gratis und jetzt habe ich immer noch ein Guthaben von 22,-€ auf der Karte. Die werden für den 2. und 3. Teil meiner aktuellen Trilogien eingelöst ^^ 
 
 
Viel gelesen hab ich weiterhin und auch ebenfalls schon viel Karten gelegt. Nicht zu letzt durch den Anspron von Jeanne Rulands Buch, aber auch weil Luana und ich so einiges ausprobiert hatten und ja auch so immer mal Fragen nach einem Wegweiser bestehen. Die Katzen sind Göttin sei Dank alle drei wohlauf soweit und kuscheln mit uns was das Zeug hält. Ab und an kriegen sie ihre dollen fünf Minuten, aber das kennt ja jede Katzenmutti selbst zur Genüge. 
Die Mittagssonne hat nach wie vor ziemliche Kraft, da kommt eine schon mal ins Schwitzen, wenn sie morgens bei klirrenden Temperaturen das Haus im dicken Wollpulli verlassen hat. Herrlich ist dass wir so viel Sonnenschein haben momentan, hoffentlich hält das noch lange so vor. Die Sonnenuntergänge sind spektakulär und der Mond steht morgens um neun noch deutlich am Himmel. Leider habe ich keine Fotos bekommen vom Super-Blut-Ernte-Mond-Finsternis-Spektakel. Und das obwohl ich dank meiner stets aktiven Blase was davon sehen durfte. Raus auf die  Terrasse zu gehen um vier wäre mir dann doch erstens ziemlich kalt geworden. Hauptsächlich aber wollte ich meinen Mann nicht wecken, der ja auch früh raus mußte und die Türe hätte er sicherlich mal wieder gehört, weil sie nämlich alles andere als leise ist.


Ansonsten schlemme ich viel herbstliches Obst und Gemüse momentan, koche frisch, wenn es zeitlich hinkommt. Trauben & Käsehappen, Khakis, schöne Tomaten, Beeren, hach ja - es wird nach Herzenslust gesnackt und geschlabbert. Hat eigentlich jemand von Euch schon mal diese Kiwi-Berries probiert, die man neuerdings überall bekommt? Hab mich da noch nicht so dran getraut. Vermute mal man muß sie nicht schälen, wie ihre großen Verwandten? Und endlich habe auch ich bei uns im REWE mal das erste Skyr ergattert. Den letzten Becher. Der war mit Aprikose und Sanddornbeere, echt lecker. Finde ja es schmeckt eher nach Quark als nach Joghurt, aber auf jeden Fall ist es mein Fall. Aber mir ist aufgefallen dass dieses Zeug nicht vegetarisch ist... Bin mal gespannt ob es sonst noch jemand gemerkt hat. 
Am Fußballplatz hab ich letztes Wochenende im Verkauf geholfen, am Grill gestanden, Spiele gesehen und das herrliche Wetter genossen. Jetzt ist erstmal auf Grund der Ferien spielfrei. Daher nehmen wir morgen gern bei Freunden die Einladung zum Essen an und werden uns einen munteren Abend machen. Eigentlich hätte ich noch sooo viel zu tun. Aber uneigentlich müssen wir ja auch erst um halb vier da sein und es folgen ja noch weitere Tage, an denen ich was erledigen kann. Nachher sind erstmal die Nägel an der Reihe, die haben´s nämlich wirklich nötig.

So, genug gequatscht. Ich glaube nachher genehmige ich mir einen schönen Rum-Cola. Bin ja so eine kleine Rum-Ziege, hehe. Euch wünsche ich schon mal Allen ein schönes Wochenende mit hoffentlich weiterhin viel Sonnenschein!

Montag, 28. September 2015

Das große Buch der Legemethoden

Und schon wieder ein Buch durchgefegt, Wahnsinn! Mein Lesepensum ist in der letzten Zeit wirklich nicht von schlechten Eltern :) Wobei Jeanne Ruland es mir hier auch sehr leicht gemacht hat. Denn obwohl es sich um einen dicken Wälzer handelt, war die ganze Angelegenheit einfach so inspirierend und interessant... Aber schaut selbst, denn diesmal haben die Amazonen wieder > meine Rezi < zur weiteren Verwahrung bekommen. Ich kann hier nur ganz klar sagen: Jede von Euch, die auch nur im Geringsten mit Tarot- oder anderen Orakelkarten zu tun hat, sollte dieses Buch besitzen. Was Besseres gibt es glaube ich nicht, jedenfalls nicht dass ich es bisher in Händen gehalten hätte. Und damit Ihr auch gleich mal seht welch Geistes Kind die Ideen hier so sind, habe ich natürlich mal wieder einige nette Zitate heraus gesucht. Aus den wunderbar verständlichen Einleitungstexten, die jeder spirituelle oder auch alltägliche Lebensbereich bereit hält:

"Betritt den Raum der Ewigkeit.
Betrachte das Bild, das sich dir nun in Ruhe zeigt.
Es spiegelt einen Teil, er ist nicht weit.
Dieser Teil hat in dir das Gesicht.
Dieser Teil hat für dein Leben Gewicht."

"Kartenlegen ist wie das Betrachten eines klaren Sees:
Wenn er ruhig geworden ist und still daliegt,
kann man sich darin spiegeln und sich erkennen."

"Mit Karten zu arbeiten kann sehr aufwühlend sein,
wenn wir uns klarmachen, dass sich alles,
was sich in der Materie zeigt, zuerst in unseren Gedanken
und in unserem Geist abspielt. Karten spiegeln
unsere aktuelle Lebenssituation."

"Der eine Gott hat keines
und gleichzeitig unendlich viele Gesichter."

"Ein Ritual ist ein selbstgeschaffener Freiraum,
in dem die Kräfte des Kosmos, die Kräfte der Erde
und die momentan wirkenden Kräfte sich verbinden,
sich offenbaren und miteinander tanzen können."


Mittwoch, 23. September 2015

Begegnung mit dem Schatten

Da meine aktuelle Monatskarte aus dem Göttinnenspiel so heißt - für Alle die es nicht wissen, es handelt sich dabei um Inanna - und ich sie so gut verstehe, wie ich sie real erlebe - kann ich ja auch gleich mal den ganzen Post so nennen. Wobei ich vermutlich die Göttin nicht zu erklären brauche an dieser Stelle. Die meisten kennen wahrscheinlich sie und ihre Odyssee, die Geschichte um ihren Abstieg in die Unterwelt. Wo sie mit ihrem tiefsten Inneren konfrontiert wird, bar von jeglichem Schmuck und Tant, am Ende bleibt nur noch sie selbst. Die sie ihrer dunklen Schwester begegnet... Ängsten, Themen, die sie bisher nie bearbeitet, betrachtet oder in Erwägung gezogen hat. Entscheidungen, die eigenen dunklen Seiten. Und so weiter und so fort... In den letzten Monaten - mindestens - bin ich doch sehr mit mir selbst beschäftigt gewesen. Da schlummert doch so einiges und es gab erneut große Veränderungen. Doch irgendwann nähert sich jeder Tauchgang wieder der Oberfläche an und vor so einem Punkt stehe ich wohl aktuell. Vorsichtig könnte ich vielleicht behaupten dass ich mich selbst neu betrachtet, bewertet, beobachtet und auch justiert habe. Womöglich habe ich mich neu erfunden oder auch nur das Mädchen unter der Schale. Wobei der Begriff Frau hier wohl angebrachter wäre. Das Alles klingt jetzt sehr nebulös und ich weiß ja, ich rede in Rätseln. Denn nach wie vor möchte ich immer noch nicht zuviel verraten. Aber es geht um berufliche Veränderungen und meinen Weg in die Zukunft, das kann ich ja ruhig schon mal sagen. Nichts von Grund auf Fremdes oder Neues für mich, aber dennoch eine Richtung die meiner bisherigen so krass gegenüber steht, wie es weiter entfernt kaumt geht.

Ich weiß dass ich vor zwei einhalb Jahren die richtige Entscheidung für mich getroffen habe. Vielleicht hätte ich das schon ein wenig früher machen sollen, aber wie es jetzt gelaufen ist war es sicherlich auch in Ordnung. Ich habe viel gelernt auf meiner Reise bis zum heutigen Tage und diese Erfahrungen waren sehr wertvoll. Zugegebenermaßen könnte ich auf einige getrost verzichten. Aber das geht jedem ständig so, von daher kann ich unter dem Strich behaupten, auch die Umwege hatten schon ihre Richtigkeit. Wenn es beizeiten spruchreif wird, dann erfahrt Ihr es auch. Jedenfalls wisst Ihr nun weshalb ich mich meinem Blog und allen anderen Bloggern weniger gewidmet habe und dafür umso mehr mir selbst und meinen Lieben.


Am Montag haben wir Hexen und Heiden die Herbst-Tagundnachtgleiche gefeiert, von der ich hoffe dass Ihr allesamt eine reiche Ernte einfahren durftet. Bei mir kam zumindest gedanklich so einiges ins Rollen, was natürlich längst auch im Außen wirkt. Meinen Erntealtar habe ich eingedeckt und Kuchen gebacken, eine improvisierte Erntepfanne für meinen Liebsten und mich gekocht. Beim Einkauf traf ich auf ein herrlich-kitschiges Vogelscheuchen-Pärchen, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Es hängt jetzt neben unserer Wohnungstür und ich freue mich diebisch darüber. Anstonsten ist leider Deko-mäßig hier noch nix Richtung Herbst passiert. Asche auf mein Haupt, aber irgendwie hatten immer andere Erledigungen Vorrang gehabt - und dann war urplötzlich so mir nichts, dir nichts der Herbst da. Für Freitag habe ich mir das jetzt zusammen mit dem Hausputz vorgenommen und dann ist auch wieder gut. Ansonsten habe ich meinen Coach wieder zum Fußball begleitet, was der Niederlage zum Trotz in einer feucht-fröhlichen Feier ausgeartet ist. Die Katzen werden bekuschelt, nach wie vor lese ich richtig viel und heute habe ich zaghaft die ersten Heizungen angeschmissen.


Viel geregnet hat es in den letzten Tagen, was ich persönlich nicht unbedingt brauche. Sonnenschein und bunte Blätter sind mir da nach wie vor lieber, auch wenn es mir inzwischen leichter fällt den Herbst anzunehmen und mit ihm die kalte Nachtluft zu begrüßen. Aber die stürmisch-verregneten Abende sind ja auch die gemütlichen, wo Teeduft und Kerzenschein die Räume erfüllen und man sich eben an einem schönen Zuhause erfreut. Unseres hat übrigens vor ungefähr einer Woche nochmal Zuwachs bekommen: Bei IKEA stieß ich stöbernder Weise auf ein Bild - es war einfach perfekt für unser Schlafzimmer, wo die Wand über unserem Bett seit acht oder neun Jahren leer geblieben war. Nie fanden wir das Richtige, was uns beiden gefiel oder von der Größe her optimal gewesen wäre. Mit der neuen Kommode vor ein paar Monaten dann, die dem Raum auch einen etwas anderen Touch verliehen hatte, war der Gedanke an den freien Platz über dem Bett dann eigentlich verabschiedet worden. Tja und gerade dann, wenn man nicht mehr damit rechnet, dann findet man eben doch noch dieses spezielle Teil. Ursprünglich hatte ich mir einmal etwas ganz anderes vorgestellt, also vom Motiv her und so. Aber dieses Bild gibt mir Ruhe. Ich konnte einfach nicht daran vorbei gehen. Das ist jetzt unser persönlicher Zauberwald, im Zwielicht, im Nebel... und jeden Abend tauche ich darin ein...


Weil wir viel unterwegs gewesen sind gab es häufiger mal ein Frühstück oder auch Mittagessen auswärts. Was ja nicht verkehrt ist, wenn die Küche mal kalt bleibt und man die Füße daheim dann hoch legen kann ;) Um eben Innenschau zu betreiben oder auch Zukunftspläne zu schmieden, die Nägelchen zu lackieren oder sonst was Feines im Kreise der Liebsten zu genießen. Da wir das erste Mal im gemeinsamen Leben nicht mehr zusammen in einer Firma arbeiten, ist die Zeit miteinander uns ganz besonders wertvoll und wir versuchen sie für uns in der kühleren Jahreszeit möglichst gemütlich zu gestalten. Reden einfach viel, haben aneinander Teil,  schauen gemeinsam Filme oder feiern mit netten Leuten. Gestern haben wir uns auf Sky "Mandela" angeschaut, der uns beide gleichermaßen absolut berührt und bewegt hat. Davor die Woche lief so ein Streifen, der hieß "If I stay" oder "Wenn ich bleibe". Da habe ich am Ende auch geheult wie ein Schloßhund, aber der war sooo schön! Hach und ich bin ja jetzt schon so gespannt auf den letzten Teil der Panem-Reihe, der ja glaub ich im November in die Kinos kommen wird. Und weil mein Schätzelein sich solche Klammotten auch immer lieb mit mir anguckt, schaue ich gerade das Schalke-Spiel wegen ihm ;)


Es wird wieder häufiger ausgiebig gebadet, anstatt einfach nur morgens schnell unter die Dusche zu springen. Die Farben draußen werden wärmer, wenn auch die Temperaturen angezogen haben. Abends wird es richtig kalt und meist haben wir nicht mehr die ganze Nacht im Schlafzimmer ein Fenster gekippt. Wovon ich Euch aber unbedingt noch erzählen möchte ist der Tee-Shop, den ich auf der Suche im Netz gefunden habe. > Teeladen Herzberg <  Die haben eine wundervolle Auswahl, fabelhafte Qualität und das Ganze zu absolut fairen Preisen. Geliefert wird ebenfalls super fix und die Sorten schmecken einfach sooo fantastisch, hach! Wobei ich meine Heiltees nämlich stets individuell selbst zusammen-mische, trinke ich im Herbst und Winter einfach auch häufig gern Tee nur für Lecker. Weil es schmeckt, gesund ist und die Kräuter oder Früchte und Blüten so dennoch ihre wohltuenden Kräfte entfalten. Joa, soviel erstmal zu den letzten paar Tagen und Wochen. Wo wir eben nicht nur die Externsteine besucht und ich viel gelesen hatte, sondern das Alltagsrad sich ja auch weiter gedreht hat. Mit meinem herbstlich-herb-süßen Lillet-Wild Berry proste ich Euch deshalb nun ein kleines Cheers zu und lege die Füße hoch, bis bald!

Dienstag, 22. September 2015

Eine Reise ins Land der Närrin

Eigentlich wollte ich ein bißchen was über mein persönliches Mabon erzählen und überhaupt was in den letzten Tagen so los war. Aber das kann warten. Erstmal stelle ich Euch heute eine echte Premiere auf meinem Blog vor. Nämlich das erste Buch, welches ich weder auf amazon kaufen, noch rezensieren konnte. Weshalb hier auch heute eine etwas andere Vorstellung der Lektüre ansteht. Cambra ist nämlich diesmal - und wie ich den Eindruck habe nicht das erste Mal - den etwas unkonventionelleren Weg gegangen. Insbesondere der Vermarktung meine ich natürlich ;) Exklusiv bei > dieser Frauenbuchhandlung < ist ihr neuestes Werk zu erwerben. Ihr könnt online ordern, oder wie ich einfach anrufen und ein nettes Telefonat führen. Die bestellte Ware erreicht Euch nur wenige Tage später mit beiliegender Rechnung. Aber dies sei nur so nebenbei zum Vertriebsweg gesagt. Zunächst mal werde ich Euch die üblichen, aussagekräftigen Zitate nicht vorenthalten. Wobei sie es mir schwer gemacht hat, überhaupt Zeilen aus dem Kontext zu reißen. Aber da ich den Anschein habe es geht mitunter auch genau darum, habe ich mir dennoch diese ein oder andere Freiheit heraus genommen. Seht selbst und dann erzähle ich Euch noch ein wenig mehr darüber...

"Das Land der heiligen Clowns, der Heyokas, der Närrinnen 
und Trickster ist das fremdeste und tabuisierteste aller Heilländer.
Ihre Botschaften weiten den Raum. Das ist eine wichtige Medizin
für unsere Zeit. Warum ist diese Kraft so tabuisiert?
Was macht sie? Sie macht Angst, weil ihre Freiheit so groß ist."

"Sag´s oder schreib´s, egal, Hauptsache raus damit.
Die Krallen gut geschärft und gelackt, das hilft dabei."

"Das Lachen ist mächtig und die Mächtigen fürchten es. 
Weil es die Angst aushebelt. So wie die Angst 
der Gegenpol zur Liebe ist, so kann der Humor die Angst
antidotieren und wieder zum anderen Pol führen."
  

Da habt Ihr es also und somit vermutlich auch schon einen kurzen Eindruck, einen Einblick auf das, was da so auf Euch warten könnte. Denn eins kann ich verraten, es ist nicht so das Übliche Buch im altbekannten Sinne. Darum geht es nämlich: Das Verlassen des Bekannten, des Geplanten, dessen, was sich vermeintlich gehört und was sein soll. Viel mehr geht es darum was sein will oder kann, wohin die Trickster und Närrinnen uns führen, wenn wir uns darauf einlassen - wobei sie das auch tun werden, wenn nicht. Womöglich dann erst recht. Grenzen überschreiten, Wirklichkeit verwischen, nichts mehr ernst nehmen, einen anderen Stand- oder auch Sichtpunkt annehmen. Zwischen die Zeilen wechseln, sowas alles halt. Wer verrückt genug ist und sich mit der sehr eigenwiligen, weil eben andersartigen, Kunst anfreundet, wird seine Freude damit haben. Etwas Neues erleben eben und auch mal über die eigenen Gradlinigkeiten nachdenken. Darüber was bisher geschah oder auch nicht, wie es weiter gehen könnte. Cambra stellt viele Fragen. Darauf läßt sie Schrate antworten, Schrättlis, Katzenschratzen und viele andere mehr. Schamanen, Hausfrauen und andere Merkwürdige, so beschreibt sie das gern. Der rote Faden im Buch ist für mich klar erkennbar, führt allerdings durch so manch krackeliges Gelände. Vielleicht habe ich Euch ja auch neugierig gemacht auf die Cambra, die hier einmal ganz aus der Rolle, aus der Haut gefahren ist, die überrascht und fragt und veräppelt...

Donnerstag, 17. September 2015

Speis und Trank (den Göttern sei Dank)

Puh, hab ich es doch tatsächlich geschafft alle Themen heute noch durchzuhauen, die ich mir über Mabon für die nächsten Tage so vorgenommen hatte! Ja cool, paßte halt dass es die ganze Zeit so regnet und ich auch überhaupt nicht raus mußte. Wie gesagt wäre es jedenfalls sinnvoll, wenn Ihr in meine kleine Mabon-Reihe einsteigen möchtet, beim untersten Post von heute zu beginnen. Weil halt die Themen auf einanander aufbauen. Jedenfalls wünsche ich Euch an dieser Stelle schon mal eine zauberhafte Herbst-Zeit und ein magisches Mabon! 

 
Ich freue mich ja jetzt schon auf die erste Kürbis-Suppe, und wie! Generell kommen nun wieder mehr Eintöpfe, Wurzelgemüse und Kartoffeln auf den Tisch. Ganz besonders liebe ich ja einfach mein Möhrengemüse nach Mutters Rezept und bin echt froh daß es meinem fleischfressenden Pflänzchen von Ehemann genauso gut schmeckt, hehe. Wo hingegen die Amerikaner auf ihre Truthähne schwören und auch hier zu Lande große Vögel auf den Tisch kommen, insbesondere gern Gänse, bin ich keine Freundin von ganzen Geflügeln im Ofen und werde ich vermutlich auch nie sein. Genau wie dem traditionellen Wild - das ich offen gestanden im Leben noch nie angerührt habe - kann ich solchen Spezialitäten wenig abgewinnen. Da bleibe ich lieber bei einem schönen Braten, feinen Rinderrouladen nach meiner eigenen Machart (weil ich die sauren Gurken und den Speck im Standardrezept nicht mag) und Rotkohl. Auch mit Pilzen, groben Bratwürsten und Ofen- oder Bratkartoffeln kann man mich locken. Au ja, wenn es draußen stürmt und schmuddelt darf es gern mal richtig zünfig, deftig, erdig und kräftig(end) sein! Zwar wollen wir aktuell grad noch mal eine Phase mit überwiegend veganen Lebensmitteln einstreuen, aber komplett auf all die guten Sachen kann und will ich sicher auch diesmal wieder nicht verzichten. Auch das ist übrigens eine Sache des Sich-Erkennens und Annehmen der eigenen Ausrichtung: Man muß akzeptieren was zu Einem paßt, was man braucht und möchte, wo man hingegen aber was verbessern und optimieren kann. Eine Veganerin wird aus mir sicher nie und das ist auch absolut vollkommen okay für mich.

Dennoch gibt es unhzählige Köstlichkeiten, die ganz ohne Fleisch auskommen, es aber durchaus auch begleiten können. Weintrauben und Äpfel beispielsweise, Pilze, Nüsse und Kerne, gutes Brot, Beeren und Marmeladen oder Gelees, die man bei Lust und Laune in der Erntesaison auch mal selber einkochen kann. 

Oktoberfest-Fans schwören ja auf Hähnel, Brezen und Bier. Da habe ich auch absolut nichts gegen einzuwenden, ich bin dann aber doch eher der Typ für Käsespieße und einen lecker süßen Federweißer. Generell mag ich im Herbst gern süßen Rotwein, also ab und an ein Glas. Ansonsten greife ich dann doch häufiger zu Kräuter- oder Früchtetee und Saft. 

Und so langsam aber sicher kribbelt es auch wieder in den Fingern die Backröhre anzuwerfen. Wenn es auch vermutlich kein Pflaumenkuchen oder Applepie mit Streuseln und Zimt werden wird - solche guten Klassiker überlasse ich dann doch lieber den Experten. Da haben Papa und Oma einfach die Messlatte in der Kindheit ziemlich hoch gelegt. Und da mein Mann beides nicht mag stünde ich auch mit einem ganzen Kuchen ziemlich belämmert da. Und wer weiß ob der zum Verschenken oder Anbieten für Gäste überhaupt gut genug gelingen würde? ;) Da bleibt die Schusterin lieber bei ihren eigenen Leisten, hält sich an Brownies, Nußecken und trockene Kuchen oder Cookies.

Jetzt habe ich soviel übers Essen geschrieben dass ich davon richtig Hunger bekommen habe und vor Allem auf Kuchen. Hm. Jedenfalls sehen wir schon dass es unzählige Möglichkeiten gibt zum Erntedank etwas Leckeres auf den Teller zu zaubern. Ganz nach eigenem Geschmack eben. Was ich machen will weiß ich bis jetzt ehrlich gesagt noch gar nicht. Aber das läßt sich ja auch relativ spontan entscheiden. Es sei noch gesagt - was Ihr für Euch selber zubereitet, das könnt Ihr den Göttern auch zum Dank anbieten. Ob nun Gebäck oder doch frische Früchte und dazu ein Gläschen, alles Saisonale und am liebsten noch Regionale ist passend und wird sicherlich liebend gern genommen.