Samstag, 24. August 2013

Blog-Umbau

Wie Ihr sicherlich schon unschwer festgestellt haben werdet, hat sich hier an der Optik einiges getan. Und ich werde noch weiter dran rum basteln.
Wundert Euch also bitte nicht, wenn es hier in der nächsten Zeit mal ein wenig chaotisch ausschauen sollte.
 
Mit der alten Vorlage war ich eigentlich schon lange nicht mehr so ganz zufrieden. Was mir hauptsächlich missfiel war die Tatsache dass sich kleine Gifs ect. nicht in den Hintergrund nahtlos einfügen ließen, sondern immer noch so ein blöder Rahmen ganz offensichtlich drum herum platziert wurde. Das hat mich doch ziemlich gestört.
 
Außerdem sein wir mal ehrlich: Ich befinde mich in so einer massiven Phase des Umbruchs in meinem Leben, habe mich dermaßen krass neu orientiert und auch selbst sortiert, da war eigentlich klar dass ich es beizeiten sichtbar machen würde. Wenn ich schon mich nicht optisch verändert habe ;-) Das machen ja auch viele Frauen. Wenn sie ihr Leben heftig umkremplen, eine Phase hinter sich gelassen haben, dann gehen sie häufig zum Friseur, schneiden ihre Haare ab. Das ist jetzt nicht unbedingt so mein Bestreben. Dafür hänge ich zu sehr an ihnen. Vermutlich habe ich dies bzgl. eine andere Art meine Umwälzungen zu verarbeiten bzw. sie nach außen zu tragen.
 
Aber warum ich Euch schreibe: Es wäre super lieb wenn Ihr mir ein kleines Feedback zu der neuen Aufmachung hier dalassen würdet. Gefällt es Euch so besser, oder hätte ich Eurer Meinung nach das alte Layout lieber behalten sollen? Ist es nun strukturierter, oder unübersichtlicher? Ich bin mir da offen gestanden noch nicht so ganz schlüssig. Sicher werde ich immer mal wieder den ein oder andern Handgriff vornehmen. Aber eigentlich sollte sich das auf Feintuning beschränken. Nun ja, mal schauen wonach mir gerade der Schnabel steht und was Ihr so dazu sagt.
 
Jetzt hab ich noch ein bißchen was zu tun, bekomme lieben Besuch und wollte mich dann aber später nochmal mit zwei leckeren Rezepten zurück melden, die ich in den letzten Tagen in der Hexenküche ausprobiert habe. :)

Freitag, 23. August 2013

Freitags-Füller


1.  Die einzige Frage ist für mich gerade wann ich mir den nächsten Kaffee mache ;-)
2.  Wie kann die Temperatur bloß wieder so krass ansteigen in einem Tag und einer Nacht...?
3.  Drei Dinge auf meinem Tisch: Laptop, Fläschchen mit Saftschorle und die Tageszeitung. 
4.  Die Wäsche MUSS ich heute machen!
5.  Ich spiele gerne Monopoly oder Kniffeln.
6.  Das Öffnen meiner Kräuter- und Räucherkommode überwältigt meinen Geruchssinn jedes Mal auf´s Neue.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf chillen, morgen habe ich den Besuch einer alten Freundin bei uns geplant und Sonntag möchte ich einfach einen ruhigen Tag genießen!


Ich wünsche Euch Allen ein blumiges Wochenende =D
 
Vielen Dank auch diese Woche wieder an Barbara für die Vorlage!

Dienstag, 20. August 2013

Natürlich gesund werden

Wer von Euch mich (schon etwas länger bzw. persönlich) kennt weiß vermutlich dass ich seit Jahren unter dem ein oder anderen Zimperlein leide.
Im Laufe der Zeit wurden die Beschwerden irgendwie immer mehr.
Das ging von Migräne über Tinnitus, bis hin zu Herz-Rhythmus-Störungen, hohem Blutdruck und Morbus Crohn. Alles dazwischen und mein jahrelang währendes Ärzte-Hürdenlaufen lasse ich aus Platzgründen mal außen vor.
Sprechen wir also über die gravierenderen Krankheiten.
Da ich eigentlich erst 33 Jahre alt bin, aber Medikamte in Mengen einer 60-jährgen Dame einnehme, wird der ein oder andere womöglich schon mit dem Kopf schütteln und sich fragen wie das zustande kommen kann.

Auch hier will ich aus verschiedenen Gründen gar nicht zu weit ausholen.
Belassen wir es mal dabei dass ich ein jahrelang währendes ungesundes Lebensmuster in meinem Alltag... "geduldet habe". Diesen Ausdruck wähle ich, weil ich eben nicht aktiv was an meiner Situation geändert habe, bis es zuletzt gar nicht mehr ging. Inzwischen sind diese Umstände Geschichte, was auf kurz oder lang von alleine schon zu einer Verbesserung in meiner gesundheitlichen Situation führen dürfte. Dennoch verschwinden ja nicht die Spuren von jahrelang währendem Raubbau an der Seele von heute auf morgen. Ich denke es versteht sich von selbst dass es seine Zeit brauchen wird. Und Geduld und liebevolle Fürsorge und die Bereitschaft etwas an bereits erwähnten krank machenden Gewohnheiten, Lebensführung ect. zu ändern.

Was mir anfangs wie eine Ohrfeige des Schicksals vorkam entpuppt sich langsam aber sicher als Segen. Zumdindest mal in Hinsicht auf meine Gesundheit, den Rest will ich hier wie gesagt auch gar nicht weiter ausbreiten.

Wir alle kennen Menschen, die Tag ein, Tag aus über ihren Job jammern, ihre Ehe, ihre Familie, das Zuviel an Verpflichtungen - aber dennoch nie etwas ändern in diesen Bereichen. Irgendwann geht die Opferhaltung so sehr in Mark und Bein über, das man vermutlich dieses "von-Haus-aus-griesgrämig-Gesicht" irgendwie braucht, um weiter funktionieren zu können. Ist in einer Art auch verständlich, denn der Mensch an sich ist ein Gewohnheitstier, wir brauchen Sicherheiten für die Psyche und unser Wohlbefinden.
Andererseits tut es früher oder später Not mit objektiver Betrachtungsweise an derartige Zustände heran zu gehen, spätestens wohl dann wenn der Körper gar nicht mehr aus dem Notsignale senden heraus kommt, der Alltag zur kleinen Odyssee ausartet. Dies also ist die eine Seite der Medaille. 
Inzwischen ist auch unter Medizinern hinlänglich bekannt dass Körper und Psyche nicht getrennt von einander betrachtet werden können. Es gibt psychosomatische Erkrankungen, die deshalb nicht weniger real sind, aber bis auf den seelischen Druck weiter keine körperliche Ursache hätten. Das macht sie leider nicht ungefährlicher, weshalb auf kurz oder lang auf beiden Ebenen an der Heilung gearbeitet werden muß.

Ich greife dieses Thema hier übrigens auf, weil mir auffällt dass solche Anhäufungen von massiven Beschwerden und chronischen Krankheiten ect. heut zu Tage immer mehr Leute betreffen. 

Aber bleiben wir mal bei meiner eigenen Gesundheit. Ich will hier in niemandes Beet herum graben. Wie sagt man so schön: Wenn wir alle vor unserer Haustüre kehren würden, dann wäre es überall sauber.
Einige Beispiele sollen dennoch genannt werden, weil es nunmal schöne Möglichkeiten gibt den geschwächten Organismus dauerhaft sanft weg von der Chemie zu führen, um mehr mit naturheilkundlichen Methoden zu erreichen.
Im Falle dessen ist ein Heilpraktiker oder aufgeschlossener Arzt sicher zunächst die erste Anlaufstelle. Hab ich auch schon alles durch. Und nicht jeder kann sich das leisten, immerhin übernehmen die Kassen nur selten derartige Leistungen, jedenfalls nicht die gesetzlichen.

Von daher habe ich in der letzten Zeit meine Fühler auch verstärkt in Sachen Eigenrecherche ausgestreckt. Nicht zum ersten Mal. Aber vermutlich zum ersten Mal mit einer neuen Einstellung und dem ganz wachen, intensiven Bewßtsein, dass ich jetzt wirklich gesund werden möchte. Ich brauche das nicht mehr. Es ist schlecht, belastet mich unnötig und muß weg.

Klar muss ich meine Medikamente weiter nehmen, darf jetzt nicht einfach Behandlungen und Kontrollen schleifen lassen. Ich denke das versteht sich von selbst. Aber mein Ziel ist es über einen gewissen Zeitraum zusätzlich mit ein paar Kräutern und Naturpräparaten bzw. Homöopathie zu experimentieren. Ich erhoffe mir davon das Loswerden fieser Nebenwirkungen (Gewichtszunahme, Wasserablagerungen, Haarausfall usw.usf. Wer von Euch selber schon mal Cortison einnehmen musste weiß vovon ich spreche) und auch auf die Dauer das ein oder andere Medikament komplett absetzen zu können. Dafür
schmökere ich in Büchern wie denen von Claire (wo ich wirklich hinlänglich fündig geworden bin), hantiere mit Rezepturen, die ich nach Tamesis´ Hinweis in der genialen Zeitschrift "Land-Apotheke" gefunden habe und auch von der lieben Maren erreichten mich Tipps per e-mail.  Was wäre ich auch für eine Hexe wenn Kräuterkunde mich nicht interessieren würde und ich an die Möglichkeit der Selbstheilung nicht glaubte ;o)

Nicht alles muss wie im Mittelalter ablaufen, vieles ist durch Umweltbelastungen u.Ä. nicht mehr so ohne weiteres unbedenklich selber zu sammeln. Zeit und Platz für einen kompletten eigenen Kräutergarten oder ein Gewächshaus habe ich nicht, daher greife ich bei bestimmten Zutaten auf die zuverlässige Apotheke um die Ecke zurück oder auf Kapseln aus dem Drogeriemarkt (nachdem ich mich eingehend informiert habe).

Nehmen wir als erstes Beispiel mal meine permanenten Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Das ist nicht nur schmerzhaft und lästig, sondern verstärkt zudem noch bösartige Migräne-Attacken, die mich teilweise mehrmals im Monat für ein oder zwei Tage ausschalten. Und das schon seit bestimmt acht Jahren. Geht gar nicht!
Was war also Programm? Jede Menge Schmerzmittel und dazu noch Muskelrelaxans. Ui, toll gesund! :-/
Jetzt bin ich gerade ganz frisch auf die Schüßler Salze umgestiegen. Anita
verwendet deswegen seit Jahren die Nr.7 und ich nun auch - nebenwirkungsfrei. Den Muskelentspanner schleiche ich bereits aus, innerhalb eines Monats will ich auf das Präparat komplett verzichten. Es wurde ohnehin wg. lebensgefährlicher Nebenwirkungen (!) zum 01. August vom Markt genommen. Da guckt man erstmal nicht schlecht, wenn man sich das Zeug seit beinahe vier Jahren reingezogen hat. Ich will aber auch dafür keinen Ersatz vom Arzt holen, das muss jetzt mit den Schüßler Salzen und ein paar Verrenkungen der Arme funktionieren ;-)

Dazu mache ich gerade eine "Brennessel-Tee-Kur". Heißt einfach dass ich täglich eine Tasse trinke, um meine Leber, Nieren und die anderen Organe (vor allem auch den Darm) von der chemischen Keule zu reinigen. Zusätzlich verwende ich Brennesseln und Birke äußerlich für die Haare, damit auch die sich wieder erholen können. Kann mir gut vorstellen dass sie mir das Weniger an Medikamenten herzlich danken werden.

Wg. der Rhythmusstörungen und des Blutdrucks bekomme ich seit meinem 29. Lebensjahr Betablocker und eine Nährstoffkombination in Tablettenform. Alles gut und schön. Aber zwischendurch rumpelt und pumpelt oder rast das Herzelein dennoch. Außerdem machen auch die Betablocker dick (genau wie das Tetrazepam und das Cortison), hab ich keinen Bock mehr drauf. Deshalb habe ich mir dafür, oder dagegen besser gesagt, nun Weißdorn-Kapseln besorgt. Der Weißdorn stärkt nämlich zum einen die Pumpe und gleicht zum anderen den Blutdruck aus. Das bedeutet sowohl Patienten mit zu niedrigem Druck können sich damit behelfen, als auch die mit 180 ;-)
Mal schauen ob ich es nicht damit schaffe innerhalb der nächsten sechs Monate meine Medizin fürs Herz abzusetzen. Logisch dass ich meine Werte im Auge behalten werde und mich keinem unnötigen Risiko aussetzen werde.
In stressigen Phasen stehen ja auch noch Johanniskraut (stimmungsaufhellend, austreibend - also für Seele und Darm) und Baldrian (gut schlafen) bei mir im Teeschrank, da setz ich jetzt drauf.

Bliebe zu guter letzt die Ernährungsproblematik. Morbus Crohn ist eine sog. Auto-Immun-Krankheit. D.h. mein Körper greift sich selbst an und zerstört sich somit im Prinzip selbst.  Außer Cortison (ich nehme zwei verschiedene Sorten täglich ein) gibt es so gut wie keine schulmedizinischen Behandlungsformen. Lieb gemeinte Ratschläge sind da häufig u.a. die Umstellung auf Rohkost o.Ä. Leider ist für einen Patienten mit chronisch entzündlicher Darmkrankheit noch lange nicht gut, was für jeden normalen Menschen als absolut gesund gilt. Da geht nämlich rohes Gemüse mal gar nicht, Kohlsorten, teilweise säurehaltige Fruchtsorten usw. usf. Damit macht man alles nur noch schlimmer, anstatt besser. Ebenso mit schwer verdaulichem wie Körnern oder Kernen, Reis, Mais, Bohnen...
Klar esse ich sowas nach wie vor, aber in Maßen. Ich überlege es mir inzwischen vorab sehr gut, ob ich mir heute einen Salat "gönne" oder irgendwo Zwiebeln ans Essen mache.
Von daher: Auch kein Zustand - weg!

Zunächst habe ich mir mal Heilerde zur innerlichen Anwendung besorgt. Das absorbiert die Bakterien, hilft die entzündeten Stellen abzuheilen und leitet Giftstoffe aus dem Körper. Ein guter Anfang also. Mal schauen was mein Körper daraus macht. Zusätzlich will ich in den nächsten Tagen auch hier mit einer Teekur beginnen: Undzwar mit einer Mischung aus Eichenrinde und Wallnussblättern. Keine Ahnung wie das schmeckt, aber das ist mir auch egal. Beides hat heilende, sanierende und stärkende Wirkung auf den Darm. Zumindest wußten bereits unsere Vorfahren beides zu diesem Zweck einzusetzen, wie Claire berichtet.

Schaun wa doch mal was aus meinem eigenen Heil- und Genesungsplan so wird. Ich halte Euch auf jeden Fall gerne auf dem Laufenden, bin aber offen gestanden sehr zuversichtlich.

Abgesehen davon gibt mir bestimmt immer mal die eine oder andere Freundin zwischendurch etwas Reiki zur Unterstützung. Ash, Feona und Hummelchen kennen sich da ja bestens aus ^^

Sonntag, 18. August 2013

Magische Heilkunst von Claire

Gestern abend frisch durchgeackert, in nur wenigen Tagen - ging mal wieder wirklich richtig gut von der Hand in den Kopf :D
Meine Meinung und ein paar ausführlichere Infos habe ich als Rezension beim Lieblings-Bücher-Riesen gelassen.
Einige bezeichnende Zitate zeige ich Euch gerne wieder an dieser Stelle.
Allerdings diesmal nicht so zahlreich.
Was nicht etwa daran liegen würde, dass Claire keine geliefert hätte.
Nein, ganz im Gegenteil: Es finden sich so viele wertvolle Tipps und Aussagen, dass die Auswahl schlicht den Rahmen sprengen würde.
Außerdem wäre es vielerorts schwierig nur einige Zeilen aus dem Kontext zu reißen, da es sich schlichtweg um eine dermaßen geballte Ladung von Wissen handelt, wo einfach überhaupt kein Raum für leere Worte gelassen wurde...

"Unsere Vorfahren waren größtenteils christlich, wobei
dieses Christentum nicht unbedingt dem entsprach,
was wir heute darunter verstehen.
Nicht ohne Grund gab es im 16. Jahrhundert und auch danach
noch kirchliche Erlässe, in denen die Priester aufgefordert wurden,
doch endlich mit dem Zaubern und Wahrsagen aufzuhören."
 
"Die Sprüche unserer Vorfahren sind nie kompliziert, sie
haben immer eine klare, unmissverständliche Sprache.
Es findet keine Überhöhung statt á la ´vielleicht hätte ich gerne
etwas Heilung, aber nur, wenn ich dabei mit meinen
karmischen Aufgaben und Verflechtungen in Einklang bleibe
und nicht gegen den großen Masterplan verstoße´"
 
"Der Körper signalisiert genau, was er haben will, man muss
nur gut auf ihn achten. Würden die Leute bloß mal auf die
Vitaminpillen verzichten und stattdessen auf ihren Appetit hören,
würde ihr Körper genau das bekommen, was er braucht."
 
"Wenn ein Thema für Deinen Weg wirklich wichtig ist,
wenn es soetwas wie Deine Bestimmung ist,
dann wird es wiederkommen.
Viellicht kannst Du nicht gleich etwas damit anfangen,
vielleicht wird es Wochen, Monate oder Jahre dauern."
 
"Früher herrschte die Auffassung: Wenn die Krankheit
schlecht ist, muß sie weg. Heute dagegen kommen wir schnell
ins Grübeln, ob einem Patienten die Krankheit vielleicht als
Warnschuß dient und ihm hilft, sein Verhalten zu ändern."
 
"Manche Leser/innen werden in diesem Buch vielleicht nach
festen Formeln oder einem Schema F suchen, um alles genau
nach Rezept machen zu können. Euch muß ich enttäuschen,
denn solche pauschalen Formeln gibt es in der Volksheilkunde
einfach nicht."
 


WochenRückblick

Wetter: Etwas Regen, etwas Wind, Herbstluft irgendwie. Aber auch nochmal die Rückkehr des Sommers, warme Abende, Sonnenschein und blauer Himmel...



Gemacht: Gekniffelt, gequatscht, Einkäufe, Erledigungen, Termine, Telefonate, gebloggt, gelesen, Fahrradtour, Hausputz...


Gesundheit: Mal wieder ausgiebig mit übelsten Verspannungen und zwei Tagen am Stück Migräne amüsiert :-/ Aber das nehme ich jetzt alles selbst in die Hand - kein Bock mehr als Chemiewerk auf zwei Beinen durch die Gegend zu laufen...!


Ausprobiert: Die neue In-Dusch-Bodylotion von Nivea für normale Haut (im Sommer reicht das bei mir definitiv). Super praktisch kann ich nur sagen! 


Genossen: Frische Luft, Stille, Wind um die Ohren, das Gefühl von Freiheit...


Bewegt: Mit dem Fahrrad quer Feld ein, zum Einkaufen und überhaupt habe ich diese Woche einiges mit dem Rad erledigt. Was mir wirklich Spaß gemacht hat, das möchte ich betonen :)


Beauty: Nagelstudio musste schon wieder verschoben werden (irgendwie ist da grad der Wurm drin...), aber meine Fußnägelchen in der neuen Farbe lackiert - und ich liebe sie!



Spirituelles: Ganz viel mit (Selbst)heilung, Kräuterkunde ect. beschäftigt. Tees, Haarwässerchen, Tinkturen & Co. - ich komme ;-)


Gelernt: Ganz viel über Kräuter und Rezepturen, die ich einfach zu Hause selber machen kann...


Gesehen: The Mentalist, Supernatural, Bill Cosby Show, Deutschlands Superhirn Kids (all so´n Mist)...


Gelesen: Blogs, ein wenig in der "Land-Apotheke" geschmökert (kann ich nur empfehlen), über die ich zuerst bei Tamesis und dann bei REWE gestolpert bin ;-) Außerdem gestern abend "Magische Heilkunst" durch gekriegt (das ist wirklich toll), Rezi folgt später...


Getrunken: Mineralwasser, Cafe au lait, Latte Macchiato, Hohes C heimische Früchte Apfel & Holunder, Milch, Brennesseltee (wovon ich ab jetzt jeden Tag eine Tasse trinken werde und wider erwarten schmeckt er gar nicht übel)...


Gegessen: Gebratene Garnelen mit Cocktailsauce, knuspriges Hühnchen mit Gemüse und Reis und Erdnußsauce vom Chinamann, Suppe ebenfalls, Weingummis, Schoki, Toast, Tomate, Gurke, Himbeeren, Physalis, belegtes Ciabatta-Baguette, Bratwurst im Brötchen, Tofu-Gemüse-Bratlinge, Nachos mit Cheese-Dip...


Gedacht: Ich will jetzt endlich gesund werden, so!!!

Gefreut: Ach, einfach über die kleinen und großen Freuden des Alltags, nette Gespräche und sowas alles...

Geärgert: Kleine Unverschämtheiten, einen Platten...


Gekauft: Jede Menge Geld in der Apotheke für Medikamente gelassen. Zwei Bücher auf Amazon bestellt (die Empfehlung für das Buch über heimische Pflanzen stammt von Sefa , vielen Dank nochmal dafür an dieser Stelle - sie arbeitet schon seit 17 Jahren erfolgreich damit), die tolle Zeitschrift "Land-Apotheke". Geschichtswasser, Badeschaum, Feuchtigkeitsmaske und Peeling über Rituals.com. Zeugs bei Rossmann (Nagellack, Waschmittel usw.), Lebensmittel...



101 Dinge: Homöopathische Mittel gegen Migräne in Angriff genommen. Gegen meinen Morbus Crohn hab ich auch was gefunden, kommt. Backofen gründlich reinigen; gestern eingesprüht und gleich wird er gereinigt...


Dankbar: Für viele gute Tipps, Hilfsbereitschaft, Fürsorge und wirklich gut gemeinte Ratschläge. Für eine Quelle der Kampfbereitschaft die schier unerschöpflich zu sein scheint...

Und sonst so: Viel mehr zu tun, als eigentlich Zeit da wäre. Aber ich verfalle nicht(!!!) schon wieder in diesen Speedie-Modus. Im Gegenteil. Ich versuche mich zurück zu ziehen, wenn ich merke dass es mir zuviel wird oder dass jemand / etwas nicht gut für mich ist. Dennoch muss ich gleich den Riesen-Berg Bügelwäsche bezwingen, da komm ich nicht dran vorbei :-P
Ansonsten gönne ich mir Auszeiten wann immer es geht und das ist auch gut so. Brauche ja nicht vom Gesundwerden zu schwafeln wenn ich in denselben selbstzerstörerischen Mustern weiter mache. Time for me!

Ausblick auf die nächste Woche: Viele, viele, viele Termine und Erledigungen...

Samstag, 17. August 2013

Wenn Spiritualität erwachsen wird

Wir alle kennen das vermutlich: Wenn man ganz jung ist interessiert man sich in Sachen Cosmetic doch zunächst mal hauptsächlich für den dokarativen Bereich. Schminke, sich aufhübschen, Styling. Später wird man älter, Hautbedürfnisse verändern sich, Pflege rückt in den Vordergrund. Ich schminke mich natürlich immer noch, aber vorher und nachher passiert eine Menge mehr als noch vor fünfzehn Jahren. 
Genauso ist es mit Autos (auch wenn ich selber nach wie vor keinen Führerschein habe), die müssen mit fortschreitendem Alter und sich verändernden Lebensumständen nicht mehr nur noch gut aussehen, sondern vor allem auch praktisch sein irgendwie. Selbiges gilt für Möbel, Schuhe usw. usf. Selbst Mode: Als Teenie muss jede Klammotte doch nur cool sein, Du willst in sein, jeder Trend wird mitgemacht - oder doch zumindest viele ;-)
Als erwachsene Frau möchtest Du auch modern bleiben, aber nicht um jeden Preis hipp. Du wirst gelernt haben Deine Vorzüge zu betonen, Deinen eigenen Stil gefunden haben und weißt nun womöglich einige Tricks um kleine Schönheitsfehler weg zu mogeln. Du unterstreichst Deine eigene Persönlichkeit.

Ich verallgemeinere jetzt hier zwar sehr, spreche aber vor allem aus eigener Erfahrung und dem, was ich um mich herum mitkriege.
Bei näherer Betrachtung fällt also auf dass nicht nur wir selber, unsere Körper und Einstellungen zum Leben sich entwickeln, sondern auch unser Glaube, die Religion oder welchen Weg auch immer wir für uns gewählt haben mögen.
Freunde kommen und gehen. Manche bleiben ein halbes Leben lang und dann entfernt man sich doch. Was im ersten Moment des Erkennens Wehmut auslösen mag erscheint im Nachhinein doch häufig nur als ganz normaler Lauf der Dinge. Alles ist im Fluß, nichts bleibt gleich, der Wandel ist das einzig stetige womit wir rechnen können.

Irgendwie hat das etwas sehr tröstliches und schönes an sich. Alles hat eben seine Zeit. Wer sollten die weisen Alten der Zukunft sein, wenn nicht wir, die wir heute in den Zwanzigern oder Dreißigern sind? Aus den verträumten Hexen, die sicher hoffentlich ihren staunenden Blick auf diese Welt niemals werden einbüßen werden müssen, werden Mütter, Heilerinnen, sie sammeln Erfahrungen. Wir. Im Bereich der Naturspiritualität wird sich also im Laufe der Jahre ebenfalls der Fokus verschieben. Er wandert durch unsere Lebenszeitalter wie die Umwelt dem Jahreskreis unterworfen ist. So auch wir. Wenn das Interesse am Hexentum also erwachsen wird, dann stehen nicht mehr die tollen Rituale und schillernde Gegenstände auf bunten Alären im Vordergrund. Die werden wir nach wie vor wertschätzen, zelebrieren, heiligen und ehren. Aber darüber hinaus stoßen weitere Aspekte der spirituellen Arbeit in unser Bewußtsein hinzu. 

Der Alltag wird stärker wahrgenommen, die Wichtigkeit darin erkannt. Die Schönheit alles gesehenen, erlebten und empfundenen richtet sich im Bestfall nicht nur auf wenige besondere Augenblicke, die beispielsweise in einem Urlaub stattfinden. Kleine Inseln des Wohlbefindens müssen an jedem einzelnen Tag erreicht werden, denn die wahre Freude liegt im Detail. Gesundheit also, Schönheit, Jugend, ausgesorgt zu haben, mit sich im Reinen zu sein.


Kräuterkunde wird früher oder später auf den Plan rücken. Was wächst um mich herum? Und was kann ich damit machen? Wie kann ich mir selbst helfen und womöglich anderen Menschen?
Bücher über Beschwörungsformeln und Kerzenfarben werden bei den Neuanschaffungen durch Pflanzen-Bestimmung abgelöst und ähnliche Themen. Denn mal ehrlich: All die Formeln, Sprüche, Farben und Korrespondenzen haben wir doch im Laufe der Jahre längst verinnerlicht. Das meiste vor allem ohne es tatsächlich zu bemerken. Auch wissen wir heute dass wir gar nicht viel auswendig lernen müssen. Außer der Tatsache, wie wir "das Gefühl" herauf beschwören können. Den Moment, in dem die richtigen Worte für unseren Spruch zu uns kommen, wir automatisch zu diesem oder jenem Harz für unsere Räucherung greifen, spüren welche Göttin wir für unser Vorhaben ansprechen können. Nichts sonst braucht es. Die Erfahrung hat Dich alles gelehrt. Sie, das tiefe Wissen um die Notwendigkeit Deinen Instinkten zu vertrauen und Deiner inneren Stimme. Denn dann kann ja schon so gut wie nichs mehr schief gehen.


 Was die meisten von uns zu Beginn ihrer "Laufbahn" nicht hören wollten, nämlich dass kein Standardrezept vermittelt werden kann, das haben wir nun begriffen.. Es ist so logisch, aber eben erst im Nachhinein. Jedes Wort wird leer bleiben, jeder noch so hübsch gearbeitete Talisman ohne Wirkung, wenn die Einstellung bei der Anfertigung nicht stimmte, die wirkliche Magie dahinter nicht im Spiel war. Heute können wir liebevoll lächeln wenn wir auf uns als Mädchen zurück blicken, die jung waren und schnell beleidigt, wenn es hieß: "Das mußt Du Dir selbst erarbeiten, es muß aus Deinem Inneren kommen". Wenigstens eine Anleitung wollten wir doch... Die aber in den meisten Fällen nach Schema F im Leben nicht funktioniert hätte ;-)
Rücklickend schaut alles so kinderleicht aus... Ein weiterer Beweis dafür dass tatsächlich der Weg stes (oder doch häufig) das Ziel zu sein scheint. Die Lernerfahrung kannst Du einfach durch keinen Trick abkürzen. Den Jahreskreis kannst Du nur erleben, ihn selber fühlen und mit-durchgehen, sonst wirst Du ihn nie wirklich verstehen. Egal wieviele gute Bücher oder Artikel zu den Themen Du liest. 

Wie war das noch? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen? Nu, wenn mal einer runter kam, dann mußte er doch erst aus den Kinderschuhen wachsen ;o) Zum Glück macht jede selbst gemeisterte Erfahrung stärker, lehrt Dich für´s Leben und sie bilden auch Deinen Charakter. Machen die aus, zu der Du wirst, jeden Tag mehr und weiter und neu. Spannend ist die Reise und wenn Du den Kopf nicht frühzeitig in den Sand steckst wird auch keine Langeweile aufkommen. 
Spiritualität wird Alltag. Magie ist überall, gibt sich nun leicht zu erkennen, weil sie riecht und schmeckt und sich streicheln läßt. Also wandert das Augenmerk weiter, auf noch unerschlossene Gebiete. Die gelten es als nächste erobert zu werden. Es muss also nicht mehr so dekorativ sein, das abenteuerlustige Mädchen in Dir schreit nicht mehr (nur) nach Zukunftsschau, Jenseitskontakten und danach die Gegenwart des "Übersinnlichen" zu sehen.

Statt dessen waten wir in die Felder. Die Wälder. Erobern unsere Territorien zurück. Fühlen uns nun ein in die Welt der alltäglichen Rituale, der wichtigen und beinahe vergessenen Wissensschätze. Magische Heilkunst, Kräuterkunde, Hausapotheke, gesunde Ernährung, Naturcosmetic - back to the roots - das ist meine Lektion für heute. Und morgen und so lange bis die nächste kommt. Weil auch dies so in Fleisch und Blut übergehen wird... Wie ich feststelle ist es das teilweise sogar schon. Nichts scheint tatsächlich jemals ganz verloren zu gehen. Instinktiv scheinen wir zu ahnen was gut für uns ist, wozu wir greifen könnten, was der Körper gerade braucht. Und wo wir suchen müssen. Sei das in einem Buch oder an einem Wegesrand oder auch im Drogeriemarkt. Hauptsache sie sind noch da, die Kenntnisse und wir nehmen sie mit, geben sie weiter. Die nächste Junghexe steht sicher schon in den Startlöchern und wartet wissbegierig auf den Moment wo sie es erkennt... sich selbst nämlich.

Ich muss keine "coolen" Hobbies mehr haben, in Discotheken rennen, jedes Wochenende feiern und nur auf Achse sein. Klar hab ich manchmal Bock zu feiern, mir einen zu trinken - und dann mach ich das auch. Aber nicht weil irgendjemand das von mir erwartet. Das Selbstbewußtsein ist nämlich auch gewachsen. Hab ich halt Spaß am Lesen und Schreiben, an Kräutern und Dingen, die mich wirklich beschäftigen. Tausche mich darüber gerne aus. Die eine näht, die andere backt, wieder andere tanzen. Ist doch großartig. Hauptsache wir wachsen in unsere eigenen Schuhe, verbiegen uns nicht, tuen was wir wirklich lieben. 
Ich kümmere mich zunächst mal um mein Wohlbefinden. Meine Gesundheit, weill endlich Heilung finden. Anti-Stress-Management, Wellness, Homöopathi, profitieren von altem Wissen. Es in die Gegenwart befördern. Und ich fühle mich jetzt schon wohl dabei.

Freitag, 16. August 2013

Freitags-Füller


1.  Was wäre, wenn... gehört zu den Fragen, die man sich besser nicht zu oft stellen sollte, denn es bringt nichts sich über vergossene Milch den Kopf zu zerbrechen.
2. Seit heute mittag saßen wir jetzt spontan mit unserem Besuch in der Sonne.
3. Nächste Woche haben wir ziemlich viel zu erledigen.
4. Wußte ich doch, dass der Sommer noch einmal richtig zurückkehrt .
5.  Ich fordere heut zu Tage mehr von den Menschen um mich herum und weniger von mir selber.
6. Das ist mein Weg, er ist mitunter steinig, aber ich bin sicher dass alles genauso sein soll.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett (!), morgen habe ich viel mehr als ich schaffen könnte geplant und Sonntag möchte ich mich unbedingt entspannen, um Kräfte für die voll gestopfte nächste Woche zu sammeln!


Die Vorlage zum Ausfüllseln gibt´s wie immer auf Scrap-Impulse