Freitag, 22. März 2013

Freitags-Füller



1. Die Kombination der Farben lila und grün gefiel mir schon immer ausgesprochen gut.
2. Kopfschmerzen sind vollkommen überflüssig.
3.  Pizza mit Salami ist nicht so mein Fall.
4.  Wenn es irgendwo nicht sauber ist, empfinde ich das als ungemütlich.
5.  Ich sag besser nicht, was ich mir manches Mal so denke.
6.  Ein schöner Kaffee oder auch ´ne heiße Zitrone wärmt mich bei diesem Wetter.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gemütliches Couch-Sitting mit meinem Männe, morgen habe ich "Wohnung machen" geplant und Sonntag möchte ich eigentlich spätestens endlich den Hausflur wischen!



...meistens jedenfalls... (*~*)

Selbst beim Freitagsfüller mitmachen könnt Ihr hier

Mittwoch, 20. März 2013

Alte Bräuche und neue Ideen zur FRÜHJAHRS- TAGUNDNACHT-GLEICHE

Abgesehen davon, dass bei mir aus persönlichen Gründen mal noch so gar nichts auf Ostara eingestimmt ist...

Puh, da hätten wir ja eigentlich einiges...! :-) Aber fangen wir am besten direkt mit den beliebtesten und bekanntesten Gesten an, die wir vorzuweisen haben. Eier färben (bemalen, bekleben, in Farben kochen, mit bunten Folien umwickeln) und verstecken - ohne Frage die absolute Nr. Eins unter den Oster-Gebräuchlichkeiten - und das ist wohl auch im Heidentum nicht anders! Die bunten Eier werden dann (mit Vorliebe von Kindern, aber natürlich nicht nur) mit viel Freude und Eifer gesucht. Wenn das Wetter uns freundlich gesinnt ist wird das Spektakel nach draußen verlegt, wenn nicht bereitet es auch in der Wohnung viel Spaß. Warum wir das machen hatten wir ja bereits besprochen und wofür die Verzierungen stehen können, dazu kommen wir noch.

Natürlich gibt es auch noch unzählige andere überlieferte, sowie moderne Praktiken, die von Heiden, Christen und der modernen Gesellschaft generell um Ostern herum immer wieder gerne betrieben werden. Der Frühjahrsputz gehört natürlich nach ganz oben auf die Liste (wenn nicht schon geschehen, dann jetzt und falls doch, dann nochmal richtig ;-) und anschließend folgt dann meist das frühlingshafte Dekorieren des Hauses. Den Fenstern können wir hier einmal kurz den besonderen Status einräumen, dass wir durch sie ja nur Liebe, Licht und neue positive Energei einlassen möchten. Um also allem Unerwünschten den Zugang zu verwehren besteht die Möglichkeit sie mit Salbei und / oder Beifuß abzuwaschen und anschließend noch mit den Fingern ein großes X oder ein Pentagramm aufzuzeichnen. Dabei geht es natürlich nicht um das Hinterlassen von Schmierfinger-Abdrücken, auf den eben erst mühselig geputzten Fenstern, sondern mehr um die symbolische Ausführung der Geste (bei mir dieses Jahr übrigens ausgefallen - bisher jedenfalls...).

Wir lassen also den Frühling zu hause einkehren, indem wir auch unsere Balkone oder Gärten endlich grundreinigen und neu bepflanzen (wenn denn endlich KEIN Schnee mehr liegen sollte!) , Vasen mit Zweigen aufstellen, in denen wir bunte Eier oder andere Deko aufhängen können. Farbige Bänder sind daneben sehr beliebt und auf denen kann man dann sogar noch Wünsche oder Segnungnen notieren, die in leichten Windbrisen dahin wehen... Auch draußen vor dem Haus machen sich übrigens in Büschen oder Sträuchern die bunten Eier sehr gut, wo sie dann die frischen Kräfte der Natur erst richtig einladen und auf uns aufmerksam machen und auch die ihnen eigenen Segnungen verströmen können. 

Ich selber habe mehrere Vasen sowie Körbchen in der Wohnung und im Flur mit künstlichen Frühlingsblumen in frischen Farben dekoriert. Das hält sich schön lange und erfüllt genauso seinen Zweck. Eben wieder mal jeder so wie er mag. Wichtig ist ja die Geste, die Einladung, die Wertschätzung dahinter. Und auch sich selbst kann man gleich noch etwas Gutes tun, nämlich indem man ein wenig Shopping (oh ja - bitte!!!) neuer Frühjahrsgarderobe betreibt. Ebendiese anzuschaffen und zur Frühlings-Tagundnachtgleiche erstmalig zu tragen, ist nämlich schon damals in der teutonischen Gesellschaft ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten gewesen. 

Ebenso eignet sich die Zeit natürlich wunderbar um einen kleinen Kräutergarten anzulegen oder Bäumchen zu pflanzen (normaler Weise sollte es so sein) und das vielleicht sogar zu magischen Zwecken, je nach Lust, Laune und Bedürfnis. Wo man dann schon mal dabei ist kann man auch gleich einen kleinen Schrein auf z. B. der Terasse errichten. Da sich nun die (magischen) Aktivitäten ohnehin auch wieder mehr nach draußen (oder wenigstens vor ein offenes Fenster) verlagern WERDEN, kann man die Möglichkeit nutzen und sich im Freien einen kleinen persönlichen Ort erschaffen. Einfach mit Figuren von Feen, Tieren, Gottheiten, oder Steinen, Schalen, Engeln, Federn, Futterstellen, Windspielen usw. herum experimentieren -  bis es passt und stimmig scheint. 

Noch eine schöne Idee in Punkto Gärtnern: Symbole, beispielsweise für Wünsche, die man hat, einfach mit den jungen Pflänzchen eingraben. Dann können sie behütet und gepflegt werden und zusammen mit unseren grünen Freunden wachsen und gedeihen. Damit aber nicht immer nur unsere Balkon- oder Gartenpflanzen etwas von den erfrischenden Frühlings-Schneefällen-Regengüssen haben, wäre es doch mal ´ne nette Geste so spontan einen Kübel voll Regenwasser aufzufangen, womit wir dann unseren Zimmerpflanzen etwas Gutes tun können. Wer mag kann ja noch ein paar nette Worte darüber sprechen und dann die Blumen gießen. Wobei selbst das eigene Gesicht damit zu waschen eine sehr belebende Angelegenheit sein kann oder einfach die Hände, womöglich vor einer Zeremonie o. ä.

Beim Thema Wasser bleib ich auch gleich mal - von Hölzchen auf Stöckchen ;-) Einige kennen vielleicht noch den alten den Brauch am Ostersonntag morgens los zu gehen, um sog. Osterwasser zu sammeln. Dazu ist es nötig kein Wort zu sprechen, bis man mit dem Wasser wieder daheim angekommen ist. Also ggf. ganz früh aufstehen, eine Flasche oder etwas in der Art schnappen, zum nächst gelegenen natürlichen fließenden Gewässer wandern und - Schnabel halten ;-) Das Wasser sollte man an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren und kann es dann bei Bedarf für verschiedene Zaubereien, Reinigungen ect. verwenden. Bei Hexe Claire bin ich seinerzeit auf die Spitzen-Idee gestoßen es einfach als Eiswürfel einzufrieren - sehr cool! 

Was ich als Hinweis noch wichtig finde ist dass das Wasser wohl nicht gegen die Strömung eingefangen werden darf, sondern lediglich in Richtung des Stroms. Nun denn.... Hätte ich hier ein Bächlein oder Flüßchen um die Ecke, ich würd's auf jeden Fall gern mal machen. Generell stehen jedenfalls so rituelle Waschungen und Reinigungen mit Quell- oder Tauwasser im Frühling sehr hoch im Kurs. Und auch andere Formen der Reinigungsarbeit kommen bei diesem Fest wieder zum Tragen. Man kann zusätzlich zu dem klaren Wasser noch mit ölen, Rauch, Salz und dem Besen arbeiten. Also wienern, schrubben, baden, räuchern - am besten doch das volle Programm! 

Jedoch nicht nur Großreinemachen in der äußeren Welt steht an. Ein paar Gedanken dazu, was man vielleicht allgemein für sich verändern möchte, oder auch nicht, bzw. was man sich für das frische Jahr erhofft, bevor es wieder vorüber ist, sind angebracht. Ein Spaziergang in der erwachenden Natur liefert dazu tolle Inspirationen, während dessen man dann auch gleich ganz wunderbar die ersten Frühlingsblumen für Zuhause oder den Altar sammeln kann (oder man holt sich Frostbeulen, hehe). Bei solchen Ausflügen stellt sich automatisch das einzigartige Verbundenheitsgefühl zur Natur ein und zum Leben insgesamt.

Ein ganz fantastischer heidnischer Brauch ist auch das lautstarke vertreiben der Wintergeister, indem man durch die Gegend läuft und dabei kräftig klappert und musiziert. Zum Einsatz kommen dabei alle möglichen Alltagsgegenstände, wie z. B. Pfannen und Töpfe, aber auch Glöckchen läuten, pfeifen und singen. Wenn man damit nicht die letzten Winterschläfer aufweckt, weiß ich auch nicht mehr ;-) Ich persönlich verzichte allerdings auf solch verbale Attacken.

Um eine andere besondere Form der Frühlingsgeister anzulocken, bieten Hexen und Heiden besonders zu dieser Zeit den Feen häufig Trankopfer dar oder andere Geschenke. Dies richtet sich an die Elementare allgemein und ich denke jeder hat da so seine eigenen Bezüge. Wieder andere nutzen die energetischen Einflüsse der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, also einem Scheidepunkt, für Kreuzweg-Zaubereien. Dazu sollte man sich aber vorher unbedingt schlau machen, an welche Gottheiten man sich mit seinen Wünschen und Opfergaben überhaupt am besten wenden kann.

Wer es ganz klassisch mag und nicht viel verkehrt machen möchte verbrennt einige getrocknete Granatapfelkerne und vergräbt die Asche anschließend, um an die Rückkehr von Persephone aus der Unterwelt zu erinnern. Dies ist eine einfache und meditative Art der Andacht, die aber ja dem persönlichen Naturell natürlich auch entsprechen sollte. Ansonsten werden nun demnächst die Rituale häufig zu Sonnenaufgang abgehalten. Man arbeitet unter Umständen mit dem Kessel, Blumen, bunten Kerzen, Eiern, Bändern, Räucherungen, dem Kelch und der Athame. Um die Frühlingsgöttinnen zu grüßen ist es eine schöne Geste auf dem Altar pastellfarbene Kerzen zu entzünden, die auch gerne noch geschmückt sein können, z. B. mit Schleifen, Stickern, Farben und allerlei.

Eine zentrale Bedeutung im Wicca hat eine Zeremonie, namens "Großer Ritus", die zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche ausgeführt wird. Sie stellt die Vereinigung beider Seiten des Ganzen dar, also des Gottes und der Göttin, des Himmels und der Erde. Symbolisch wird sie durch den Kelch (gefüllt mit Rotwein, weniger populär aber ebenfalls möglich ist ein Körbchen mit Gräsern oder Stroh) und die Athame im Ritual ausgeführt. Es ist die Versinnbildlichung des "Wie oben, so unten" und damit quasi der wiccanische Schöpfungsmythos schlechthin. 


Wer mit seinen Zielen nicht gleich ganz so hoch hinaus möchte, aber dennoch Pläne für magische Aktivitäten an Ostara hegt, mag mit dem Fertigen von Schutzamuletten und Talismanen gut bedient sein. Beispielsweise kann man kleine Mojo-Säckchen befüllen, also Schutzbeutelchen und diese dann über die Schwelle hängen. Da das bei mir nicht aussieht liegt mein schwarzes Säckchen aber in einem Körbchen auf der Kommode in Türnähe ;-) 
Wenn man mit Kräutern arbeiten möchte sind als Befüllung u. a. Lorbeer, schwarzer Pfeffer, Zimt, Engelwurz, Angelika, Myrrhe, Kreuzkümmel, Anis, Knoblauch, Lindenblüten, Mistel, Gewürznelke oder auch Weihrauch die möglichen Zutaten. Ich würde mich aber auch hier wieder zunächst belesen und dann entscheiden, was mir selbst am ehesten entspricht. Ich selber fände auch sehr effektiv urtümliche Dinge wie Flintsteine, womöglich einen Tropfen des eigenen Blutes oder Urins, Nadeln, Nägel, Asche, Salz, Spiegelscherben oder zerstoßene Eierschalen, einzusetzen. Das sind natürlich kraftvolle Symbole, die stark auf Abwehr und Schutz ausgerichtet sind und müssen daher im Einzelfall abgewogen werden.

Einen Talisman speziell gegen Blitzeinschlag könnte man sich auch schaffen indem man Hühnergötter aufhängt, eine Wetterkerze weiht, Rosmarin-Büschel pflanzt, ein Messer oder eine offene Schere vergräbt, oder ein Mojo mit folgenden Teilen so hoch wie möglich im / am Haus aufhängt: Stechpalme, Efeu, zerbrochenes Glas, Onyx, Patchouli und Knoblauch. Wobei man erwähnen sollte dass es durchaus sinnvoll sein kann, die Kraft von Frühlingsgewittern und -Stürmen für die magische Arbeit zu nutzen. Am besten funktioniert dies bevor der energetische Höhepunkt vorüber gezogen ist, denn in einem Gewitter vereinen sich ja beispielsweise alle vier Elemente auf ungebändigte Art. Zu welchem Vorhaben man so eine Urgewalt nutzen möchte sollte allerdings - wieder dieselbe Leier - vorher gut abgewägt werden.

Wer zum Thema Fruchtbarkeit arbeiten möchte, mag auch mit einem Talisman gut bedient sein, der neben den entsprechenden Absichten folgendes beinhaltet: Eierschalen, Nüsse, Weizen, Immergrün, Reis, Tannenzapfen, Eicheln, Wacholder, Zedernholz, Vanille- und Zimtstangen. Diese und womöglich auch noch andere Symbole nach Wahl kann man in ein Stöffchen einnähen oder ebenfalls im Säckchen verpacken. Und um mal mit den ganzen Zutatenlisten zum Ende zu kommen, sei am Schluß noch erwähnt, was ICH wirklich nützlich finde. Nämlich dass sich zerstoßene, braune Eierschalen bestens für Heilzauber bei Haustieren eignen sollen. Egal zu welcher Handarbeit bzw. Schutzmaßnahme man sich am Ende entscheidet, diese Dinge spielen zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche eben auch schon seit langer Zeit eine Rolle.  


Wieder klassischere Beispiele für Gebräuchlichkeiten sind das Segnen der Felder, Gärten und Beete zu dieser Zeit. Und immer wieder natürlich die Eier: Mit besten Segnungen für Erfolg und Fruchtbarkeit bedacht, können sie im Boden vergraben oder verschenkt werden. Die Teutonen sollen Eier unter ihren Wohnungen und Stallungen verbuddelt haben, um Wohlstand anzuziehen. Aber eben auch unter den Betten, auf ihren Feldern und in den Gärten. Des weiteren ist von der latino-amerikanischen Bevölkerung, aus dem Südwesten der USA das Präparieren von sog. Cascarones bekannt, was ich eine besonders hübsche Idee finde. Hierbei werden die ausgeblasenen Eier je nach später gewünschtem Einsatz mit verschiedenen Materialien, ganz nach Belieben gefüllt. Eingesetzt werden z. B. Räucherkräuter, Konfetti, Lavendel, Salbei, getrocknete Blümchen, Duftöle usw. Auf diese Weise geladene Eier werden mit lieb gemeinten Wünschen verschenkt oder später in Ritualen eingesetzt. Einfach aufschlagen und den Inhalt verbrennen, mit auf den Altar legen ect.

So, ich schätze mal da müsste doch für jeden Geschmack was dabei gewesen sein und auch mir wird ganz sicher nicht langweilig werden :-)



Ich wünsche Euch Allen ein gesegnetes Fest!

Montag, 18. März 2013

Woher kommt eigentlich OSTERN?

Ich meine jetzt natürlich nicht (in erster Linie) das christliche Osterfest, die Auferstehung von Jesus Christus. Denn auch wenn ich selbst nicht sonderlich bibelfest bin, kenne sogar ich die Geschichte.
Ich wollte eher einen Abstecher zu den heidnischen Wurzeln machen...

Frühlingsfeste wie das heute populäre Ostern oder eben in der heidnischen Variante, Ostara / die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, gehen nämlich auf sehr alte Festivitäten zurück, von denen Archäologen vermuten dass sie bereits vor ca. 12.000 Jahren religiöse Feierlichkeiten gewesen sind. Beispielsweise wurden Schreine der alten, sumerischen Erdgöttin Inanna gefunden, die darauf hindeuten dass jene schon vor 4.500 Jahren, besonders zur Zeit der Tagundnachtgleiche im Frühling geehrt worden ist.

Was aber hat es damit auf sich, mit der Feierei rund um all das Blühen und Grünen? Wenn wir hier einmal beim Beispiel der Inanna bleiben wollen, kann man speziell an der ihren Geschichte sehr schön erkennen, was des Pudels Kern ist: Inanna ist insbesondere bekannt für ihren Abstieg in die Unterwelt, der den physichen Beginn des Winters einläutete und bei deren Rückkehr sie den Einbruch des Frühlings mit sich brachte, also das neu erwachende Leben (zusätzlich sei erwähnt dass dieser Göttin nachgesagt wird sie hätte ihrem Volk die Werkzeuge für den Ackerbau geschenkt und auch das nötige Wissen, diese nutzen zu können - kein Wunder dass sie so wichtig und hoch verehrt gewesen ist).

Die gleiche oder eine doch sehr ähnliche Geschichte ist die der griechischen Göttin Persephone, die unfreiwillig zu ihrem Gatten in die Unterwelt siedeln muss, wodurch die Erde sich verdüstert und trostlos wird, bis ihre Mutter Demeter einen Handel mit Hades erwirken kann. Dieser führt dazu dass Persephone für die Hälfte des Jahres an die Oberfläche zurück kehren kann, was ihr fortan neue Fruchtbarkeit angedeihen lässt.

Vor sehr langer Zeit ging es also hauptsächlich um Mythen, die junge oder jungfräuliche Göttinnen betrafen, welche im Frühjahr aus der Unterwelt zurück kehrten und die Welt dadurch wieder fruchtbar machten. Diese vereinigten sich dann in der Regel auch recht bald mit dem jungen, erstarkenden Gott. Dieser junge Gott wirbt also im Frühling zunächst um die Göttin, aber dazu kommen wir später noch.

Die Liste der Frühjahrsfeierlichkeiten und den Gottheiten, die angebetet wurden, scheint schier endlos und noch sehr viel umfangreicher, als bei den meisten anderen Jahreskreisfesten zu sein. Machen wir einen kurzen Abstecher in diese Richtung, bevor wir zum nächsten Themenpunkt übergehen:

Am 26. Februar fand das Fest der griechischen Göttin Hygieia statt, die Patronin der Gesundheit und Hygiene, deren ständige Begleiterin oder ihr Totemtier, eine Schlange gewesen ist (noch heute ist der Bezug klar erkennbar). Was das mit den Ursprüngen und Bräuchen von Ostara zu tun hat? Frühjahrsputz und ausgiebige Reinigung des eigenen Körpers sind vor langer Zeit tatsächlich essentiell gewesen. Man bedenke dass warmes Wasser aus der Leitung nicht vorhanden war, weshalb ja die ausgiebige Pflege von sich selbst und des Hauses tatsächlich erst zur wärmeren Jahreszeit wieder möglich gewesen ist.... Aha ;-) 


Am 15. März folgte dann die Feier zu Ehren der römischen Kybele, Göttin der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. Hierauf bezogen sei kurz erklärt dass in vergangenen Zeiten die jungen Leute große sexuelle Freizügigkeit genossen, wenn der Frühling mit samt seinen hoch angesehenen Festen begann. Wie die Tiere sich wieder paaren, so fand dies eben auch im Menschenreich statt, was man besonders hübsch an der amerikanischen Tradition des "Springbreak" noch immer erkennen kann :D  (und nein, ich finde diesen Bezug unter den Gesichtspunkten von über Jahrtausenden vererbten Instinkten eben nicht zu weit hergeholt). Im alten Europa war es sogar absolut Gang und Gebe, dass ein Bauer und seine Frau auf dem frisch gepflügten Feld noch vor der Aussaat den Akt vollzogen, um ihren Acker symbolisch zur Fruchtbarkeit anzuregen.

Der 17. März wiederum war der römischen Libera gewidmet, einer Göttin der Bauern und des Erwachens der Natur. Und auf den 21. nun selbst fielen gleichzeitig die Feiern zu Ehren der germanischen Morgengöttin Eostre (einer teutonischen Göttin, aus deren Traditionen es später von den westlichen Gesellschaften übernommen wurde bunte Eier zu fertigen), sowie der mit am populärsten Göttinnen von Liebe und Schönheit; Aphrodite und Venus (deren weibliche Verbindungen zu Leben und Tod meist durch das Wasser und Muschelschalen repräsentiert werden). Die Tagundnachtgleiche als solche stand unter dem Schutz der Astarte, die später von den Christen vertreufelt und in Astarot (einem Fürsten der Unterwelt) umbenannt worden ist.

Auch wurde das Neujahrsfest in der römischen Antike, die Kalendarien des März, am 25. Mrz. gefeiert. überhaupt begann in einem Großteil von Europa das neue Jahr im März, bis dann im Mittelalter erst ein neuer Kalender eingeführt wurde.

Weniger populär, aber dennoch nicht unbekannt sind außerdem Whuppity Scoorie in Schottland und die Borrowed Days in Cornwall, die in den März fallen. Ebenso ist der Lady Day in Wales & Cornwall bis heute und bereits seit dem Mittelalter eine Tradition. Um den 25. Mrz. werden hier bunte Eier vergraben und Blumenschmuck ist ein großes Thema. Es geht um Heirat, Mutterschaft, die geheiligte Ehe zwischen der jungfräulichen Göttin und dem jungen Gott.

Am 31. März folgt noch das Fest der Luna (römische Mondgöttin). Mit ihrer Kraft lädt man magische Utensilien auf, setzt sich vielleicht an ein Lagerfeuer und bittet um ein erfolgreiches neues Jahr. Und last but not least würde ich gerne am 15. 04. das Fest der Tellus Mater, der römischen Erdmutter, erwähnen. Aus ihrem Schoß sollte alles Leben stammen und in ihren Leib kehrt es auch zurück. Der Tag eignet sich z. B. für Liebeszauber, zum Kräuter sammeln und präparieren.

Andere Feiertage sind das Fest der Seegöttin Morgana (Morgan le Fay), das in der keltischen Tradition (bekannt auch aus der Avalon-Saga) der Feenwelt geweiht gewesen sein soll, das skandinavische Summerfinding (das die Wende des Jahres von der Dunkelheit hin zum Licht markiert) und auch der irische St. Patricks Day wird im Frühling gefeiert (grad erst gewesen). Das christliche Osterfest fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.


  
Wo wir gerade beim Thema Avalon waren... In vielen der sehr alten Feste geht es ja um die Verehrung von Göttinnen, die souverän sind, wunderschön und - häufig in Dreiecksbeziehungen verstrickt ;-) So wie es eben auch in der Arthus-Saga mit der walisisch-kornischen Gwenwhyfar ist. Sie galt wohl ursprünglich auch mal als sog. jungfräuliche Göttin (häufig mit einer Weißdornblume dargestellt und ebenfalls mit der Feenwelt in Verbindung gebracht), die Königin von Artus, der als älterer Herrscher (im Endeffekt) zum Wohle seines Volkes, von einem jüngeren Gefährten abgelöst wird. In Wirklichkeit stellen beide Männer jedoch nur zwei unterschiedliche Aspekte derselben Persönlichkeit und vor allem auch der Stationen des Jahreskreises, dar.

Natürlich rücken auch andere Aspekte von Göttinnen in den Fokus. So geht es beispielsweise um Jagdgöttinnen wie Diana und Artemis, als Patroninnen und Ernährerinnen der Tiere. Diese Archetypen stehen für Unabhängigkeit, Selbständigkeit und ein sexuelles Naturell. Totemtiere dieser starken Frauen sind Wild, wie Rehe und auch Bären. Die römische Cybele ist eine Schöpfergöttin, die mit Liebe, Leidenschaft, den Bergen und neuem Leben in Verbindung gebracht wird. Die ebenfalls römische Flora ist die Göttin der Blumen, sie hatte auch einen eigenen Feiertag, der wohl zwischen Ostara und Beltane begangen worden ist. Dann hätten wir da noch die kraftvolle skandinavisch / germanische Freya, die stark mit Leben und Tod in Verbindung gebracht wird und außerdem mit einem großen sexuellen Appetit :-) Auch sie soll die Erde im Winter verlassen und ihr erst im Frühjahr neues Leben gebracht haben. Die griechische Urgöttin und Mutter (der) Erde, Gaia, Schöpferin und Bringerin der Werkzeuge und des Ackerbaus spendete alles Leben. Wie passend also ihrer in dieser Zeit zu huldigen.

Auch die Liste der männlichen Götter, die mit dem Beginn der grünen Jahreszeit in Verbindung gebracht werden, ist ellenlang: Da hätten wir Geschichten um auferstandene Gottheiten wie Tammuz, den Gefährten der Inanna, den ägyptischen Osiris (im Frühling als Gott der Fruchtbarkeit & Vegetation, an der Seite von Isis), den Sonnengott Mithras (den ich persönlich eher Richtung Weihnachten schiebe) oder auch Jesus Christus. (In dem Zusammenhang möchte ich kurz erwähnen was für ein schönes Symbol ich den "Phoenix aus der Asche" als Bildnis hierfür finde.) Dann wären da der irische Aengus, ein jugendlicher Gott der Liebe, Romantik und Musik. Er ist der Sohn des Dagda, dem guten Gott der Erneuerung, mit einem magischen Kessel. Den phoenizischen Baal als Gott der Erde, Vegetation und Stürme, mit seinen unterweltlichen Aspekten. Cerunnos bzw. Herne (anglo-keltsich) mit einem von Rehgeweih gekrönten Haupt, als ersten Gefährten der Frühlingsgöttin. Eros bzw. Cupido (griechisch-römisch), DEM Synonym für romantische Liebe, dem immer noch durch den Valentinstag gehuldigt wird. Den babylonischen Marduk, Gott der Vegetation, Fruchtbarkeit und Frühlingssonne. Den mächtigen, germanischen Thor (Donnergott) mit seinem Götter-Hammer, mit dem er bei Frühlingsbeginn das Eis zerbrochen haben soll. Wie man sieht ist die Auswahl sehr groß und man braucht sich quasi nur zu belesen, um herauszufinden zu welcher Tradition sich die eigenen Neigungen wenden. 


Aber wo wir jetzt die zentralen Persönlichkeiten abgeklappert hätten, kehren wir mal zu den eigentlichen Ursprüngen der bis heute erhaltenen, traditionellen Stichpunkte zurück: Was nämlich die berühmte Eier-Suche als Beispiel angeht, damit hat es mal wieder eine sehr einfache Bewandnis. Da Hennen und andere Vögel auf Grund von Mangel an Sonnenlicht (UV-Strahlung) quasi die Hälfte des Jahres über keine Eier legten und sie erst im Frühjahr wieder damit begannen, sie irgendwo in der Gegend abzulegen, mussten die Leute zwangsläufig herumlaufen und nach ihnen suchen. Wurden welche gefunden konnte man das wahrscheinlich als ein sicheres Zeichen für das Frühlingserwachen betrachten. In deutschen und skandinavischen Landen war zudem das Opfern von Eiern an die Göttin im Austausch für das Erfüllen von Wünschen und Segnungen ein fester Frühlingsbrauch.

So fügt sich also eins zum anderen, man erahnt bereits woher das alles kommt und wohin es uns führen mag...

WARRIOR

Untypischer Titel und womöglich noch untypischerer Film, werdet Ihr jetzt vielleicht denken... Doch lasst Euch bitte eines Besseren belehren.

Nachdem ich meine Termine für heute erledigt hatte (Arzt & Co.) dachten wir, es wäre auch mal wieder an der Zeit für einen spannenden Movie.
Und den haben wir bekommen!
Aber worum geht´s?

Die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die der Krieg, die Vergangenheit und die Sorgen um Geld zu (v)erbitterten Feinden und Kämpfern gemacht hat: 
Ein alkoholkranker Vater, der zu spät dran scheint, nun noch irgendetwas wieder gut machen zu können. Eine tote Mutter, deren Elend noch immer allgegenwärtig ist. Ein Held, der keiner sein will und vor dem persönlichen Horror jeden Tag auf´s Neue flieht. Ein Lehrer, der um jeden Preis das Nest seiner Familie beschützen wird.
Das Leben ließ sie alle getrennte Wege gehen, doch dann begegneten sie sich wieder...

Wir haben unglaublich mit gefiebert. Denkt bitte nicht vorschnell es würde sich um einen dieser sinnlosen Hau-drauf-Streifen handeln, denn das Gegenteil ist der Fall. Klar sind da massenhaft Kampf-Szenen zu finden. Aber wer sich öffnet und bereit hält hinter diese Bilder zu schauen und zu empfinden, was die Brüder fühlen - wird mit einem wahnsinnigen Spektrum an Emotionen "belohnt", die einfach nur wie ein Strudel immer Tiefer in den Bann ziehen.

Trauer, Wut, Angst, Verlust, Schmerz und Bangen um´s Überleben.
Und am Ende: Einfach nur Gänsehaut und - zugegebener Maßen - einfach nur Freudentränen der Rührung von mir!



Sonntag, 17. März 2013

WochenRückblick

Wetter: Schnee, Regen, Schneeregen, Sonnenschein, mal wieder alles schön winterlicher April, der macht, was er will :D






Gemacht: Viel gelesen, einkaufen gewesen, gekocht, aufgeräumt, gebloggt, gequatscht, Katzen geschmust, kranken Mann bisschen bemuttert, selber Arztbesuche, ausgeruht...




Bewegt: Zu Fuß an der frischen Luft durch´s Örtchen unterwegs gewesen...





Kreatives: Zwei Gedichte geschrieben, die ich ja hier auch schon eingestellt hatte und noch ein wenig mehr Frühlingsdeko einziehen lassen...

 

Spirituelles: Geräuchert, an Neumond ein Ritual abgehalten, Hekate geopfert...


Gelernt: Freundschaft hat nichts damit zu tun wie oft man sich sieht oder in der Nähe von einander ist. Sondern damit wie wohl man sich "beim" anderen fühlt, wenn man ihm das Herz ausschüttet. Oder umgekehrt eben...

Gehört: "Choral des Todes" beendet (hat mir gut gefallen), mit "Bisswunden" angefangen - bin inzwischen auf CD2 / Kapitel 7...

Gesehen: Vampire Diaries, Grimm, DALLAS, How I met your mother, Big Bang Theorie, Navy CIS, Criminal Minds...

Gelesen: Ein wenig in der Wolfsfrau, Oneiros beendet, angefangen mit Flamme und Harfe - und Blogs natürlich...

Getrunken: Wasser, Cafe au lait, Cappuccino, selbstgemachten Eistee, heiße Zitrone...






Gegessen: Puten-Curry mit Gemüse & Erdnuß-Kokos-Soße, Nudeln mit Tomatensauce, Blumenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Hackfleisch, belegte Brötchen und Brote, Eier, Orangen, Kiwis, Ferrero Küßchen, Oster-Schoki-Eier, Wackelpudding, Baguette mit Meerrettich-Frischkäse, selbst gemachte Pizza-Brötchen (gefüllt)...






Gedacht: Seltsam, es ist tatsächlich schon so weit weg... Und: Eigentlich nimmst Du an meinem Leben gar nicht mehr teil und es fehlt mir auch leider irgendwie nicht, macht mich nur immer mal wieder wütend (weil ich ja immer schuld war und es so einfach gewesen ist, dies zu behaupten) *Zickendrama läßt grüßen, aber ehrlich halb so wild*

Gefreut: Oh ja, da hatte ich wirklich mal wieder allen Grund dazu! ♥♥♥
Denn sowohl Ashandra hatte mich mit ihrer liebevollen und verzauberten handarbeit bedacht, als auch die liebe [EDIT] Silberweide (!!!) mit besten Wünschen und Gedanken....



Geärgert: Snowhy hat doch tatsächlich mein geliebtes IKEA-Zahnputzglas in 1000 Teile zerschlagen... :-/ Und zu sehen wie uninteressant mein derzeitiges Erleben für eine alte Freundin doch zu sein scheint...

Gekauft: Lebensmittel, Medikamente und ein wenig was für´s Auge...


101 Dinge: Die Liste aktualisiert, Neumond-Ritual abgehalten und mir mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht wie sinnvoll es eigentlich derzeit für mich ist, noch "weiter" an der Mittelalter-Story mit zu schreiben...

Dankbar: Für prompte Hilfe ohne Fragen und Zetern, das Überwinden des inneren Schweinehundes und einmal mehr dafür zu sehen wieviele Menschen und andere Wesenheiten doch für mich da sind... Ich bin nie allein (wenn ich es nicht möchte).

Und sonst so: Ganz egal wieviele Male ich in meinem Leben womöglich in die Schei... gegriffen haben mag, was Menschen oder auch Umstände angeht. Aber was für Menschen, Freunde und "Engel" mir auf meinem Weg begegnen durften, da bin ich sowas von gesegnet. 

Ausblick auf die nächste Woche: Wiedermal Arzt-Termine und ein paar wichtige Gespräche...

Der Weg

Was stehst Du da
und starrst mich an?
Zerbrichst Dir meinen Kopf...

Und bist Du auch ein Teil von mir,
bin doch nicht Du,
bist doch nicht ich.

Was hast Du Angst
und grämst Du Dich?
Legst Last auf meine Seele...

Kannst nichts mehr ändern,
kannst nichts tun,
lass was gewesen ist doch ruhn.

Was willst Du machen
und wo versteckst Du Dich nun?
Bewegst Dich doch im Kreis...

Sieh in den Spiegel ruhig,
mach´s mit Dir aus,
was Du suchst wirst dort nicht finden.

Was grübelst Du
und erinnerst Dich nicht?
Mit Deinem Herzen musst Du´s tun...

Die Gitter fallen,
der Käfig ist verwaist,
Freiheit Deine größte Angst.

Was sagst Du mir nun
und was in zwanzig Jahren?
Deine Instinkte wollen nicht mehr schlafen...

Ein Weg liegt vor Dir,
hinter Dir bin ich,
finde heraus wer im Inneren wartet.

Was hast Du gehofft
und was gewollt?
Nimm Dein Schwert wieder zur Hand...

An Deinem Schild hältst Du fest,
weißt nicht vor wem es Dich noch schützen soll,
den Gegner siehst Du nur in meinen Augen.

Was erkennst Du
und denkst Du, wenn Du mit mir sprichst?
Ich trage Deinen Namen...

Die Maske hast Du abgelegt,
staunst und lachst,
so lang hattest Du mich dahinter verborgen.

Was heißt das nun
und was wirst Du tun?
Nimm meine Hand, dann kannst Du weiter gehen...


Samstag, 16. März 2013

ONEIROS Tödlicher Fluch

Meine begeisterte Amazon-Rezension findet sich, wie gewohnt, 
Hier jedoch wieder einige der für das Buch typischen Zitate:


"Nehmen Sie mir die Frage nicht übel,
aber sind Sie zufällig ein Fan von SixFeetUnder oder NavyCIS?"

"Wenn die Blätter fallen, wirst Du zum Kirchhof kommen,
mein Kreuz zu suchen.
In einer kleinen Ecke wirst Du es finden.
Und dort werden viele Blumen wachsen."

"Der Tod ist ein Egoist. Er umgibt sich gern mit hübschen jungen Menschen. Und der Tod ist ein Arschloch."

"Der Lebenslauf des Menschen besteht darin, dass er,
von der Hoffnung genarrt,
dem Tod in die Arme tanzt."

"Wir können einen Deal mit dem Schnitter eingehen.
Ich habe es schon versucht."

"Die stärkste Waffe des Todes ist die Liebe."

"Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge.
Ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.
Letzte Worte von Wolfang Amadeus Mozart"

"The true mystery of the world is the visible,
not the invisible."

"Oft denk ich an den Tod, den herben,
und wie am End ich´s ausmach?!
Ganz sanft im Schlafe möcht ich sterben -
und tot sein, wenn ich aufwach´."

"Der Laden von Monsieur Bouler erschien klein, ein bißchen Krämerladen,
ein bißchen Räuberhöhle, ein bißchen Zerfall und eine Prise Opulenz."

"Menschen jeden Alters lagen auf dem Platz umher.
Händler lagen über den Auslagen ihrer Stände,
ein Koch war nach vorne auf seinen Grill gestürzt
und verbrannte nun zusammen mit dem Fleisch, das er aufgelegt hatte."

"Sollte es nicht auch drüben einen Tod geben,
dessen Resultat irdische Geburt wäre?
Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch.
Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist."

"Wenn ein Todesschläfer einen Gevatterstein trägt ,
ist er für den Tod erkennbar,
und der Gevatter ist beruhigt und wütet nicht mehr,
weil er weiß, dass er den Todesschläfer jederzeit finden und holen kann.
Die heilige Ordnung von Sterben und Leben ist hergestellt."

"Die ungleichen Brüder Schnitter und Schlaf stritten sich,
wer der Mächtigere von beiden sei..."


 P.S. ONEIROS ist der Name eines Dämons der Träume