Mittwoch, 5. September 2012

Hekate I


Seit ich mich so richtig intensiv mit dem Jahreskreis und seinen Stationen beschäftigte sind mir natürlich viele Dinge aufgefallen, ich sehe alles irgendwie mit ganz anderen Augen und habe eine Menge interessanter Begegnungen gehabt. Abgesehen davon dass (sogar lt. meiner Jahreskarte / dem Mond) ich in diesem Jahr irgendwie der Reihe nach mit sämtlichen meiner Ängste konfrontiert werde und das eine nach dem anderen lösen muß... sind mir logischer Weise auch noch andere Sachen aufgefallen. Beispielsweise fühle ich nicht nur die Qualitäten der Jahreszeiten ganz anders, so als hätte irgendwie jemand die Decke drüber weg genommen ;-) Sondern ich gelange automatisch auch von einer "Autorität" zur nächsten.

Es begann damit dass ich Anfang des Jahres irgendwie über Brigid stolperte. Ok, kann man sagen - nix besonderes um Imbolc herum. Klar - mir jetzt auch, aber damals war es schon noch sehr aufregend und außergewöhnlich für mich. Ich schätze mal Ihr (oder die meisten von Euch) wißt wie das ist, wovon ich rede. Auch wenn es für jeden vermutlich anders und eine sehr persönliche, individuelle Sache ist, so eine "Begegnung". Es passieren diese sog. "Zufälle", Du wirst mit der Nase drauf gestoßen. Liest etwas hier, hörst etwas da und immer stärker werden die Gefühle, Deine innere Stimme, die Dir sagt was als nächstes zu tun ist, wenn Du nur zuhörst und ihr dann auch folgen kannst.
Denn dazu gehört ja auch irgendwie eine Portion Mut.

Jedenfalls war es zum Sommer hin dann Freyja, die sich zeigte  - ebenfalls sehr eindrücklich und interessant. Aber meiner Meinung nach wilder, ungezügelter und noch mehr "Frau", als Brigid vorher.
Nun ja, als nächstes kam ich irgendwie auf die wilde Lilith, mit der ich mich wohl noch ein Weile tiefer auseinander setzen werde / muss.

Vor ein paar Tagen oder höchstens drei Wochen vielleicht geschätzt, kam ich dann irgendwie auf Hekate. Klar kannte ich sie vom Namen her und wußte ungefähr um ihre "Aufgaben", worum es bei ihr so geht. Aber ich gebe zu dass ich sie immer mit einer gehörigen Portion Abstand (oder besser gesagt Ehrfurcht) betrachtet habe. Ist halt schon eine sehr sagenumwobene Persönlichkeit mit vielen Schattenseiten (zumindest was so gemunkelt wird). Alleine hätte ich mich jedenfalls definitiv nie an sie heran getraut (noch nicht). Dann passierten wieder diese Kleinigkeiten. Der Herbst zieht langsam auf, die Luft wird kühler. Dieses übliche halt... Ich sah im Blog von Minervas Hexenladen ihre Werbung für eine Hekate-Kerze. Die war wirklich schön gearbeitet und sprach mich irgendwie spontan an. Irgendwie trieb es mich an, ständig musste ich an diese Kerze denken und dass ich sie unbedingt haben wollte.

Auch hängt ein Bild von IHR an meiner Wand im Wohnzimmer, undzwar zusammen mit anderen tollen Kunstwerken meiner Freundinnen von TirAnam.
Ständig musste ich da hin gucken und an "sie" denken.
Normal hätte ich das also schon bemerken müssen, so kündigt sich das meist bei mir an, wenn jemand "vorstellig wird" ;-)) Ich sehe was, ich denke was, zufällig wird dann auch noch in meinem Umfeld über denjenigen gesprochen usw. usf.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wollte jedenfalls die Kerze haben, auch wenn ich vermeintlich noch nicht halb so weit war mich in irgendeiner Form mit IHR in Verbindung zu setzen oder auch nur leise an ihre Tür zu klopfen.... Mittlerweile hat sie mir die Arbeit abgenommen und ich kann mir das sparen :)
*macht einen Knicks - wie nett*

Am vergangenen Freitag (Vollmond am Nachmittag, sog. Blue Moon) war ich mit meinem Mann zusammen schon morgens unterwegs. Wir fuhren zunächst nach Dortmund, zu besagtem Shop und ich stöberte was das Zeug hielt. Unter anderem fand ich mal wieder genau den Stein, der mir vermutlich im Augenblick gut tut und natürlich die heiß ersehnte Kerze.
Nachdem ich mich eine ganze Weile in dem Laden aufgehalten und auch ein wenig mit Minerva geplaudert hatte, fuhren wir weiter. Ich hatte meine Beute gemacht, war zufrieden und wir machten uns erstmal auf den Weg nach Bochum, weil mein Mann noch nach Schuhen gucken wollte.
Es war ein schöner Ausflug, wir hatten Spaß und wurden fündig.

Auf dem Rückweg saß ich im Wagen und ließ wie immer die Umgebung geradezu meditativ an mir vorüberziehen. Ich war müde geworden, wollte aber natürlich nicht gerade einschlafen. Also nahm ich die Kerze aus der Papiertüte und roch daran. Ein sehr dominater, blumiger Duft ist das. Vielleicht sind Lilien bzw. deren Öl bei der Herstellung verwendet worden. Auf jeden Fall bin ich der Meinung und war es auch in diesem Augenblick, dass die harmonisch ineinander fließenden Aromen meiner Vorstellung nach sehr gut zu ihr passen würden.

So saß ich da und kam ans Überlegen.... Was sollte ich nun damit anfangen? Ich würde mich ohnehin (noch) nicht trauen mich an eine derart hoheitliche Göttin zu wenden. Und was sollte ich auch sagen? Worum sie bitten? Gerade ging mir der Gedanke durch den Kopf dass ich irgendwo mal gehört hatte man solle sich ihr niemals mit Angst im Herzen nähern, das würde sie wittern und entsprechend entlohnen - etwas in der Art.

Ich hatte über ihre dreifachen Aspekte nachgesonnen, als Jungfrau, Mutter und weise Alte. Welche von denen war ich nun gerade? Klar, die Mutter - auf meine Art und in meinem Leben....
Ständig hatte ich dieses "dance like the maiden, love like the mother, laugh like the crone" im Kopf. Das hatte ich neulich auf facebook gelesen und während ich so an der Kerze schnüffelte ging es mir die ganze Zeit in den Gedanken herum.

In den wenigen Tagen, seit ich mich ihr nun so nahe fühle, habe ich für mich schon viele Antworten (auch auf teilweise unausgesprochene Fragen) erhatlen. "Komm hoch von Deinen Knien, lass endlich Deine Sorgen los und hör auf zu jammern!".... Das ist schon mal ´ne gute Einstellung, oder?! 
Für mich ist sie die Mutter, obwohl ihr Aspekt als weise Alte für mich am meisten hervor tritt und ich sie nur gelegentlich als die Jungfrau wahrnehme.
Ihren Namen verwende ich daher in meinen heimlichen Gedanken an sie kaum.
Für mich ist sie "Mutter".... Alterslos, schön, erhaben und stolz - ewig.
Sie hat mir zu verstehen gegeben dass ich sowohl die Tochter, als auch selbst die Mutter bin. Dass ich "fleißig" war, viel studiert, sinniert und Bücher gewälzt habe. Aber jetzt ist es wohl an der Zeit einen anderen Platz einzunehmen und gewisse Aufgaben zu erfüllen. Vorbereitet bin ich hoffentlich... Aber bin ich "soweit"...? Und wofür eigentlich....? Nu ja.

Ich bin mir dessen nicht bewußt gewesen (wie auch), aber ich denke sie hat mir zugehört - wie all ihren Töchtern ;-) Irgendwie erweckt sie ja einen sehr gestrengen Eindruck, aber gleichzeitig tätschelt sie mich. Sie vermittelt mir ein Gefühl von Geborgenheit und Aufregung zugleich!  
Tja und wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß welche Aufgaben auch immer noch in meinem Leben auf mich warten mögen - wenn es soweit ist werde ich es wissen und ich schätze dabei hilft sie mir. 

Meine ganzen Ängste, vor so vielem - das geistert mir wohl irgendwie häufig im Kopf herum. "Akzeptiere den Kreislauf" - ich schätze das ist die einzig mögliche Antwort. Und wenn ein Kind seiner Mutter vertraut, dann folgt es ihr, ohne weiter zu hadern. Zum ersten Mal hab ich es selbst geglaubt. Dass ich es akzeptieren kann, was auch immer da kommen wird. Eine bis dato unbekannte Ruhe machte sich seit dem in mir breit, kaum zu beschreiben, jedenfalls mit Worten, sie wären nicht genug.

Mir wurde klar dass ich schon viel öfter auf sie aufmerksam geworden war und sie nur nicht gesehen hatte, oder womöglich einfach noch nicht reif dafür gewesen war. Sie hat mir schon so viel gegeben, in der kurzen Zeit - und wie soll ich sagen? Manchmal kann man ja auch einfah unter Frauen lachen, selbst wenn eine von ihnen eine Göttin ist ;-)

Jetzt ist sie nunmal da, in meinem Leben. Immer noch. Vielleicht war sie das schon die ganze Zeit. Jedenfalls wird sie wohl bleiben.
Dass sie mich beobachtet hätte und dass sie mich kannte, irgendwie logisch. Aber dennoch seltsam... Ich bin ja noch "so jung"... Wahnsinn.

Und wenn sie zu gross für Dich sind, dann verstehen sie das auch. Dann geben sie Dir ein Zeichen, eines das Du brauchst und das Du auch zu verstehen gewillt bist. Oder auch zwei. Oder drei. Was es eben braucht, für Deine Seele, in diesem Augenblick. Ich erkenne sie nun im Hollerstrauch (egal ob das den standardmäßigen Zuordnungen entspricht oder nicht - es wird niemals Standard sein) und auch in "Grau", den schwarzen Krähen oder in meinem Stein. 
Dann mal Danke - für Alles und die ganze Geduld...

Tja und da lese ich tags oder zwei drauf fröhlich-fromm-frei-munter in dem schönen Blog von Frea, diese tolle Kurzgeschichte. Die Story erinnerte mich schon ziemlich an "mein eigenes Ding".

Ist das IHRE Zeit? Ich dachte die käme erst später, wenn der Herbst schon dunkler sei und die Stürme rauer. Aber da hab ich mich wohl getäuscht.
Wobei, es ist vielleicht einfach nur meine persönliche Zeit für sie gekommen.
Wahnsinn.
Ich habe die Kerze bis jetzt nicht angezündet.
Aber bereits in derselben Nacht habe ich den Stein "von ihr" schlaf-trunken von meinem Altar geholt und ihn in der Hand gehalten, so bin ich dann wieder eingeschlummert.
Sie ist da, ich fühle sie. Und sie spielt glaube ich eine ganz wichtige Rolle.

Eindrücke, Tagträume, Gedanken:
 "Handle so schnell und zielstrebig, wie der Vogel, der Dir voraus fliegt".... Ich hatte dabei das Bild einer Eule im Kopf, die von einem Hügel runter, auf einen Wald zu, vor mir her sauste. Dann fühle ich wieder ihr Tätscheln und ich bin ihr Kind, oder auch ihre Schwester - egal...

In Kürze werde ich ein Buch über sie lesen, über dass ich gestolpert bin und dann gibt es hier von mir mehr über sie. Ich freu mich schon drauf!
 



Freitag, 31. August 2012

Freitags-Fülller


1. Heute könnte es knapp werden den Post noch vor 24h einzustellen ;-) .
2. Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden, aber ich bin mir manchmal nicht sicher ob das wirklich stimmt...
3. Bald können wir schon für Halloween schmücken - meine Güte, wie die Zeit vergeht...
4. Es ist nicht immer leicht den Faden nochmal neu an zu knüpfen, wenn Jahre ohne Kontakt ins Land gegangen sind - aber daran erkennt man dann auch die Basis einer Freundschaft und ob sie wirklich existiert hat...
5. Berlin hat mich ehrlich gesagt als Stadt nie sonderlich gereizt .
6. Vor langer Zeit habe ich eine Freundin aus den Augen verloren und sie heute wieder in die Arme geschlossen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unser Bettchen, morgen habe ich außer Kochen und chillen nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich den letzten "Urlaubs-Abend" entspannt mit meinem Männe ausklingen lassen!

 
Und wieder meine heiß geliebten Collegagen :-)
 
 
Zwei verrückte Hühner flattern wieder durch den Stall!
 
 
 
P.S. Sie ist übrigens eine der Damen mit dem "A" am Anfang ihres Namens ;-)
 
 
 
Und für jeden, der auch Lust hat: Hier die Ausfüll-Vorlage + Nutzungsregeln

Donnerstag, 30. August 2012

Urlaub auf Balkonien

...kann ja so schön sein!

Aber natürlich verweilt man nicht pausenlos auf dem Balkönchen, in der Wohnung oder auf der Terasse.

Gestern haben wir also einen kleinen Spontan-Ausflug gemacht: Kulinarisch, erholsam, ohne großen Sinn und Ziel.

Und da ich ja momentan meine Freude am Rumspielen mit und Bearbeiten von Fotos entdecke - tadaa, hier mal unser gestriger Tag für Euch im Zeitraffer:


 
Erstmal gab´s bei Jeannette´s Bistro um die Ecke ein Käffchen
zum Wachwerden und ein bodenständiges Frühstückchen noch dazu.
Anschließend ging´s los...
 
 
 
...zu den Rheinpromenaden nach Wesel.
Einfach mal den warmen Sonnenschein und das
kühlende Lüftchen am Ufer genießen.
Eine wirklich entspannende Kulisse zum Spazierengehen,
sitzen bleiben und quatschen.
Aber weil man davon ja bekanntlich wieder Durst bekommt...
 
 
...erstmal noch ein Zwischenstopp auf der Terrasse
des Welcome-Hotels mit wunderbarem Ausblick
(und sehr gepflegten Toiletten :-))
Nach einer Weile des Seele-einfach-mal-baumeln-Lassens
machten wir uns dann aber wieder auf den Weg...
 
 
...Richtung Moers. Ein wenig bummeln,
dachten wir uns - und was läge da näher als das Ganze gleich noch
mit ein wenig Promi-Gucken auf zu peppen?
So sind wir dann bei Detlef und Kai-Uwe gelandet ;-)
Zwar kriegte mein Männe die falsche Pizza und die Location
war jetzt auch nicht so der Burner, aber immerhin
war der Hund ein echtes Highlight ;-)
 
Das war uns dann schluß endlich genug des Guten und wir hatten
ja auch ein bißchen was erlebt.
Zu guter letzt hier noch ein paar Auto-DEPRImpressionen
von der Heimfahrt:
 
 
 
 
Ich bin jetzt ganz verzückt dass man aus so normalen Fotos etwas derart Ansprechendes basteln kann und hoffe die Bilder gefallen Euch auch :-)


Dienstag, 28. August 2012

Viele Wege führen nach Rom....

Wie ja bereits erwähnt habe ich mich in letzter Zeit und auch früher schon und überhaupt ständg wieder, mit der Tatsache beschäftigt, dass meiner Meinung nach viele verschiede "Glaubenssysteme" / Religionen usw., im Endeffekt auf dasselbe Ziel hinaus laufen. Häufig jedoch ist den "Anhängern" bzw. Vertretern dieser "Gemeinden" die Tatsache gar nicht bewußt, weil ja eigentlich jeder nur Recht haben will, als einziger die Wahrheit kennt usw. usf. Traurig ist das! Wenn die Menschen nur etwas offener wären und bloß halb so weise, wie sie sich gern verkaufen, dann würden sie in der Lage sein die feinen Gemeinsamkeiten zu erkennen und sich damit näher auseinander zu setzen, anstatt nur permanent Zeit damit zu vertrödeln sich gegenseitig mundtot zu machen oder gar in ihrer Allwissenheit zu übertrumpfen.

Wie häufig lese oder höre ich etwas aus einem eigentlich "anders denkenden Bereich als dem meinen" und denke mir dann "ach guck mal, im Prinzip sehe ich das auch so, nur bezeichne ich das anders". Wie schwer ist das denn bitte? Man bricht sich wirklich keinen Zacken aus der Krone, wenn man den Gedanken zulässt dass auch jemand anders in einer Weise mit seiner Einstellung richtig liegt, selbst wenn er dazu andere Worte oder Beispiele gebraucht.

Ob wir uns nun Hexen, Druiden, Schamanen, Christen, Lichtarbeiter, Kristallkinder oder sonst wie schimpfen - was ist denn die Absicht dahinter?! Wieso gibt man sich überhaupt so einen Namen bzw. fühlt man sich zu irgendeinem dieser Glaubenssysteme zugehörig? Und wie verschieden sind die wirklich alle? Wenn man von den überlieferten Geschichten und dem ganzen Unfug des Bodenpersonals einmal absieht jedenfalls. Wer sein Ego beseite schieben und zwischen den Zeilen lesen möchte stößt auf etliche Gemeinsamkeiten und darauf dass wir fast alle dasselbe meinen. Allerdings denkt unser Gehirn in Bildern, anders kann es ja nicht. Daher kommt es dass wir uns ausmalen, was wir am besten verstehen und von dem Punkt aus weiter spinnen.

Einige sind beispielsweise der Meinung dass man "die Wahrheit" oder Erleuchtung nur oder am besten durch die Begegnung mit seinem Seelenpartner bzw. seiner Dualseele erlangen kann. Hierzu gibt es u.a. die Homepage meiner Kollegin. Die Seite gefällt mir sehr gut und ich kann auch vieles von dem nachvollziehen was sie schreibt, selbst wenn ich nicht zu 100% ihre Meinung teile. Wen kümmert´s?
Wichtig ist doch dass sie selbst und andere Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, damit weiter kommen. Da ihre Bücher und das was sie allgemein schreibt so sehr polarisieren, gab mir dieser Umstand nochmal den letzten Anstoß das hier zum Thema zu machen. Das ist nämlich auch so ein schöner Punkt an dem man sich so wunderbar aufhängen und hochziehen kann. "Ach ja, die Dualseelen. Der einzig wahre Seelenpartner, der Zwilling und überhaupt - wie blöd". Könnte jemand sagen und sich im selben Augenblick wieder seiner Lektüre über keltische Mythologie zuwenden, worin der "anam cara" (Seelenfreund) auch ein wichtiger Begriff ist....

Wo ist also der Haken? Vielleicht einfach mal mit einem offenen Geist weiter lesen, selbst wenn Details sauer aufzustoßen scheinen. Zwischen den Zeilen stehen manchmal die wichtigsten Informationen. Nämlich diejenigen, die nur im Herzen landen, die Seele ansprechen.

Momentan lese ich das erste Buch meiner Kollegin, welches ebenfalls von ihrer Beziehung zu diesem einen Mann, den sie für sich als ihre Dualseele erkannt hat und bezeichnet, handelt. Ihre Gedanken sind mir nicht so fremd, wie man vermuten möchte. Vorurteile entstehen doch meist dann wenn jemand oder etwas eine Reaktion in uns auslöst. Aber ich mag ihre oder auch anderer Leute Erfahrungen nicht direkt als Quatsch abstempeln. Nicht dann jedenfalls, wenn sie irgendetwas in mir zum Klingen bringen und mir nicht völlig absurd erscheinen. Ein Gefühl für soetwas hat ja vermutlich jeder Mensch und sollte sich auch zugestehen dem zu folgen, bzw. was es einem rät.

In meiner Vorstellung ist eben nicht "nur" die Begegnung / Auseinandersetzung mit einem einzigen Menschen relevant, sondern ich gehe davon aus dass es viele oder doch zumindest mehrere sind. Wer die Annahme zulassen kann versteht wahrscheinich wenn ich von Seelenverträgen oder Verabredungen spreche, die wir vor unserer Geburt selbst vereinbaren. Ob es sich dabei um eine Liebesbeziehung, Freundschaft oder gar ein eher feindseliges Verhältnis in dem jeweiligen Erdenleben handeln mag, spielt im Prinzip keine Rolle. Wichtig ist dass die Schritte eingeleitet werden, welche die angestrebte Entwicklung voran treiben. In diesem System hier / auf dieser Erde (meinetwegen auch der Matrix - jedem wie´s gefällt) müssen nunmal einige Anstrengungen unternommen werden, damit wir erfahren können, was wir uns vorgenommen haben. Und ganz alleine wird soetwas vermutlich nicht funktionieren, denn dann gibt es keine Interaktion. Also - insofern: Wieder geboren werden, Reinkarnation - Karma; das sind für mich alles keine Worte, die ich mit Strafe oder Zwang in Verbindung bringe. Wobei mir auffällt dass wir das Thema ja bereits im voran gegangenen Artikel hatten. Wie auch immer? Die Kollegin wird sich vermutlich vorab ihrem Plan / ihrer Mission für diese Existenz vorgenommen haben dass eben dieser Mann ihre spirituelle Entwicklung enorm voran treiben soll - und das nicht immer auf angenehmste Art, wie mir bisher scheint. Was spricht dagegen? Andere Leute lassen sich noch viel abstrusere Geschichten einfallen, die sie dann anschließend ausbaden müssen ;-)

Fazit: Natürlich bei weitem nicht nur, aber auch die Begegnung mit einem bestimmten Menschen kann als Auslöser für den ur-eigenen Initiations-Weg dienen. Blöd wird´s nur wenn einer hingeht und solche Dinge als allgemein gültige Tatsachen für die gesamte Menschheit in die Welt hinaus schreit. Klar, dann kommt Unmut auf. Aber wenn wir das völlig wertfrei sehen, ohne gleich zu urteilen, die Möglichkeit anerkennen - dann tut´s gar nicht weh und das Geschehene kann ohne weiteres in Betracht gezogen werden.

Auch ich fand viele "Aha-Erlebnisse" im Buch meiner Kollegin. Ich will das jetzt auch hier nicht zu sehr vertiefen, aber wer kennt das nicht? Viele Menschen die mit meiner persönlichen spirituellen Entwicklung entscheidend zu tun hatten, deren Name begann / beginnt z. B. mit dem Buchstaben "A". Manchmal ist es der Vorname, bei anderen der Seelen- oder Künstlername. Aber die Tatsache haben sie gemeinsam, daran läßt sich nicht rütteln. Trotzdem gehe ich nach wie vor felsenfest davon aus dass ein jeder zu gegebener Zeit, in seinem eigenen Tempo, sein "Sich-Selbst" erkennen kann. Und kaum jemand wird dabei vollständig auf die Verbindung zu anderen Seelen verzichten können.

Bestimmte Symbole begegnen uns auf unserem Weg immer wieder oder kommen plötzlich neu hinzu. Jeder kriegt die Häppchen, die er am besten verdauen kann. Ob es sich dabei um Töne, Zahlen, Wörter, Botschaften von "Gott", den Göttern, aufgestiegenen Meistern oder Engeln handeln mag - Zeichen spielen immer eine Rolle und wenn man "soweit" ist, dann erkennt man sie auch als solche (an). Also: Wieder kein Grund sich über diese Feststellung zu streiten. Oder?

Lustig (erinnert mich an die Seite & das Buch) - gerade höre ich im Fernsehen, in einem Spot: "Zünde Deine eigene Kettenreaktion" - und genauso ist das wohl irgendwie. Wenn Du Dich einmal auf den Weg Deiner Wahl begeben hast, dann begegnen Dir Personen und Umstände, die diesen bestänig erweitern, soweit Du das zuläßt. Wie war das noch, Hummelchen? Energie folgt Aufmerksamkeit. In vielen Fällen wird ich also in Deinem Leben das manifestieren, womit Du Dich beschäftigst. Das ist EIN Prinzip von Magie, ein Gesicht des Lebens und ein Teil der Wahrheit (wuuuhuuuu) - für mich. Symbolik, Geschichten, wiederkehrende Ereignisse - Wegweiser.

Wenn Du Dich auf einen naturspirituellen Weg eingeschossen hast, Dich darin zuhause fühlst und sich immer alles stimmig anfühlt, dann kann es nicht verkehrt sein. Dann solltest Du es tunlichst nicht zulassen dass jemand sich einmischt und versucht seine eigenen Ansichten (seine Wahrheit) über Deine zu legen. Wobei sie sich ja wie gesagt nicht widersprechen müssen, sondern durchaus bereichern und ergänzen können. Eines baut auf das Andere auf, wir erfahren ständig Neues und erweitern im besten Fall unsere Vorstellung vom Glauben. Ich persönlich habe ohnehin die Erfahrung gemacht dass man am besten ein Gespür für das eigene Richtig und Falsch entwickelt, indem man die unterschiedlichsten "Religionen" genauer unter die Lupe nimmt. Der Glaube an Engel harmoniert für mich insofern wunderbar mit dem Hexentum, schamanischen Einflüssen, der keltischen Mythologie, ägyptischen und griechischen Pantheonen ect. Das ist was ich meine: Immer mit offenen Augen und vor allem einen offenen Herzen lesen und zuhören - so ergeben sich die wichtigsten "Aha-Momente".

Wenn also jemand kommt und sagt es gäbe nur eine einzige Wahrheit, dann ist das am Ende vermutlich gar nicht so verkehrt. Nur heißt das nicht dass es sich dabei um seine Wahrheit handeln muss. So Klischee-beladen das auch immer sein mag: Der Weg ist das Ziel und für absolut jeden hier verläuft die Reise anders. Die Route ist nicht steif und dennoch ist sie auch nicht willkürlich. Das Ziel, das allerletzte, höchste Ziel - die Endstation, die ist wahrscheinlich dieselbe, klar. Eine Wahrheit kann demnach sowohl subjektiv als auch allgemein-gültig sein. Bloß kann ich mir bei allem Respekt dies bzgl. eines nicht verdrücken: Das Gehirn von uns allen hier funktioniert 3D, also es ist körperlich usw. Die Wahrheit, das Endziel, das kennt keiner und kann auch keiner beschreiben. Wenn man das kann, dann lebt man gerade nicht in einem inkarnierten Körper, so seh ich das. (Hoffe Ihr versteht was ich meine :)

Wie oben so unten, im innen wie im Außen, alles ist eins. Sind diese Aussagen verschieden oder gleich? Beides natürlich, so seh ich das. Und ich bin sicher viele die das lesen (wenn es überhaupt irgendjemand aus wahnsinniger Sympathie überhaupt tut :-)), denken in etwa genauso.

Schlußendlich sind haufenweise Gegensätzlichkeiten einfach nur tragische Missverständnisse, da sie bei entsprechender Deutung (Verständnis, das natürlich Bereitschaft voraussetzt, sich mit der Materie zu beschäftigen) nahezu bis exakt dasselbe aussagen.

Bei nächster Gelegenheit werd ich noch auf meine "Glaubensvorstellung" oder Idee von einer persönlichen Religion eingehen. Es gibt nämlich noch Haufenweise zu sagen von meiner Seite, was jetzt hier aber vermutlich den Rahmen sprengen würde. Vielen Dank für´s Zuhören, bis bald! :-)






Freitag, 24. August 2012

Freitags-Füller



1. Was wäre wenn  wir die Zeit anhalten und einfach beliebig lange in einem tollen Augenblick oder einem ganzen Tag verweilen könnten?
2. Die medizinische Versorgung von Kassenpatienten wirkt  auf mich bei näherer Betrachtung leider immer häufiger absolut ungenügend.
3. Warum, mit welcher Berechtigung, frage ich mich, halten Menschen sich teilweise für etwas derart Besseres als alle anderen, um sich herum?
4.  Es gibt so viele Dinge im täglichen Leben, die ich nicht ändern kann und das muss ich akzeptieren, auch wenn mir das schwerfällt .
5. Wann höre ich endlich auf so viel zu grübeln und alles zu zer-denken?
6. Heute morgen auf der Arbeit kam mir der Gedanke wie wir Mädels aus meinem Büro manchmal auf die anderen Kollegen wirken müssen und ich habe sehr darüber gelacht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ganz viel Ruhe, lecker Cappuccino, eine Weile am Computer zu hocken, evtl. noch ein Buch weiter zu lesen und vielleicht auch ein wenig TV , morgen habe ich meinen Mann auf ein Fußball-Turnier zu begleiten geplant und Sonntag möchte ich endlich mal wieder mit dem Gedanken ins Bett gehen wie schön es doch ist dass wir am nächsten Morgen tatsächlich ausschlafen können!




 

So und wenn Ihr nun auch mal irgendwo Euren Senf dazu geben möchtet
klickt einfach hier für Vorlage & die Regeln...

Sonntag, 19. August 2012

Reinkarnation

Ich hatte vor und beabsichtige immer noch einen Beitrag darüber zu schreiben wie vielfältig die „Glaubensrichtungen“, Meinungen, Vorstellungen und Arten der Spiritualität /Religion um mich herum sind und ich sie dennoch irgendwie alle akzeptieren kann. Doch bevor ich das machen werde und überall ein Häufchen von meinem Senf dazu gebe, hier zunächst mal was aus meiner Sicht...
(Überdies hat es den Vorteil dass mein höchst überhitztes Hirn sich bei diesen Temperaturen nicht zu sehr anzustrengen braucht, denn der Text steht in seiner Ursprungsversion auch schon auf meiner Homepage).


Halten wir fest: Ich gehe davon aus – oder besser, ich bin davon überzeugt dass wir alle hier auf dieser Erde nicht nur einmal leben (müssen), sondern in der Regel viele, sehr viele Male wieder kommen, um verschiedene Erfahrungen zu sammeln. Warum man so was machen sollte? Gute Frage! Um eben zu lernen, zu fühlen, zu leiden, zu schmecken, zu heilen, zu helfen, zu geben, zu nehmen und zu sterben und noch vieles andere mehr. In der Materie, im Fleisch – das ist für mich der Punkt. Wenn man schnell fahren will, nimmt man ein Auto und wenn die Seele hier „reisen“ will, dann nimmt sie sich einen Körper. Dass unsere Seele, das eigentliche Ich – die Substanz unseres tatsächlichen Seins, in Wirklichkeit unsterblich, ewig und unvergänglich ist, da bin ich mir vollkommen sicher. Diese innere Gewissheit begleitet mich im Übrigen schon so lange ich denken kann und ist somit kein Produkt meiner Umwelt, wenn das sicher auch auf vieles andere meiner (über eine Anzahl von Jahren) gebildeten Meinung zutreffen mag.

Es gibt einen riesigen Haufen von Fragen, auf die ich keine Antwort habe und ich vermute mal fast das wird auch so bleiben, so lange ich diesen meinen, irdischen Körper bewohne.
Wir sind eben (jetzt) nicht dafür gemacht all-wissend zu sein, sondern dazu zu lernen und uns zu entwickeln. Vermutlich macht das auch schon einen Großteil unserer Mission hier aus.

Aber wie stelle ich mir das überhaupt vor? Ansatzweise und mal ganz vorsichtig (sicherlich in Zukunft noch viele Male erweiterbar und zu verfeinern):
Ich glaube dass wir uns bereits vor unserer Geburt bestimmte Eckpunkte unserer nächsten Existenz „aussuchen“ oder selber festlegen. Beispielsweise die eigene Familie, den Zeitpunkt, wann wir in unser Leben eintreten und bestimmte, schicksalhafte Begegnungen, die wir machen werden (ich habe außerdem die Vermutungen dass auch Planänderungen möglich sind, wenn sie erforderlich oder unbedingt gewünscht werden).
Das erkläre ich mir folgendermaßen: Ich gehe davon aus dass wir die meisten unserer Leben aus bestimmten Gründen führen. Wenn ich also beabsichtige kennen zu lernen wie es sich anfühlt arm zu sein und in meinem Leben hart um jedes Brot kämpfen zu müssen (mal ganz simpel als grobes Beispiel), werde ich dazu mit höchster Wahrscheinlichkeit ja nicht in eine Multi-Millionärs-Familie inkarnieren, sondern in die entsprechenden Gegebenheiten geboren werden. Allerdings meine ich dass die „Lebensaufgaben“ oder „Lektionen“ schon etwas verzwickter sein werden, als einfach nur arm, reich, krank, gesund, glücklich, verliebt, Mönch ect. zu sein.

Ich denke es ist verständlich worauf ich hinaus will. Eher verhält es wohl so dass wir uns teilweise mit anderen Seelen „verabreden“ (oder auch eine Art Pakt / Vertrag mit ihnen schließen), um dann bestimmte Erfahrungen für uns selber oder die Beteiligten einleiten zu können und quasi abzuarbeiten.
Meine Vorstellung ist nicht etwa die einer Strafe, die uns auferlegt wurde und dass wir hier unseren Dienst abzuleisten haben, bis wir endlich „erlöst“ werden. (Karma kommt zwar in meinem Wortschatz sehr wohl vor, aber nicht so wie bei vielen anderen). Wobei ich schon denke dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist wo man meint genügend Situationen gemeistert und einen gewissen Grad an Reife erlangt zu haben, so dass es nicht notwendig oder erstrebenswert sein wird, ein weiteres Erdenleben zu führen. In Hinblick auf andere Formen des Seins oder meinetwegen Existenzebenen mag das durchaus anders aussehen. Aber ich vermute das ist schon wieder ein neues Thema, auf das wir zu gegebener Zeit erneut eingehen können.

Wie läuft das also ab? Keine Ahnung ;-)
Abgesehen davon dass ich eine ungefähre Vorstellung davon habe, wie es „zuhause“ vielleicht aussieht (was aber schon wieder ein Thema für einen gesonderten Artikel ist), versuche ich jetzt einfach die Worte zu verwenden, die mir zur Verfügung stehen und die mit Sicherheit teilweise sehr simpel gewählt scheinen, um solch hoch tragende Thematik zu umschreiben.

Nehmen wir mal an XYZ hat spezielle seelische „Defizite“, die es für ihn notwendig oder erstrebenswert machen zu erleben, wie es ist mit Verlusten umzugehen. Das ist meiner Meinung nach eine Erfahrung, die man „da oben“ nicht so ohne weiteres macht, oder zumindest vielleicht nicht unbedingt in dem Sinne, den wir hier kennen. (Warum jemand überhaupt negative Dinge erleben sollen / wollen würde oder ob die reine „Seele“ eigentlich auch Probleme haben kann, besprechen wir ebenfalls ein andermal).

Es wird sich also so einrichten lassen dass jemand sich bereit erklärt evtl. nur aus diesem Grunde ein Erdendasein zu beginnen, das dann unter den verschiedensten Umständen beendet werden kann oder wird. Der Sinn wird somit vermutlich sein dass XYZ lernt über diesen Schmerz hinweg zu kommen und womöglich sogar noch andere Menschen zu ermutigen. Im übertragenen Sinne dienen solche Absprachen also generell dem persönlichen oder gemeinschaftlichen Wachstum, was die unterschiedlichsten Formen annehmen und Situationen hervorbringen kann.
Und da es ja im Leben nicht nur eine einzige Herausforderung zu meistern gibt oder auch unzählige, wunderschöne körperliche Erfahrungen gemacht werden können, liegt es auf der Hand dass man nicht nur einmal wiederkommt. Wobei ich nicht ausschließen will dass es auch solche Persönlichkeiten geben mag, die auf ein Leben in dieser Welt getrost verzichten wollen und es folglich einfach lassen (da wir nicht gezwungen sind / werden).

Für mich ist das auch die einzig logische Folgerung, um im Leben, wie wir es kennen, von Gerechtigkeit sprechen zu können.
Was könnte fair daran sein, dass manche Menschen ein erfülltes Dasein in Saus und Braus verbringen, während hingegen andere verhungern, an furchtbaren Krankheiten im Kindesalter sterben, unzählige Schicksalsschläge erleiden müssen usw. usf.?
Hier ist die Lösung: Es gibt nicht nur diese eine Chance! Jeder von uns hat unendlich viele Möglichkeiten und Gelegenheiten sich selbst zu „meistern“, zu „läutern“ und kennen zu lernen – sich und die Welt und all die  Seelen darin. Unter diesem Gesichtspunkt wirken all die täglichen Geschehnisse, die uns in den Nachrichten aufwühlen oder tränenreiche Stunden überschatten, schon nicht mehr ganz so leer, sinnlos und grausam.

Wohlbemerkt: Ich sage nicht dieses Wissen oder der Gedanke würde es leichter machen – nur eben nicht mehr ohne Sinn.
Wenn wir wirklich davon ausgehen, dass diese Existenz nur eine von vielen, auf unserem langen und selbst gewählten langen Weg sein kann, dann ist dies eine Möglichkeit Trost zu finden und Halt, fern von jeder noch so erschütternden Alltagserfahrung.

Das heißt wie gesagt nicht dass es etwas einfacher machen würde, nein oder vielleicht sogar – im Gegenteil. Aber es beruhigt ein klein wenig und hilft zu verstehen, zu überstehen.
Der Mensch an sich hat einen freien Willen und diesen dazu eingesetzt, in der Materie zu (er)leben.

Eine typische Aussage von Menschen die weder an Reinkarnation, noch an Gott (wie auch immer man „das“ für sich definieren möchte) oder sonstige höhere Mächte glauben, ist folgende:
„Wieso sollte Gott (also er / sie / es - nehmen wir jetzt mal dieses Beispiel) zulassen dass Menschen leiden, Kriege geführt werden und so viel Elend herrscht? Wenn es ihn gäbe und er wirklich so allmächtig wäre, dann könnte er das doch verhindern. Wozu also beten oder Magie betreiben? Es hat keinen Sinn, es passiert ja sowieso nichts!“
Meine Antwort darauf lautet schlicht und einfach: (An dieser Stelle folgt jetzt nicht meine Definition von Gott und den Göttern, oder Wirkungsweise von magischen Handlungen, denn das sollte gesondert abgehandelt werden)

Gott kann nichts dafür wie Menschen sich tag-täglich entscheiden. Ob sie beginnen einander zu bekämpfen, zu verletzen, die Umwelt zu zerstören und all die anderen schrecklichen Dinge zu tun.
Sicherlich gäbe es mehr als eine Möglichkeit für spezielle kleine oder auch große Belange um Hilfe zu bitten oder aktiv (z. B.) magisch daran zu arbeiten. Viele Menschen tun dies bereits und solche hat es unter uns schon immer gegeben. Der Erfolg solcher Unterfangen ist meiner Meinung nach vom reinen Willen (der wahrhaft rein und echt sein muss) und ganz echtem Glauben (der tief und tatsächlich vorhanden, nicht nur gewünscht sein muss) abhängig, weshalb diverse magische Praktiken von unterschiedlichen Leuten mal mit mehr, mal mit weniger sichtbarem Erfolg ausgeübt werden.

Fakt ist jedoch: Der Mensch trifft Entscheidungen, Tag für Tag und ständig und immer wieder. Diese Entscheidungsfreiheit ist uns (gott-) gegeben und niemand / keine Macht wird jemals von alleine darin eingreifen. Denn dies ist doch der Grund, weshalb wir mit unserem freien Willen hier sind.
Menschen neigen jedoch dazu immer irgendwo außerhalb einen „Schuldigen“ zu suchen, jemanden auf den sie ihre Verantwortung abwälzen können. Aber so funktioniert das Prinzip nicht. Unser Leben ist (zu einem großen Teil) das, was wir selber und andere, in unserem Umfeld, daraus machen. Das hat nichts mit „Gott“ zu tun.
Menschen könnten von jetzt auf gleich von selber damit aufhören grausam zu sein, sie tun es aber nicht.

Nicht (ein) Gott hat die Entscheidung für uns getroffen dass wir nun hier leben und wie, sondern wir selber. Und wie man so schön sagt muss man nun mal in dem Bett, das man sich selbst gemacht hat, auch schlafen. Niemand hat uns gezwungen, niemand wird uns von unserer eigenen Entscheidung versuchen wieder abzubringen. Die Welt, wie wir sie kennen ist ein Produkt von denen, die sie aktiv formen. Dafür kann man um Hilfe bitten und selber versuchen sie zu verändern, ganz egal wie – oder eben nicht.
Die Macht ist da, sie existiert und wir könnten sie nutzen, aber dazu müssen wir uns entscheiden.

Wieso ich das alles mit Reinkarnation in Verbindung bringe?
Nur um zu verdeutlichen was ich glaube: Dass wir unser Leben selbst bestimmen können (im Rahmen dessen, was wir vorab selber festgelegt haben) und dass wir selbst die Meister unseres Schicksals sind. Es ist eines von vielen, sofern wir dies möchten und uns eines Tages entscheiden uns erneut auf dieses Abenteuer einzulassen.
Das hier ist nicht die Endstation und wenn der Tag gekommen ist, an dem für uns dieses wunderbare, einzigartige Leben endet, dann ist nicht alles vorbei. Der, der wir wirklich sind, wird weiter existieren. Unsere Energie verändert sich lediglich und nimmt (wieder) eine andere Form an. Nur weil Eis schmilzt ist es auch nicht einfach verschwunden, es wird zu Wasser.
In unserer Schale steckt ein Kern, den wir nur (meist) nicht sehen können, wenn wir ihn auch irgendwie erahnen....
Welche Raupe weiß schon dass ein wunderschöner Schmetterling aus ihr wird...? Hm? Eben!

ABER: Da ich ja von Natur aus eine ehrliche Haut bin...
Ich habe Angst vor´m Sterben und ich habe Angst vor´m Tod. Ich habe Angst mein wunderschönes Leben, das ich so sehr liebe und all die wunderbaren Menschen & Wesen darin eines Tages zu verlieren, oder sie verlassen zu müssen. Ich glaube zwar dass ich sie wieder sehen werde, doch ich bin auch überzeugt dass das, was ich kannte und woran ich so sehr hänge, dann vorbei ist. Das möchte ich nicht.
Ich habe ein Problem mit Abschied in jeglicher Form und welcher ist schon größer als dieser eine, große, vermeintlich endgültige...?


Wo die Reise hin geht...

Freitag, 17. August 2012

Freitags-Füller



1. Bei diesem Wetter, das für´s Wochenende voraus gesagt wird kann man sich eigentlich nur noch in einer dunklen Ecke verkriechen - die Füße in einem Eimer Wasser und möglichst die Sonne aussperren ;-)
2. Mein seit gestern gematertes linkes Auge verursacht mir Unbehagen.
3. Ich habe gehört dass es momentan ein gutes Zeichen sei, wenn ich nichts mehr von meiner Snowhite höre - aber dass sie nun erst am 02.09. nach Deutschland gebracht werden soll belastet mich doch ganz schön und ich mache mir Sorgen...
4.  Es gibt zwar eine Menge Hausmittelchen, aber meist verwende ich doch wieder Fenistil gegen Mückenstiche.
5. Eiskalte, herzlose und berechnende Menschen sind mir ein Gräuel!
6.  Gar nix mitgekriegt von den Sommerferien und schon wieder vorbei.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein paar ruhige Stündchen , morgen habe ich einen "Tagesausflug" zu lieben Freundinnen Richtung Köln geplant und Sonntag möchte ich versuchen die 38°C so gut wie möglich zu überstehen!


Hier geht´s zur Ausfüll-Vorlage
Bitte die Regeln beachten & ansonsten
viel Spaß damit :)



* Habt ein schönes Wochenende, Ihr Lieben! *