Donnerstag, 17. Juli 2014

Mit Freundinnen zur Dankbarkeit: Das Projekt

Ende März hatte ich > an dieser Stelle < schon über > Tricias Bloginitiative <  berichtet. Inzwischen hatte ich ja genügend Zeit, darüber nachzudenken was ich für mich daraus machen möchte. Seit dem  jedenfalls gibt es bei mir auf dem Blog hier den Tag / das Label #Danke. Damit versehe ich meistens wenn ich dran denke bestimmte Posts, in denen ich von Dingen oder Erlebnissen berichte, für die ich einfach dankbar bin. Manchmal sind das eben die ganz kleinen Sachen, die einem so über den Weg laufen, teilweise aber auch ganz große. Ebenso halte ich es seit einer ganzen Weile mit meinem WochenRückblick. Da gibt es einen Punkt wo ich jedesmal was Neues eintrage.
 
Schluß endlich werde ich für mich jetzt aber folgende, greifbare Idee in die Tat umsetzen: Bisher liegt mein wunderhübsches Scrap-Book, über dessen Anschaffung ich damals > hier < schon bilderreich berichtet hatte (whow, ist das doch tatsächlich schon über ein Jahr her!) samt Ausrüstung noch jungfräulich in meiner Bastelschublade. Eine Schande. Das soll sich ändern. Wie Ihr wißt mache ich ja sehr viele Fotos tagtäglich mit Instagram. Wieso also immer nur Fotoalben machen (was ich eh schon seit Jahren habe schleifen lassen - Digicam sei Dank) mit "stinknormalen" Bildern? Ich meine gerade die Effekte und Filter sind es doch, die Instapics so nostalgisch, retro, veträumt und überhaupt besonders wirken lassen. Optimal also für das, was mir vorschwebt.
Erstmal hatte ich zu recherchieren, welche Möglichkeiten es gibt die Bilder entwickeln zu lassen. Die liegen ja nunmal auf dem Handy und sie alle per mail an meinen Compi zu schicken, das alleine wäre wohl schon ein wochenlanges Projekt geworden. Fiel also erstmal aus. Wenn man bei google "instagram fotos entwickeln lassen" eingibt werden jedoch so einige Ergebnisse ausgeworfen. Ideen, Tips, Tricks und auch ein paar Seiten über die man sich direkt auf den eigenen Insta-Account einloggen kann, wie z.B. > photolove <. Über die kann man sich unkompliziert die eigenen Schüsse durchsehen und in Ruhe auswählen, was man entwickelt haben möchte. Preislich ist vieles für echte Liebhaber dabei, müßt Ihr mal drauf achten.
Ich jedenfalls habe letzten Endes ca. 100 Fotos ausgewählt, die mir viel bedeuten. Sie alle sind rund um meine große Lebensveränderung im letzten Jahr aufgenommen worden. Also ein paar Wochen oder Monate davor, während dessen und die Monate danach - bis heute. Was ich wohl auch gerne zum Thema meines Danke-Journals machen möchte. Wie glücklich ich dennoch immer gewesen bin und alles was damit zu tun hat. Denn ältere Fotos hab ich ja jetzt erstmal nicht ausgesucht. Und länger bin ich auch noch gar nicht bei instagram. Weitere Alben sind also möglich ;-)
 
Haben wir also schon mal ein Smashbook und Fotos. Als nächstes Gadget hab ich mir das > Flow Ferienbuch < zugelegt. Da dies ja mein Sommerprojekt ist fand ich es wirklich passend. Außerdem bin ich doch so ein großer FLOW-Fan *-* Da drin wiederum gibt es nebst Inspirationen und interessanten Artikeln eine Menge weiterer Goodies, die sich zum Scrappen eignen. Alles Schöne aus Papier; wie Ausschneidevorlagen, Sticker, Bildchen, Schriftzüge, Notizseiten, Fragen zum Beantworten usw. usf.
 
Sobald ich die Abzüge erhalte werde ich gerne von meinen Fortschritten berichten und Euch zeigen, was ich so daraus mache. Wie findet Ihr die Idee? Habt Ihr auch Lust Euch ein Fotoalbum anzulegen, in dem es nur um schöne Momente, ganz private Dinge und Spaß geht?
 

Dienstag, 15. Juli 2014

Der Ruf in mir

Manchmal ist es ein Buch, das ich gerade lese oder eine Zeile in einer Zeitschrift, die ich "zufällig" entdecke. Ein andermal der Textausschnitt des Songs, der gerade im Radio läuft. Häufig wird mir in Gesprächen mit meinen Freundinnen ganz besonders bewußt was ich fühle, wenn sie mir dazu Fragen stellen. Ab und zu kommt es vor dass eine mich fragt (und das war wirklich schon öfter) bzw. meint es käme doch nur daher, dass ich diese und jene feministische Lektüre gelesen hätte. Also meine Meinung. Das erstaunt mich dann manchmal ein wenig. Ich nehme es keiner von meinen Freundinnen krumm, keine Sorge. Ich glaube dafür sind so befruchtende Gespräche und auch Unterschiede zwischen uns gut.

Allerdings ist es häufig gar nicht mal so dass ich etwas lese und dann bejahend nicke, mich gedankenlos anschließe. Nein, es ist umgekehrt. Ich stoße auf etwas und in mir schreit es ganz laut JA. Ich fühle mich bestätigt in den Worten der anderen. Einer anderen, die ich überhaupt nicht kenne. Dann scheint es plötzlich dass diese Gefühle endlich einen Namen gefunden haben. Und nicht nur das, ich stehe damit nicht allein. Wir sind viele. In uns toben doch sehr viele Empfindungen, die wir gar nicht immer benennen. Ahnungen, verschwommene Erinnerungen, Sehnsüchte. In dem Fall geht es mir um das Göttinnen-Thema. Weibliche Spiritualität. Ich erkenne für mich und sortiere ein, was mir zu feministisch oder gar in meinen Ohren zu hart klingt. Deshalb lehne ich es nicht kategorisch ab. Alles hat seine Ursachen. Aber ich muß ja nicht in meinen Gedankenschatz übernehmen, womit ich nicht übereinstimme. 

Denn es gibt sie ja. Den ganzen Haufen von Aneinanderreihungen, Verkettungen, von Worten, die etwas tief in mir bestätigen. Mich ansprechen. Ganz persönlich und... vertraut. Das kann auch in einem Film passieren. Etwa einige Szenen in den Nebeln von Avalon, die mein Herz höher schlagen ließen. Weil ich wußte, das ist richtig. Es wäre meine Art. Auf diese Weise entsteht für mich Verbundenheit. Das mag ein dargestelltes Ritual sein, ein Satz oder auch nur wenige Worte. Aber ich kenne sie. Es ist wunderschön an einem Punkt im Leben angelangt zu sein, wo man sich einordnen kann. Nicht meine gesamte Persönlichkeit meine ich jetzt. Es geht um den spirituellen Teilbereich, der dennoch so viel von mir ausmacht.

Jede von uns hat ihren eigenen Pfad. Ihre Worte, um die Götter zu rufen, eine Handbewegung, ein Opfer anzukündigen. Irgendetwas. Viele davon sind jedoch instinktiv und scheinen einer Art Ur-Erinnerung zu entspringen. Selbst wenn keine so denken, handeln oder erspüren würde wie ich - gut, dann käme ich mir möglicherweise ein wenig vor wie ein Alien - dennoch wäre es mein Weg. Es ist weder immer gut noch notwendig, sich an anderen Leuten zu orientieren. Dennoch identifizieren wir uns häufig selbst im Spiegel. Also wenn wir einer anderen "ins Antlitz" blicken, die genauso tickt.

In meinem Fall hat sich in den lezten, vielleicht zwei oder drei Jahren, herauskristallisiert, dass meine Spiritualität, meine magische Ausrichtung, eine weibliche ist. Göttinnen-Energien. Was nicht bedeutet dass ich keine männlichen Götter anerkennen würde oder sowas, nein nein. Aber das Eine schließt das Andere ja auch nicht zwangsläufig aus. Es ist nur ein Pol... auf dem ich stehe. Möglicherweise findet er sich wieder in meinem Alltag, das könnte ich grad gar nicht so genau bestimmen. Vermutlich würden manche Leute mich als sehr feminin bezeichnen. Andere haben mich allerdings auch schon mit maskulinen Zügen bedacht ;-) Vermutlich kommt es drauf an um welchen Lebensbereich es gerade geht. Ich bin natürlich nicht immer nur sanft und lieb. Ich kann auch anders. Habe vielleicht etwas von einer Kämpferin in mir... Mußte ich auch, könnte man sagen. Aber im Grunde meines Herzens bin ich ein Mädchen. Eine Frau. Mit all den klischeehaften Attributen, die man ihnen zuschreibt. Aber eben nicht nur denen, sondern auch was die instinkive, emotionale Seite anbelangt. Und meine Art auf Herausforderungen zuzugehen.

Gestern habe ich mit einem älteren Schinken über Mond Magie angefangen. Sehr feministisch, aber es sprach mich von der ersten Seite an. So ist es meist mit dieser Art von Lektüre, wie ich festgestellt habe. Da ist etwas im Kern des Ganzen, etwas das ein Echo in mir auslöst. Eine Antwort auf den Ruf aus meinem Inneren. Auf die Fragen, die Vorwürfe, die Ideale und moralischen Wertvorstellungen, die mich zu einem Großteil ausmachen. Es ist eine weibliche Symbolik, eine wässrige, feurige, erdige und luftige zugleich. Eine schöpferische, erhaltende. Die aber auch zerstören kann und willl, wenn es sein muß. Die Gesten sind es und der Sinn dahinter, die der Sprache meines Herzens und dem Klang in meiner Seele entsprechen. Ich sehne mich danach. 
Tisch und Bett teile ich mit (m)einem Mann, anders kann ich es mir auch gar nicht vorstellen. Ich brauche einen starken Gegenpart, der meine Weiblichkeit ausgleicht. Der mich ergänzt. Ich liebe (ihn) tief und innig. Gefühle prägen mein Wesen besonders stark. Ich bin sehr emotional.
In spiritueller Hinsicht jedoch habe ich andere Vorstellungen und Bedürfnisse. Da ist eine wilde und unkontrollierbare Ebene des Menschseins, ursprünglich, gefühlsbetont und nicht kopflastig. Vielleicht sind Männer und Frauen nicht dazu gemacht, alle Rituale gemeinsam zu (er)leben. Was auch irgendwo logisch wäre. Es gibt schließlich Gründe für unsere Unterschiede. Dennoch akzeptiert mein sehr bodenständiger Ehemann, der sich freilich mehr für Fußball in seiner Freizeit interessiert, von Anfang an meine... magische Seite. Die andere Seite (s)einer Frau. Eine magische, nicht immer kalkulierbare und leicht geheimnisvolle Seite. Sicher findet er einiges spleenig. Aber er hat Respekt vor mir und achtet was ich glaube, was ich brauche. Und um das ausleben zu können, diese "Priesterin" in mir, die Bäume umarmen, ums Feuer tanzen, trommeln, rasseln, beten, mit Tieren sprechen und zaubern möchte - dazu brauche ich weibliche Begleiterinnen. Freundinnen und Zauberfrauen, spirituell offene und interessierte Frauen. Glücklicher Weise habe ich sowas in meinem Leben von Anfang an gefunden. Auch wenn wir uns nicht immer in allen Punkten gleich sind, so verstehen wir uns doch und unterstützen unsere Vorhaben, unsere Wünsche. Ist das nicht wunderbar?

Jeder Bereich des Lebens ist wichtig und verdient Beachtung. Ich glaube dass ein Mensch, der seiner inneren Sehnsucht und womöglich Berufung aus irgendwelchen Gründen nicht nachgehen kann, mit der Zeit unglücklich werden wird. Sei dies nun kreativer, sportlicher oder spiritueller Natur. Wir alle haben mindestens eine Gabe oder eine Kunst, die wir lieben. Darin müssen wir nicht gleich Meister werden. Aber wir sollten dem folgen, um ganz zu sein.

Montag, 14. Juli 2014

Einmal Kölle und zurück

Wie versprochen wollt ich nochmal ein bißchen was von unserem Besuch anäßlich > Tricias < rundem Geburtstag erzählen...
Samstag war es ja soweit. Wir waren zeitig aufgestanden, hatten erst noch in Ruhe gefrühstückt, uns fertig gemacht und dann ging es los bei strahlendstem Sonnenschein. Wie man auf dem Bild hier unten aber unschwer erkennen kann, fuhren wir leider weg vom schönen Wetter. In Köln war es sehr bedeckt, windig und auch einiges kühler als daheim.
Natürlich konnte uns das nicht davon abhalten erstmal ein wenig durch die Stadt zu stromern. Wir gingen ein bißchen bummeln, fanden jeder zwei neue Shirts und legten immer mal wieder einen Kaffee-Stop ein. In einem netten kleinen Steakhouse gab´s dann für mich eine wirklich sehr sättigende Ofenkartoffel mit Salatbeilage. Mein Mann blieb der Lokalität treu und hat Steak bestellt. Eigentlich sollte es nur eine Kleinigkeit werden, weil wir ja wußten dass wir abeds noch gemeinsam essen gehen wollten. Aber bis dahin waren es noch ein paar Stunden hin und so ging es kugelrund wieder in die grauen Straßen hinaus. Unter anderen Umständen wäre ich gern mal wieder in den Dom gegangen und hätte da auch Bilder gemacht. Aber unser Zeitplan war ja nun auch nicht so großzügig und ein bißchen verging einem auf Grund des übrigen Publikums die Lust auf Kultur-Programm. Glaubt mir bitte: So viele Junggesellen- und Junggesellinnen-Abschiede habt Ihr noch nie an einem Tag und auf einen Haufen gesehen! Das war mit der Zeit wirklich nicht mehr lustig. Die waren betrunken, machten sich teilweise echt zum Affen und gingen einem mit dem ständigen Gelaber über Kleinkram-Verkauf ganz ehrlich auf den Geist. Jetzt weiß ich definitiv wenigstens was ich mit der Pilzköniginnen-Gesellschaft NICHT machen möchte. Überhaupt haben wir gemeinschaftlich festgestellt dass wir entweder alt und spießig geworden sind, oder es echt schon lange her gewesen ist, dass wir mal in der Kölner Innenstadt gewesen sind. Da laufen teilweise echt Gestalten rum... Es stinkt in den Parkhäusern und Ecken nach Urin, dass ich ein paar Mal hart schlucken mußte. Dennoch hab ich eine Bratsche bekommen :-/ Aber darum soll´s ja heut hier nicht gehen. Der Tag war schön und da konnten auch ein paar seltsame Individuen nichts dran ändern.


Einfahrt in die Stadt und gleich das Wahrzeichen vor Augen.
Der Dom wird für mich immer ein imposantes und auch
irgendwie Ehrfurcht gebietendes Bauwerk bleiben.


Egal wo man sitzt: Die Spitzen ragen über Gebäuden ebenso
wie unter den Zipfeln von Sonnenschirmen hervor.
Allgegenwärtig.


Ebenso wie die Kaffee-Kultur natürlich.
Was mir selbstverständlich sehr gelegen kommt.


Mein sonst foto-scheuer Mann gestattet mir
heut ausnahmsweise auch mal die Verwendung ^^
Wie man sieht hau ich mich angesichts der Linse
schon wieder in die Ecke.
 

Um niemandes Privatsphäre zu verletzen,
an dieser Stelle auch mal nur ein Foto
unserer bunt gemischten Truppe.
Hier bei der Einkehr im XII Apostel. (M)ein Geheimtip!


Allein die wundervollen Deckengemälde wären
den Aufenthalt schon wert gewesen.


Aber vor Allem auch Essen und Service sprechen ohne Ausnahme für sich.
 


Schon die als Tageszeitung aufgemachte Speisekarte
ist außergewöhnlich und dazu noch informativ.


Und bei den Pizzen komm ich aus dem Schwärmen gar nicht
mehr heraus. Seht Ihr das, wie riesig sie sind?
So erstklassig bekommt man Pizza wirklich nicht alle Tage serviert.
Passend zum Namen des Restaurants tragen sie klangvolle Namen
wie Judas, Mateo oder Paolo.
Ich persönlich hatte mich für letztere entschieden.
Aber glaubt mir bitte dass die Entscheidung nicht leicht gefallen ist.
Ich bekam somit Parma-Schinken, Rucola, Champignons und Mozzarella.
Leider habe ich, wie die meisten Frauen am Tisch,
grade mal die Hälfte geschafft. Wirklich schade, aber mehr ging nicht.


Das Geburtstagskind / die Gastgeberin bekam von unserem
wirklich sympathischen Kellner dann auch noch ein Ständchen
samt Wunderkerzen-gespicktem Tiramisu. Toll!
Ich trank Hugo und Ramazotti, die Stimmung war klasse.
 
Ich glaube gegen neun wurde dann die Location Richtung Irish Pub gewechselt.
Aber unser Tag war schon lang genug gewesen, so dass wir beide müde waren und uns verabschiedeten. Mein Mann hatte ja die Strecke auch noch zurück zu fahren. Ich glaube etwas über eine Stunde brauchten wir pro Weg.
Leider war es bei der Heimfahrt dann genau umgekehrt: Wir fuhren rein in ein heftiges Gewitter und als wir Dorsten erreichten regnete es in Strömen. Der Himmel hatte sich unnatürlich gelblich-schwarz verfärbt, es blitze und selbst bei geringem Tempo kamen wir immer mal wieder ins Schwimmen, da die Straßen dermaßen überschwemmt waren. Puh, war ich froh als wir dann die Tür aufschlossen und wieder bei unseren Kuschel-Muscheln waren.
 
Auf alle Fälle hatten wir einen wundervollen Tag, viel zu lachen und auch noch ein köstliches Abendessen in fabelhafter Atmosphäre oben drauf. Danke dafür!
Jetzt freue ich mich schon wieder total auf unser nächstes Mädels-Treffen in rund drei Wochen. Die Planung für ein schönes Lammas-Ritual läuft schon auf Hochtouren. Hoffentlich haben wir mit dem Wetter Glück.
 


Sonntag, 13. Juli 2014

Pflanzliche Antibiotika

Es lag jetzt tatsächlich mehrere Wochen bei mir auf dem Tisch. Allerdings nicht etwa, weil ich es langweilig oder gar uninteressant gefunden hätte. Das war lediglich eine Frage der Zeit und kam daher, dass mir ja ES in die Quere gekommen war. In der Tat kann ich diese kleine geballte Ladung an Wissen nur weiter empfehlen, was ich hiermit auch herzlich gerne tue. Eine etwas ausführlichere Rezension liegt > hier <. Aber zum Überblick verschaffen hab ich auch mal wieder ein paar kleine Zitate zurecht gelegt:

"Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze,
träumt im Tier
und erwacht im Menschen"
Angelius Silesius


"Auf und in einem Menschen leben rund 100 Billionen Bakterien,
etwa 10-mal so viele, wie wir Körperzellen haben!
Sie bilden eine Art kleines Ökosystem und leben
teilweise in Symbiose, profitieren also voneinander.
Ohne sie wären wir nicht lebensfähig."

"Warum verschreiben immer noch so viele Ärzte
ohne genaue Ursachenforschung ein Antibiotikum
und nehmen dabei die Bildung von Resistenzen in Kauf?
Ein Teil der Verantwortung liegt sicher auch
bei uns Patienten. Wie häufig meinen wir,
am nächsten Tag unbedingt wieder leistungsfähig
sein zu müssen, nehmen uns nicht die Zeit,
uns auszuruhen, zu pflegen und uns gesund zu schlafen?"

"Resistente Bakterien können auch von Mensch zu Mensch
weitergegeben werden. So kann es sein, dass bei einer
Erkrankung ein Antibiotikum unter Umständen nicht wirkt,
obwohl der Erkrankte selbst es nie zuvor eingenommen hat."

"Unser Organismus und seine Abwehrkräfte 
werden erheblich geschwächt, wenn wir dauern gestresst sind,
zu wenig Schlaf oder zu wenig Bewegung haben,
wenn also die Balance zwischen arbeiten, ausruhen
und Freizeit nicht stimmt."

"Leider werden immer mehr Pflanzen als gefährlich
aus dem Handel gezogen.
Ihre Wirkstoffe sind bei zu hoher Dosierung 
oder zu langer Einnahme tatsächlich schädigend,
doch gilt dies für jedes Medikament."


Mein InstaWochenRückblick

Wetter: Erneut schwer durchwachsen. Von himmelhoch jauchzend, bis zu Tode betrübt. Wenn man hier mal metaphorisch zwischen herrlichem Sonnenschein und tosenden Unwettern unterscheiden möchte... Wobei schlecht Wetter leider überwog.


Gemacht: > Tricias < Geburtstag gefeiert (da werd ich einen separaten Post drüber machen), gearbeitet, vorgezogenen Hausputz, bei meiner Ärztin gewesen, zum Röntgen, ein wenig durch Köln gebummelt, gelesen, fern gesehen, viel geknipst, Katzen gespielt und geschmust, Eis essen gewesen, Käffchen beim Lieblingsbauern getrunken...



Gesundheitlich: Da hatte es mir Anfang der Woche ganz übel mitgespielt. Taubheitsgefühl, Kribbeln und Nervenschmerzen in der gesamten rechten Kopfseite bzw. Gesichtsregion. Darauf hin zum Röntgen und bei meiner Fr. Doc gewesen. Die meinte, da die Symptome tags drauf zurück gegangen waren, es sei vermutlich ein Ausläufer eines kleinen Virus oder einer bakteriellen Attacke. Hatte ich neulich nebst der Ohrenschmerzen nämlich auch schon mal. Jedenfalls hab ich mir darauf hin einen Tee gemischt, der sich gewaschen hatte. Und natürlich ganz viel Kresse pur gegessen. Hat mal wieder geholfen, puh...!


Genossen: Das schöne Wetter, so lange es vorhanden war. Den Tag in Köln mit meinem Mann und den Abend mit den Mädels / Freunden. Schmuseeinheiten von den Schnurrbrummlern...



Kreatives: Bei Instagram hab ich voll zugeschlagen die letzten Tage, da bin ich wirklich nochmal ganz neu wieder auf den Geschmack gekommen! Aber in Köln hab ich nur mit dem Aparello fotografiert...



Spirituelles: Ein kleines Ritual oder besser gesagt ein Kerzchen für meine Gesundheit, zum Vollmond hin am Donnerstag abend. Außerdem hab ich meine Kräuterbestände ein wenig aufgestockt und komplett aufgeräumt. Zumindest die für Tee. Meine Schubladen in der Altar-Kommode für Räucherkram folgen als nächstes :-P



Beauty: Ansatz gefärbt, zum Nägel machen gewesen und die Pink Box kam auch an *-*



Gelacht: Aber nicht zu knapp! Insbesondere gestern abend hatten wir wilden Weiber natürlich so einiges zu Schnabbulieren ;-)



Getestet / Ausprobiert: Die Ofenfrische mit vier Käse. Diese Woche war allerdings ohnehin SEHR pizza-lastig :D Alle waren sie gut. Aber die Beste war dennoch gestern die bei den Aposteln in Köln. Davon erzähl ich noch Genaueres, versprochen...



Gegessen: Wie gesagt... ;-)) Heute Pizza aus der Packung. Gestern erst ne Ofenkartoffel in einem kleinen, feinen Kölner Steakhouse, dann abends wieder Pizza. Freitag hatte ich Spagetti mit Curry-Rahmsauce, Hühnchen und Paprika-Frühlingszwiebel-Gemüse gemacht. Donnerstag war das glaub ich mit der ersten Pizza die Woche. Einmal dann noch Currywurst, ein Royal TS Menü, einmal Indisch vom Liegerservice (ENTTÄUSCHEND und vor Allem übel versalzen). Wassermelone, leckeres Eis, Schokizeugs, Knabber-Kram, Haribo Colorado, belegte Brötchen...




Getrunken: Hugo, Wasser, Ramazotti, Cafe au lait, Cappuccino, Caramel Macchiato, Latte Macchiato, Cola, Ginger Ale...




Gesehen: CSI, WM (Die armen Brasilianer), ein bißchen Monk, Die Nebel von Avalon, ES (sehr, sehr, sehr enttäuschend), Criminal Minds, Kochsendungen...



Gelesen: Die letzten 10 Seiten oder so vom Rosie-Projekt fehlen noch, damit komm ich aber heut noch durch. Und Pflanzliche Antibiotika hab ich auch durch gebracht. Ansonsten noch der Rest der letzten FLOW und Land Apotheke...



Gedacht: Hab ich eine Menge. Vor Allem hab ich mich wegen etwas schuldig gefühlt... womöglich und hoffentlich zu Allerletzt, umsonst... Wobei es so noch das Beste gewesen wäre.



Gefreut: Über den tollen Tag in Köln vor Allem. Und z. B. nochmal über eine schöne Urlaubs-Karte, die verschollen gegangen war ;-)



Geärgert: Über die Dämlichkeit und Lästigkeit von anderen Leuten, also gleich mehreren. Was glauben die eigentlich, dass sich die ganze Welt nur um sie drehen würde?! Jeder sollte sich mal mehr um seinen eigenen Kram kümmern, dann ginge es uns doch allen gut, oder?! 3:-)



Gekauft: Gestern in Kölle zwei Shirts im Sale bei Esprit. Ein neues Buch von Stephen King, damit ich aufhören kann mich zu ärgern. Und eine grüne Einkaufstasche bei REWE, die sich unter den pelzigen Familienmitgliedern allergrößter Beliebtheit erfreut :D (Salem liegt übrigens meist IN dieser Tasche, weswegen man ihn auf den meisten Bildern mit ihr nicht sieht, hähä)





Gelernt: Mein innerer Monk ist ein ganz Lieber, wenn ich ihm gebe wonach er verlangt :D Und dass ich entweder spießiger geworden bin, oder Köln hat sich verändert. Bzw. das Publikum dort...


101 Dinge: Laufen. Vollmond würde gebührend empfangen und die Mädels hab ich auch besucht. Check =D



Dankbar: Dass es mir wieder besser geht. Dass unsere Mietzen sich alle so lieb haben. Und dass wir sind, wie wir sind...



Und sonst so: Ja mei, war denn das nicht genug?! ^^ Heute abend spielt Deutschland. Finaaaleee, oooohhooohooohoooo! Natürlich gucken wir das und wir werden auch Weltmeister. Ist doch klar, oder?



Ausblick auf die nächste Woche: Keine Ahnung, grad kein Plan. Erstmal gewinnen, dann die Gläser heben... und dann geht´s weiter ;-))

Freitag, 11. Juli 2014

Freitags-Füller #101


1.  Der Regen  scheint sehr bald zurück zu kehren, wie es aussieht...
2.  Manchmal denke ich nachts, ich höre ein seltsames Geräusch. 
3.  Mein Tipp für das WM-Endspiel ist ganz einfach: Wir werden Weltmeister!
4.   Meine Melon Tango Bodylotion riecht  mega gut.
5.   Ich trinke zurzeit gerne mal einen Eiskaffee oder auch Hugo .
6.   Es gibt Dinge über die spricht man nicht .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bißchen lesen , morgen habe ich einen tollen Tag mit Mann und Mädels in Kölle geplant und Sonntag möchte ich es mir zuhause so richtig gemütlich machen!


Ich wünsche uns Allen ein schönes, warmes
Wochenende mit Sonnenschein und guter Laune!

Die Vorlage zum Ausfüllen stammt das 101. Mal auch wieder


Donnerstag, 10. Juli 2014

Juli Vollmond


Samstag werde ich nicht zuhause sein, da wir ja den Geburtstag meiner Freundin in Köln nachfeiern. Zumindest wenn alles nach Plan verläuft. Gerade machen nämlich mehreren von uns gesundheitliche Probleme zu schaffen. Die aber hoffentlich kein Hindernis darstellen sollten.
Vielleicht werde ich jedenfalls deshalb schon Freitag abend ein kleines Ritual abhalten. Thema Gesundheit dann vermutlich. Denn darum geht es gerade im Speziellen.

Was haben wir also im Juli? Samstag, den 12. gegen 13.30h: Es ist der Kräuter-Mond. Heu- oder Wiesenmond sind andere Bezeichnungen, die ebenfalls treffend sind und mir genauso gut gefallen. 
Alles in der Natur hat den Höhepunkt seiner Kraft erreicht. Alle Früchte, die wir ernten, sind prall gefüllt mit segensreichen / heilkräftigen Gaben. Die richtige Zeit um uns das zu beschaffen, was wir als Vorrat bis zum nächsten Jahr brauchen werden. 
Ein guter Moment zu segnen, anzunehmen und den Blick schweifen zu lassen. Den Duft von gemähten Wiesen, von reifem Obst und blühenden Kräutern einzuatmen. Was wir jetzt zu uns nehmen ist sehr reichhaltig und nahrhaft. Wir sollten also genau die Inhaltsstoffe in uns aufnehmen, die wir gerade benötigen. Um uns womöglich von den Anstrengungen und Anforderungen der ersten Jahreshälfte zu erholen. Eine kurze Rückschau zeigt uns wo wir stehen und welche Bemühungen noch vor uns liegen sollten, bevor die Winterruhe einkehrt. 

Jetzt ist erstmal Kräuter-Ernte. Lager auffüllen, trocknen, weiter verarbeiten, berühren, pflegen, verwerten. Und die Götter oder Naturgeister probieren lassen von den Kostbarkeiten, die uns zu Teil geworden sind. 
Vorgestern habe ich bereits all meine Kräuter-Vorräte sortiert, geordnet und den Küchenschrank komplett neu eingeräumt, in dem ich sie aufbewahre. Als nächstes werde ich mir notieren was überhaupt vorhanden ist (Bestandsaufnahme) und vielleicht eine Liste machen, wofür ich die einzelnen Zutaten gebrauchen kann bzw. schon mal erfolgreich eingesetzt habe.

Sammle in diesen Tagen. Decke Dich ein mit Allem, das Du brauchst. Koche auf, mache ein, konserviere. Segne und weihe Deine Werzeuge, Mixturen und Kräuter. Halte ein kleines Räucherritual ab und nutze die Kraft von Geschenken aus der Natur, um Deinen Körper zu stärken. Reinige Dich mit einem dufteden Bad, dem Du Blüten, Öle und Salze hinzu fügen kannst. Dann gehe selbst durch den Rauch, pflege Deine Haut. Zieh eine Karte, bereite Mixturen, die Du benötigst und lade sie über Nacht auf Deinem Altar. Lege Deine Kraftsteine und Gegenstände in das helle Licht der vollen Mondin und genieße die Herrlichkeit des Hochsommers. 
Werde Dir klar welche Schritte für Dich die nächsten sein werden, was Du tun kannst und willst. Dann nutze was Du für Dich vorbereitet hast und schreite zur Tat.