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Sonntag, 22. Mai 2016

Sonne-und-Mond-Ritual


Ich nehme mir ja häufig vor wieder mehr über meine magische Arbeit zu schreiben und möchte deshalb an der Stelle vom gestrigen Tage erzählen. Ist ja immer so eine Sache mit der Zeit und so. Aber heute wollen wir uns einen entspannten Sonntag auf der Couch machen und wenn das Wetter hält sogar am Mittag was Grillen...
Wie auch immer. Manche Themen sind mir auch einfach zu persönlich. Entweder, weil ich sie für mich selbst gemacht habe oder auch weil die Sache an sich sehr privat ist und nicht unbedingt ins Internet gehört. So sehe ich das jedenfalls mitunter. Doch diese Angelegenheit hier halte ich für sehr sinnvoll, denn sie geht viele von uns an heut zu Tage.

Das folgende Ritual kannst Du am besten zum Vollmond abhalten und im Sommer bzw. wenn es warm ist, die Sonne mit Kraft scheint. Es wird Dir helfen, wenn Du Dich überfordert und ausgelaugt fühlst, weil Du seit einer Weile viel Stress hattest und Dir einfach alles viel zuviel geworden ist. Es geht darum Dich wieder mit Dir selbst und allem um Dich herum zu verbinden, Dich zurück in Deine Mitte zu bringen, sowie Dein Energieniveau wieder anzuheben. 

Ich zähle nun auf welche Bestandteile ich verwendet habe. Selbstverständlich kannst Du einzelne Materialien aber auch variieren, je nachdem was Dir zur Verfügung steht oder welche Assoziationen für Sonne und Mond ect. sich für Dich persönlich stimmig anfühlen.

1 Citrin-Stein
Salz
1 gelbe Stabkerze
1 orangene Stabkerze
ätherisches Orangenöl
ätherisches Zitronenöl
ein Band oder eine Kette zum Besprechen, Binden und Verknoten der Kerzen
ein klares Kerzenglas
Lackstifte in gold und silber
Glöckchen oder eine Rassel 
Sand oder Erde für das Kerzenglas
13 Margeriten-Köpfe


Den Citrin habe ich vordergründig wegen seiner feurigen Farbe ausgewählt, die ich automatisch mit Sonne und Lebenskraft in Verbindung bringe. Sein Name, wie man eigentlich schon heraus hört, stammt aus dem Griechischen und bedeutet Zitronenstein. Sonniger geht es also kaum. 
Was seine Wirkung als Heinstein angeht, so sagt man dass er durch seine entgiftenden Eigenschaften den Stoffwechsel und das Immunsystem anregt. Er stärkt den sensiblen Geist und bewahrt vor Trübsal, dringt über das Solarplexus-Chakra zu uns durch. Enttäuschungen werden überstanden, Verletzungen verwunden, Herz und auch Seele vermögen es leichter sich wieder zu öffnen. 
Es heißt der Citrin sei ein so starker Stein, dass er in Symbiose mit Bergkristallen eine Kraft entwickle, die der Sonne nahe komme und man bei dieser Kombination aufpassen solle, dass man sich nicht verbrennt. 

Genau deshalb habe ich den Stein zunächst mit Wasser und Salz gereinigt, um ihn dann für eine Weile mit einer Horde Bergkristallen gemeinsam in der prallen Sonne wieder aufzuladen. Nach Abschluß des Rituals habe ich alle Bestandteile über Nacht noch dem kalten, aber nährenden Licht von Großmutter Mond überantwortet. 

Zu Beginn des Rituals wurden natürlich die Kerzen auf meinem Altar entzündet. Ich bat meine Mutter Hekate für den Mond, desweiteren Bastet und Oshun für die Sonne um Hilfe bei meinem Unterfangen. Alles, womit ich arbeiten wollte, hatte ich auf den Tisch gelegt, den ich mit einigen Glöckchen rasselnd dreimal umrundete, um meinen Kreis zu ziehen. Das mache ich übrigens nicht jedesmal so. Es kommt einfach immer darauf an mit wem ich arbeite und was ich vorhabe, meinetwegen auch abhängig davon, wie ich gerade drauf bin. 

Du umschließt den Stein mit Deinen Händen und erklärst ihm, wie auch den Göttinnen, worum Du ihn bittest. Was quasi sein Auftrag sein soll. Nach jedem Satz hauchte ich ihm dreimal meinen Atem ein, um ihn zu beleben. Um jeden Arbeitsschritt zu bekräftigen rasselst Du zwischendurch immer wieder. Über den Stein, die Materialien, die Du verwendest und für die Göttinnen. Insbesondere Bastet liebt den Klang von kleinen Glöckchen sehr. So zumindest ist meine Erfahrung.

Salbe die orangene Kerze nun mit (Blut-)Orangenöl und bitte sie, die Kraft der Sonne in sich aufzunehmen. Das Gleiche machst Du auch mit der gelben Kerze, jedoch verwendest Du Zitronenöl und bittest um die Stärke der Mondin. Du könntest selbstverständlich auch silber, grau oder hellblau für den Mond wählen und gelb, gold oder rot für die Sonne. Das bleibt ganz Dir überlassen. Selbst die Öle kannst Du austauschen. Ich meine jedoch, wenn es so sehr um Lebensenergie und benötigtes Feuer geht, dann darf es ruhig mal saftig-sonnig zugehen. Die Einflüsse des Mondes werden nicht zu kurz kommen, keine Sorge.

Für den folgenden Schritt sprang mir eine türkisfarbene Halskette ins Auge, die ich seit Jahren für derartige Zwecke in einem entsprechenden Kästchen aufbewahrt hatte. Die dicke runde Muschelscheibe mit dem Loch in der Mitte erinnerte mich sofort an den Mond, an Wasser, an Meer, Sommer und Gefühle. Sie mußte es einfach sein. Ich band mit ihr die Kerzen aneinander, besprach die Knoten und erklärte ihnen, welche Wünsche, welchen Sinn und Auftrag sie zusammen halten sollten. Ein rotes Wollband würde den gleichen Zweck erfüllen oder jedes, das Dir passend in den Sinn käme. Persönliche Vorlieben und individuelle Umstände variieren bei jeder von uns, das ist in der Magie wie im echten Leben völlig normal und in ordnung.

Als nächstes nimm Dir das Kerzenglas. Male auf eine Seite in gold mit Edding (oder Acrylfarbe, was auch immer Du da hast) den Kreis mit dem Punkt in der Mitte für die Sonne. Auf die andere Seite zeichnest Du in silberner Fabe den Triple Moon. Wenn Du das Ritual für Dich selbst abhältst, dann fülle Sand oder Erde hinein, die von einem Ort stammen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Zum Beispiel aus Deinem Garten, dem Lieblingsplatz im nahe gelegen Wald usw. usf. Nimm nicht zuviel und nicht zu wenig Sand. Die Kerzen sollen einn sicheren Stand darin finden. Das Band oder die Kette werden möglicher Weise Feuer fangen und wir wollen ja nicht dass Schaden oder Schlimmeres entsteht.

Lege jedoch zunächst den Stein in das Glas und bedecke ihn mit den 13 Mageriten-Köpfen. Jede andere gelb/weiße Blume würde ebenfalls passen. Du kannst Gänseblümchen verwenden oder Löwenzahn, was Du magst. Es sollte irgendwie an Sonne oder Mond erinnern bzw. damit in Verbindung stehen. Lasse alle Bestandteile Deines Rituals abschließend über Nacht im Licht der prallen Vollmondin liegen. Sie spendet ihren Segen und gleicht die Energien aus, die Du nun benötigst oder auch die Person, für die Du aktiv geworden bist.

Am folgenden Tag oder dann, wenn Du die Gelegenheit hast, fülle den Sand in das Glas und entzünde die Kerzen. Wenn Du magst kannst Du die getrockneten Blüten untermischen. Erkläre nun den Lichtern und dem Stein, während Du ihn in der Hand auf Höhe Deines Herzens hältst, dass er Dir für 13 Monde (ein Jahr) Kraft und Ruhe spenden möge, wenn immer Du sie nötig hast. Du hast ihn bereits darum gebeten, in Deinem Ritual. Nun aktivierst Du ihn. Er wird fortan Dein Begleiter sein und für Notfälle in Deiner Hosentasche liegen oder auch auf Deinem Nachttisch, Altar, Büroschreibtisch, was immer Du meinst.

So und nun noch ganz kurz in eigener Sache: Um meine facebook-Seite von der Ruhrpotthexe bekannter zu machen, bin ich gestern mit einer neuen Rabattaktion an den Start gegangen. Wenn Du meine Seite likest und teilst, dann bekommst Du auf Deine nächste Legung von mir 30% Rabatt. Ganz egal in welchem Umfang. Vielleicht ist das ja was für Dich. Ich würde mich auf jeden Fall über einen kurzen Besuch und den Daumen von Euch riesig freuen! <3 Seht hier:


Freitag, 6. November 2015

Schamanische Lichtarbeit

Unter dem Motto "Heilung für Mutter Erde" bin ich bei der Wilden Wölfin auf eine ganz wunderbare Idee gestoßen, an der ich mich gerne beteiligen möchte. Es geht darum, sich einmal hinzusetzen und zu überlegen, welche Steine oder Kristalle wir noch im Haus haben, die mehr oder weniger ungenutzt ihr Dasein fristen. Also jetzt nicht unbedingt diejenigen, die auf Eurem Altar liegen oder die aus einem bestimmten Grund an einem gewissen Ort Platz genommen haben. Sondern die Steine, die so in hübschen Gläsern Gruppenkuscheln machen und somit im Regal stehen usw. Bei mir sind im Bücherregal einige zu finden. Teilweise haben sie einen nostalgischen Wert, andere sind quasi einfach nur noch da. Manch einer wartet womöglich noch auf einen zukünftigen Einsatz. Und darunter werde ich jene finden, die ich mit Liebe, Licht und Heilung auflade, um sie dann zurück an Mutter Natur zu übergeben. Denn sie braucht Liebe und Heilung in diesen Zeiten und wir können sie stärken, wenn wir mithelfen, dass sie wieder zu Kräften kommt. Außerdem erhalten ja kleine Geschenke sowieso die Freundschaft, wie man so schön sagt. Und sicherlich haben wir Alle die ein oder andere kleine - oder auch größere - Umweltsünde auf dem Kerbholz, für die wir uns bei dieser Gelegenheit entschuldigen könnten.

Lest mal > den gesamten Artikel < bei der Wilden Weiblichkeit, wenn Ihr mögt. Ich finde das nämlich eine super schöne Idee und vor Allem ist sie für mich so greifbar. Noch viel greifbarer als einfach eine Dankbarkeitsräucherung ins All zu schicken und vielleicht noch eine Kerze anzuzünden. Hier nämlich, auf diese Art, haben wir die Möglichkeit, wirklich etwas zurück zu geben. Zumindest jedenfalls auf handfeste, spirituelle Weise. Indem wir die gereinigten und aufgeladenen Steine in Bäche und Flüsse übergeben, von wo aus sie ihre Energien weiter verteilen werden. Klingt und ist das nicht wirklich wunderbar?

Der Plan lautet also: Bis Jul 

  • einige Kristalle und Steine aussuchen, die Ihr für die Aktion verwenden möchtet
  • diese reinigen (z. B. mit milder Kräuterseife oder auch Salz und Wasser)  
  • und im Anschluß wieder mit neuer Energie aufladen (alles was wichtig ist: Liebe, Licht und Heilung, Kraft, Stärke, Erneuerung, Frieden oder was Euch sonst noch einfällt und am Herzen liegt)
  • vielleicht möchtet Ihr die Steine auch noch abräuchern oder eine Weile in Heilkräuter Eurer Wahl betten, bevor Ihr sie dann
  • an Mutter Erde zurück übergebt (um Jul)
  • also überlegt Euch einen Bach oder Fluß, dem Ihr sie übereignen möchtet
  • vielleicht wollt Ihr auch einige im Wald platzieren oder an besonders strapazierten Orten im Boden vergraben?
Ich werde mir noch einige Gedanken zu dem Thema machen und bis Jul ist es ja auch noch ein bißchen was hin. Habt Ihr vielleicht auch Lust da mitzumachen und noch ein paar Kristalle oder Steine zu erübrigen?

Dienstag, 30. September 2014

Magickal Monday

Gestern nach Feierabend habe ich...


...meine Tee-Kräuter-Bestände erfaßt und mir endlich mal eine kleine Liste gemacht, wo im Schrank sich was befindet (sehr praktisch, wenn man überlegt was man verwenden könnte zu einem bestimmten Zweck).


...eine neue Mischung für einen Magen-Tee ausprobiert. Mein Mann brauchte ihn und auch sonst findet er öfter Verwendung. Wie schnell verdirbt man sich den launischen Genossen mal mit einem zu schweren Essen oder auch mit einer großen Portion Stress? Diesmal habe ich die folgenden Zutaten verwendet:
Kamille, Fenchel, Anis, Mädesüß und Pfefferminze.
Schonend, entkrampfend, beruhigend, erfrischend, wirksam gegen einen Blähbauch, antiseptisch, entzündungshemmend, harmonisierend. Dazu einen guten Schuß Honig in jede Tasse. Meinem Mann hat er übrigens sehr gut geschmeckt, obwohl das ja mit Anis immer so eine Sache ist, wie ich finde. Eine Tasse hat er direkt heiß bekommen und dann hab ich ihm noch zwei Flaschen fertig gemacht, die ich in den Kühlschrank gestellt und mit schönem Kandis gesüßt habe. Damit kommt er gut klar und gönnt sich quasi eine kleine Teekur. Ins Büro hab ich auch direkt mal ein Döschen mitgenommen, denn gerade auch da hat immer mal wieder jemand Maläste.
Btw: Kennt Ihr die Teekannen von Jameson & Tailor? Oh mein Gott! Darauf bin ich heute mehr oder weniger zufällig gestoßen, als ich nach einer Kanne / einem Teebereiter auf der Suche war. Immer mit dem Tee-Ei oder einer Zange werkeln geht zwar für eine Tasse, aber wenn man gleich ein ganzes Kännchen ansetzen möchte wird´s dann doch mit der Zeit mal lästig. Daher gab es einen Teebereiter für daheim und noch ein hübsches Tee-Ei für die Arbeit. Da reicht es nämlich auch tassen-weise, oder häufig trinken wir eh Beutelchen, wenn nicht gerade eine eigene Mixtur. Jedenfalls wird so eine hübsche, ausgefallene Kanne definitiv beizeiten hier einziehen ^^ Guckt mal bei Ebay, da wird echt der Hund in der Pfanne verrückt, was für tolle Designs sie haben! Ich konnte mich echt nicht entscheiden, kein Witz :D


Gestern abend hab ich dann doch auf Omas Methode zurück gegriffen; das Ganze stark aufgebrüht (lose), laaange ziehen lassen und durch ein altes (aber sauberes!) Trockentuch abgeseiht. Danach dann wie gesagt ab in die Kühlung damit und fertig ist ein gesundes Erfrischungsgetränk, worauf man auch bei nächtlichem Durst am Bett gut und gerne zurück greifen kann.


Dann galt es noch ein Abschieds-Geschenk für eine liebe Kollegin zusammen zu stellen. Besser gesagt hatte sie ein eben solches bereits erhalten, aber für das Glück in einem neuen Heim gibt´s von der Hex dann doch nochmal was extra ;-) Dieses Falkenauge auf dem Bild befand sich schon seit vielen Jahren in meinem Besitz. Ehrlich gesagt schon so lange, daß ich nichtmal mehr weiß ob ich es mal geschenkt bekommen oder selbst gekauft habe... Jedenfalls habe ich es ihr mit auf die Reise gegeben. Er war keiner meiner persönlichen Kraftsteine, sondern kuschelte seit Jahren gemeinsam mit anderen in einer Vase im Bücherregal. Also hatte er wohl auf irgendeinen neuen Einsatz gewartet. Es soll ihr helfen die Wahreit, oder den Kern einer Sache zu sehen und zu erkennen. Klar sehen eben. Ohne Schleier und Verwirrungen. Manchmal weiß man ja nicht so recht. Ob es jetzt um eine Entscheidungsfrage geht oder darum, was man von einem Gegenüber bzw. einer Situation halten soll. Dabei hilft ihr der Stein ab jetzt. Ob nun unter dem Kopfkissen, um die Antwort auf eine Frage im Traum zu erhalten, oder in der Hosentasche, um mit klarer Sicht und klarem Kopf durch den Tag gehen zu können. Nicht zuletzt auch, wie sie mich erinnerte, ist es etwas, woran man sich festhalten kann. Ein wunderbarer Handschmeichler, der auch an die alte Heimat erinnert. Und ja, natürlich habe ich ihr gesagt wie sie ihn für sich selbst reinigen und aufladen kann.


Auch eine sehr persönliche (also für sie) Räuchermischung hab ich ihr fertig gemacht. Die Zutaten würd ich so aus dem Kopf alle gar nicht mehr auf die Reihe kriegen. Jedenfalls alles drin, was es meiner Meinung nach brauchte, um das neue Heim zu reinigen und es gleichzeitig mit positiven Energien aufladen zu können. Salbei natürlich (reinigend und entgiftend), Thymian (desinfizierend), Wacholderbeeren (reinigend und heilend), schwarze Pfefferkörner (zur Abwehr), Basilikum (Liebe & Gesundheit), Rosmarin (für Harmonie), Rosen- und Orangenblüten (für Liebe & Zufriedenheit), Zedernholz (heiliges Schutzholz) und Angelikawurzel (schützend)... Sogar ein klein wenig Styrax (harmonisierend, der Göttin geweiht), um sie unter dem Schutz der Hekate ziehen zu lassen.


Des weiteren gab es noch ein wenig Räuchersand, den sie mit Erde vom eigenen, neuen Grundstück mischen sollte (möglichst saubere), ein Stück Kohle, eine weiße Kerze, zum Einritzen guter Wünsche, drei verschiedene Räucherstäbchen, die gut sind für die Liebe, einen Zahnstocher (symbolisch) und ein paar mehr Reinigungs- bzw. Schutz-Tips mit auf den Weg.
Heute abend steht nun noch eine Teemischung für die an starker Erkältung oder Grippe erkrankte Kollegin auf dem Programm.

Bleibt Ihr also alle schön gesund, habt einen gemütlichen Abend, eine gute Woche und einen gelungenen Start in den neuen Monat!

Dienstag, 5. August 2014

Lammas Nachlese

Erste Ernte. Das Thema macht mich wehmütig und stimmt mich froh zur gleichen Zeit. Wehmütig, weil ich weiß dass mit diesem Datum der Sommer unaufhaltsam den Rückzug antritt. Egal wie das klingt. Mir ist klar dass uns noch viele warme, sonnige und aller Wahrscheinlichkeit nach sogar heiße Tage bevorstehen werden. Dennoch läßt sich nicht leugnen dass die Nächte länger werden. Gerade gestern ist es uns - nämlich auch meinem Mann - ziemlich bewußt geworden. Denn ich vermute dass nicht nur durch das wirklich starke Gewitter vorgestern Nacht, die Dunkelheit (vergleichsweise) sehr früh Einzug gehalten hat. Um zehn war es bereits stockduster. Noch vor einigen Tagen hätte es gerade mal begonnen zu dämmern. Ebenso war es neblig und noch dunkel, als ich  morgens um fünf aus den Federn gekrabbelt kam. Unglaublich. Ich zog die Vorhänge in der Küche beiseite und was ich sah war HERBST. Is nunmal so. Dichter Nebel, Dunst, kühle Luft und eben noch kaum Helligkeit in Sicht. Klar war das die Wetterlage... Aber noch ist es ja nicht so weit. Erstmal genießen wir den Restsommer. Und das sieht so aus:


Während die einen sich in der hochsommerlichen Hitze
aalen (weißes Katzi braucht den Sonnenschutz), sucht
der Rest der Familie schon mal den Schatten in den
abgedunkelten Räumen.


Frau Weide trägt nach wie vor Ostara-Eier im Geäst.
Als Fruchtbarkeitssymbole haben sie dort 
das ganze Jahr über Platz, wie ich finde.


Eine Etage tiefer tanken Kräuter und Blumen kräftig Sonne.
Zwischenzeitlich kamen sogar noch ein paar neue hinzu,
weil leider einige der Gewächse den anfänglich starken Regen
nicht verkraften konnten.


Kleine Gaben und natürliche Zuwendungen suchen
den Weg ins Wurzelwerk der Bäumchen.


Meine Sommerkerze mußte einfach auch mit den Kräften
des Donnerers aufgeladen werden. 
Erde, Wasser, Feuer und Luft vereint zu einem Ganzen...

Nachdem wir den vergangenen Freitag ganz herrlich entspannt mit Quatschen, Kaffee schlürfen, instagrammen, grillen und dem ein oder anderen Gläschen Hugo begangen hatten, kamen wir abends zum feierlichen Teil. Allzuviele Fotos gibt es allerdings auch diesmal wieder nicht davon. Man stelle sich bloß vor ein Paparazzo hat während des Rituals nichts Besseres zu tun als permanent das Geschehen zu beleuchten! Ne ne, wir brauchten schon so unsere Ruhe und fühlten uns dann unbeobachtet doch am wohlsten. Jedenfalls hatte die liebe Anaitis alles ganz wundervoll bis ins Detail geplant, vorbereitet und dann auch noch die notwendigen Dinge mitgeschleppt...


Jeder von uns wurde ein Element und eine Jahreszeit zugeordnet. Wir sollten uns vorab schon ein entsprechendes Räucherwerk aussuchen. Ana selbst hatte einen Granatapfel mitgebracht, spezielle Erde, und Wasser besorgt. Das Räucherwerk wurde aus unseren Bestandteilen gemischt und wir alle bekamen noch je eine eigene Kerze.


Brot wurde gebacken (nicht von mir, ich hab da keine Erfahrung), angefüllt mit aromatischen Kräutern, Oliven und getrockneten Tomaten. Es duftete köstlich und schmeckte auch so. Zunächst begannen wir damit unsere Steinanhänger zu segnen. Ana hatte nämlich die zauberhafte Idee jeder von uns einen mit entsprechend passenden Eigenschaften zu schenken. Wir standen also im Kreis, hielten uns an den Händen und ließen die Kräfte der Elemente hinein fließen...


Als nächstes bekamen wir jede ein hübsches Stück Bütten- oder Pergamentpapier (?), auf denen wir unsere Dankbarkeit ausdrücken konnten für die Ernten, die wir in diesem Jahr bereits eingebracht hatten. Ebenso aber wurden auch die Wünsche notiert für das, was wir noch vorhaben zu empfangen / zu erarbeiten. Im gemeinsamen Kreis besprachen wir offen, was wir aufgeschrieben hatten und sagten dann noch einige Worte zu den Kräften und Strömungen der Elemente bzw. Jahreszeiten, die wir  festgelegt hatten. Die Zettel wurden dann feierlich dem Feuer übergeben und an unsere Götter, Geistführer, Begleiter und in das Universum geschickt.


Indem wir den Kelch mit rotem Traubensaft und das Brot herum reichten, besprachen wir weitere Erntethemen, die uns am Herzen lagen und wir sprachen wirklich von Herzen. Anschließend wurde der Granatapfel mit der Athame zerteilt und jede von uns aß reihum von den Kernen. Während wir das taten wünschten wir uns gegenseitig, jeder einzeln, noch spezielle Erfolge in wichtigen Angelegenheiten. Die ganze Zeit über knisterte die Atmosphäre, unsere Magie war geradezu greifbar. Mehr als einmal hatte ich Gänsehaut bekommen. Noch dazu hing von Beginn unseres Rituals ein Gewitter am Himmel, welches zwar leuchtete und sich leise im Hintergrund hielt, jedoch tatsächlich nicht "ausbrach". Unser gegenseitiger Austausch war sehr emotional und bewegend, das kann ich Euch sagen. Vermutlich könnt Ihr Euch vorstellen dass in dieser Nacht mehr als eine Träne der Rührung geflossen ist...


Und weil ich verständlicher Weise nicht zu sehr ins Detail gehen möchte, sei abschließend nur noch erwähnt dass die Steine sehr weise gewählt worden waren. Wirklich mit Bedacht und Gefühl ausgesucht. 
Obwohl ich mich über Jahre intensiv mit Heilsteinen auseinander gesetzt habe, konnte ich mich bis auf grobe Eckdaten (Potenz, körperliche Kraft, Gesundung, Ausdauer im Kampf) natürlich nicht erinnern worum es genau bei meinem Tigerauge geht. Also hab ich nochmal im Internet ein wenig rumgeschaut (eigentlich hätte ich ja bloß eines meiner vielen Bücher zur Hand zu nehmen brauchen) und bin auf die folgenden Stichpunkte gestoßen: 
Anziehen von Situationen oder Personen, die für das persönliche Wachstums des Trägers förderlich sind / Hilfe bei wichtigen Entscheidungen / Stärkung des Selbstbewußtseins und auch des Bewußtseins für Umfeld und Umwelt / Ausbauen von Selbsterkenntnis und Menschenkenntnis / mehr Klarheit und Konzentrationskraft / ordnet die Gedanken / Depressions- und Angstzustände oder Phobien werden gemindert, mentale Stärke gefördert / Stärkung der allgemeinen Gesundheit / Wirkung insbesondere auf die Atmungsorgane; somit Hilfe bei Asthma, Bronchitis, Husten oder Rachenentzündung / stärkt den Knochen- und Gelenkapparat / schafft Abhilfe bei Rheuma und Arthritis und leichten Rückenschmerzen / läßt die Sexualität neu aufleben / soll Negativität und den bösen Blick vertreiben / hilft gegen Migräne und Kopfschmerzen / gilt als Freundschaftsstein...
So weit, so gut. Ein ziemliches Kraftpakt, so ein Stein ;-)


Ich selbst hatte für jede von uns eine Jemaya Glaskerze erstanden und dazu eine in meinen Augen passende Karte. Auf der Rückseite habe ich dann jeweils eine Frage gestellt, deren Beantwortung ich aus meinem Blickwinkel als wichtig empfinde für diejenige. Solange wir noch zusammen saßen blieb jedoch leider keine Zeit mehr dafür. Ich glaube bis gut halb zwei dauerte unser Abend, dann war es ohnehin schon frisch und die Fahrerinnen unter uns mußten auch mal langsam gen Heimat aufbrechen. Somit gingen die Kerzen, bei denen mir die Bedeutung hauptsächlich auf dem Wasserelement lag, zu den Mädels mit nach Haus. Ich bin gespannt zu erfahren ob sie für sich die Fragen bzw. deren Antworten aufgearbeitet haben. Ein Wunsch sollte dann angeschwemmt, etwas Unerwünschtes weggespült werden, so der Sinn. Allein die Symbolik auf der Kerze und die damit verbundenen Gedankengänge waren für mich wunderbar stimmig und paßten insbesondere ganz fantastisch zur Sommerzeit. Jemaya als eine Muttergöttin interessiert mich ohnehin.

> Hummelchen < und ich hatten uns Samstag mittag raus gesetzt und gemeinsam unsere Karten ausgefüllt. Wir haben sie auch gegenseitig durchgelesen und darüber noch gesprochen. Wie es jetzt damit weiter gehen soll, weiß ich noch nicht. Da es sich bei meinem Geschriebenen um Dinge und Zustände handelt, die ich manifestieren oder anziehen möchte, werde ich die Karte vermutlich behalten. Evtl. klebe ich sie in mein Dankebuch oder das neue Tagebuch, worauf ich warte. Die Kerze würde ich gern in einem Rutsch abbrennen lassen. Ebenso wie meine Erde-Kerze von der lieben Ana und die von Hummelchen, die steht nämlich noch auf meinem Altar. Mal schauen wie ich das sicher hinkriege und am Besten im Freien natürlich. Mit etwas Wasser dabei. Und tagsüber Sonnenschein...

Das Tigerauge trage ich übrigens seit Freitag nacht durchgehend mit dem schwarzen Band um den Hals und habe es nicht einmal abgelegt. Ich wollte ihn unbedingt mit Sommer aufladen, mit der Sonne auf meiner Haut und mit Hitze. Wovon ich dann auch in einer langen Wintersaison noch zehren können werde. Abschließend betrachtet hatten wir ein herrliches, wunderbar gelungenes und absolut stimmiges Lammas-Fest undzwar mit Allem drum und dran. Einen Tag an den ich noch lange mit Freuden zurück denken werde. Danke Mädels!

Freitag, 26. Juli 2013

Dich schickt der Himmel!

Eigentlich ist es mir ja momentan viel zu heiß zum Schreiben. Ehrlich gesagt sogar irgendwie viel zu heiß für alles. Bei schwülen Temperaturen jenseits der 30°C-Marke wird leicht einfach jede Kleinigkeit zur schweißtreibenden Hürde.
Aber am Dienstag nachmittag kam von der lieben Weidenfrau spontan so ein tolles Überraschungspäckchen ins Haus geschneit - das muss ich Euch einfach zeigen! 
Noch dazu kann ich seit vier Uhr heute morgen schon nicht mehr schlafen. Und nun ja, wo ein vernünftiger Mensch um diese Zeit sich entweder für die Arbeit bereit machen oder ausschlafen würde, lasse ich Euch heute mal an meinen unverhofften Freuden teilhaben :)


Da habe ich wirklich nicht schlecht gestaunt, als wir nach Hause kamen und mein Mann dieses liebevoll geschnürte Paket im Hausflur vorfand. Als er mir den Absendernamen dann vorlas war ich wirklich neugierig und machte mich alsbald ans Auspacken...


...Wobei es mir dann tatskräftig die Sprache verschlug! :D Wie Ihr seht habe ich wahrhaftige Schätze vorgefunden, ich bin immer noch total überwältigt davon und es fehlen mir echt die richtigen Worte. Jedoch hoffe ich dass ich sie gestern in meiner Dankes-Mail an die Weidenfrau gefunden habe :)
Scheint sie doch über ein dermaßen gutes Gespür zu verfügen, was jemand gerade braucht und / oder sucht, was zu mir paßt...

Nebst einigen herzlichen Zeilen gab es für mich eine Zeichnung von Hekate, die wirklich wunderbar geworden ist und bei mir einen Ehrenplatz erhalten wird. Desweiteren gab es selbst gesammelten Mädesüß und Holunder zum Räuchern - beides absolut perfekt ;-) Wo ich doch den Hollerbusch so explizit der Hekate zuordne und Mädesüß noch einen Tag vor Ankunft des Päckchens für ein Ritual gesucht hatte (vergebens ;-)
Dann noch einen roten und einen blauen Stein, ebenfalls selbst gefunden (die paßten wie die Faust auf´s Auge für mich momentan) und sogar einen Hühnergott! Juhu! Ich liebe diese Steine, aber in unserer Gegend gibt es sie natürlich nicht. Welch eine Freude!
Aber dann kam´s nochmal richtig dicke: Zwei silberne Ringe hatte die Gute aussortiert, weil sie ihr selbst nicht (mehr?) so entsprachen, sie die beiden aber für mich als sehr passend empfand. Und was soll ich sagen - sie hat mehr als richtig gelegen! Erstmal liebe ich Silberschmuck ja ohnehin - und ausgefallene Stücke noch dazu. Ich schätze Ihr stimmt mir zu, wenn ich sage dass dies ja wohl auf beide Ringe eindeutig zutrifft.
Aber der Hammer kommt erst noch! Woher, liebe Weidenfrau, konntest Du bitte ahnen, dass die Schlange sich erst vor wenigen Tagen zu meinen Krafttieren gesellt hat? Und noch dazu scheint sie eines der dauerhaften, "wichtigen" für mich zu sein. 

Das geht über das Lesen meines aktuellen Buches mit Damballah, dem Schlangengott, dem Schöpfergott im Voodoo, weit hinaus. Ich fand die Verbindung zu Lilith und Hekate natürlich - beide sind offensichtlich. Ist sie doch eines der wichtigsten Symbole der dunklen Göttin überhaupt. 
Erkenntnis bringt die Schlange bekanntlich, Freiheit und Unabhängigkeit. Sie ist die Unendlichkeit, die Heilung, das Leben, der Tod, die Wiedergeburt. Die Lemniskate, die Acht, niemals endend, der ewige Kreislauf. Sie steht also außerdem in Verbindung zum Erzengel Raphael (bzw. seinem Äskulaptab).
Und für mich ganz speziell signalisiert sie gerade das Ende einer Phase, einen Neuanfang. Sie ist das Ziel, mein Zeichen - und verdeutlicht alles, was sich mir gerade offenbart. Könnt Ihr Euch vorstellen wie mir der Mund offen stand, als ich den Ring aus dem Papier wickelte?

Ende und Anfang liegen hier ganz nah bei einander, denn sie beißt sich immer wieder in den Schwanz und so schließt sich der Kreis. Ähnlich ist es übrigens bei mir mit den Spinnen. Ich hasse sie! (Schlangen hingegen mochte ich seit jeher irgendwie, zumindest hab ich kein Problem mit ihnen, wenn sie nicht gerade giftig sind) Schon immer, habe eine wahnsinns Angst vor den Viechern. Aber erst diese Woche fand ich meine längst gehegte Vermutung ein weiteres Mal bestätigt, dass sie auftauchen, wenn ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Zu meinem Ursprung zurück kehre, oder doch zumindest auf den richtigen Weg. Da saß eines dieser fiesen Tiere doch plötzlich tatsächlich an meiner Backe (wie auch immer sie dahin kam, es war als wir ins Auto einstiegen) und fiel mir dann, als ich sie weg-juckte auf den Schoß. HIIILFEEE - Panik, mein Mann musste schnell handeln, das könnt Ihr mir glauben :D
Aber ich komm schon wieder von Hölzchen auf Stöckchen ;-)
Jedenfalls seht Ihr wie perfekt die Geschenke der Weidenfrau zu mir paßten. Auch der Ring mit dem weiblichen Mond und dem männlichen Blitz als Symbol der Donnergötter (so meine erste geistige Zuordnung) hat für mich eine Bedeutung. Mehr zu alledem werde ich übrigens auf meinem Privatblog erzählen, um den großen Zusammenhang näher zu beleuchten.

Ich reinigte und weihte die Steine und den Schmuck mit etwas Salbei und einem Drachenbluträucherstäbchen...

 


Den Schlangenring trage ich tatsächlich seit gestern schon, er hat seinen festen Platz eingenommen und damit den Ring mit dem Horus-Auge abgelöst, dessen Zweck inzwischen weit genug hinter mir liegt. Es war an der Zeit ihn durch ein neues Symbol zu ersetzen, etwas für mich besseres.

Zu den Steinen sei noch folgendes gesagt: Rote und blaue soll man seit Alters her wohl zusammen einsetzen (ob man sie nun bei sich trägt, einen Talisman daraus fertigt oder wie auch immer), weil sie dann die Polaritäten ausgleichen können. Also ein Zuviel und Zuwenig an Aktivität, männliche und weibliche Wesenszüge usw. usf.
Die Hühnergötter oder auch Lochsteine / Flintsteine finden in vielerlei Schutzzaubern ihren Platz und wurden schon früher eingesetzt, um beispielsweise Haus und Hof oder auch das Vieh vor Unwetter und Brand zu schützen. Sie halten das Böse fern und wenn man mit einem Auge durch das Loch in die Sonne schaut soll dies Glück bringen für ein Vorhaben.
Ich persönlich habe fünf von ihnen, die ich seinerzeit kaufen musste, mangels Vorkommen in der eigenen Umgebung, an unserem Balkongeländer zu einem Wetterzauber geknüpft, schon vor Jahren.
Und ich weiß auch schon wo der neue zum Einsatz kommen wird, bzw. wofür.

Ja und Ihr werdet´s nicht glauben: Ich erwarte außerdem auch noch ein Überraschungspäckchen von der lieben Tamesis! :-))
Eigentlich sollte es schon am Wochenende bei mir zugestellt werden, allerdings war wohl niemand hier im Haus und so landete es in der nächsten Postfiliale, die momentan dank Straßenbauarbeiten so gut wie nicht erreichbar ist. Also habe ich telefonisch eine erneute Zustellung erbeten, die heute stattfinden soll *freu*

Da soll mir nochml einer sagen Blog- bzw. Internetbekanntschaften seien nichts Echtes. Ich wurde im Laufe der Zeit eines absolut Besseren belehrt und für diese Möglichkeit, die Erfahrungen, sehr dankbar.

In diesem Sinne auch auf diesem Wege noch einmal:
☆ ♡ ☆ Ich danke Dir von Herzen, meine liebe Weidenfrau, Du hast mir eine riesige Freude gemacht und vielleicht mehr gegeben, als Du ahntest! ☆ ♡ ☆

So, ich werde dann jetzt mal langsam meinen Mann aus den Federn schmeißen und ihn zur Baustelle schicken, während ich mich an den Haushalt mache, bevor die 30°C-Grenze überschritten ist ;-)
Habt einen fabelhaften Tag, genießt das schöne Wetter, wenn Ihr könnt und paßt auf, dass Ihr Euch keinen Sonnenstich holt! =D 

Samstag, 25. Mai 2013

Der Ruf des Mondes und der Steine )o(

Meine Güte, also momentan macht der Mond sich ganz schön massiv bemerkbar. Ich glaube ich bin da auch nicht die einzige, denn ich höre es derzeit vermehrt von Freunden und Bekannten. Ich bin es ja gewohnt, dass meine Träume in der Woche vor dem Vollmond ungefähr, ziemlich wirr und bizarr werden. So ein zwei Tage bevor er (sie) dann wirklich voll ist, hört es aber eigentlich wieder auf. Heute morgen jedoch (es muss so um die Zeit gewesen sein, als er gerade seinen "Höhepunkt" erreicht hatte) hatte ich einen Traum, Junge Junge... Sowas von real und verwirrend, den musste ich erstmal regelrecht abschütteln, als ich wach wurde und irgendwie geistert er mir immer noch im Kopf herum.
Eigentlich war er nur die Spitze eines Traum-Eisberges, der sich in der letzten Zeit hoch geschaukelt hatte. Erst hatte ich jetzt für ein oder zwei Tage Ruhe und dann kam das... Nu ja, kann auch an einem Film gelegen haben, den ich die Woche über gesehen hatte, als ich flach lag. Aber so oder so, es gibt mir zu denken. Mal sehen, vielleicht schreib ich in den nächsten Tagen mal auf meinem privaten Blog über den Inhalt.

Scheint es nur mir so, oder werden die Energien wirklich von Mal zu Mal deutlicher spürbar? Ich meine das kommt mir echt so vor. Klar wird man sensitiver für feinstoffliche Eindrücke und all das, um so intensiver man sich damit auseinander setzt und vor allem dafür Platz in seinem Leben einräumt.
Aber sei es der Wandel der Jahreszeiten, die Kreisfeste oder eben Mondphasen... Meine Eindrücke werden immer "klarer", greifbarer, deutlicher und... eindringlicher. Klar kann man den Mond fühlen. Oder eben die Mondin, denn ich empfinde ihn als eindeutig weiblich. Aber das momentan. Es steigert sich seit letztem Jahr irgendwie und ich frage mich wohin das noch führen wird.

Von heute außerdem noch eine "steinige" Anekdote. Dazu hole ich kurz etwas aus.
Steine sammle ich schon ungefähr seit ich 12 war, glaube ich. Also eben auch so (Halb-)Edel- und Heilsteine ect.  Eine ziemliche Menge von ihnen wohnt dementsprechend bei uns. Einige auf dem Nachttisch, andere unter dem Kopfkissen, manche landen in meinem Trinkwasser, wieder andere halte ich im Schlaf in der Hand (das wechselt) und viele haben neben Schmuckwerk inzwischen dekorative Zwecke übernommen. 

(Guter Spruch dazu von meinem "Onkel J.", als er vor ein paar Jahren mal mit mir beim Orthopäden im Wartezimmer saß und wir ein Gespräch darüber führten: "Aaaahhh, wieso hast Du mir nicht gleich gesagt dass Du nachts auf Steinen schläfst? Hätte ich das eher gewußt, dann hätte ich Dir gleich sagen können woher Deine Rückenschmerzen kommen!" Hehe :D )

Jedenfalls kommt es natürlich immer mal wieder vor dass unsere Shnowhy sich den ein oder anderen catched, damit zockt und sonstwo hin verbummelt.

U.a. war da ein Fluorit-Engelchen seit Monaten (!!!) verschwunden, das ich meinem Mann mal geschenkt hatte und das früher immer auf seinem Nachtschränkchen gestanden hat. Außerdem mein grüner Handschmeichler, den ich letztes Jahr (meiner Meinung nach) in Minervas Hexenladen (damals noch Dortmund) von Hekate zugeführt bekommen hatte. Der fehlte mir seit etlichen Wochen und war vom Altar verschleppt worden. 


(Entdeckt hatte den eigentlich mein Mann für mich:
Er soll heilsam sein für meine Darmkrankheit, verbindet mich aber auch
mit Hekate, wirkt beruhigend und schützend.
Ich schlafe mit ihm in der Hand und trage ihn häufig in der
Hosentasche bei mir, wenn ich das Gefühl habe Schutz zu benötigen.
Leider habe ich keine Ahnung was für ein Stein das ist.
Kann mir das vielleicht jemand von Euch sagen?) 

Nicht zu vergessen meine heiß geliebte Kristallspitze, mit der ich eben immer gerne schlief und die mir somit wohl des Nachts geraubt worden war, fehlte ebenfalls seit ein paar Wochen. 


(Diese Spitze hab ich vorletztes Jahr vom
Engelweihnachtsmarkt in Köln mitgebracht) 

Natürlich hatte ich die Steine gesucht, keine Frage.
Unter dem Bett, in den Ecken, zwischen den Matratzen und heute dann hab ich sogar unter unserem Sideboard im Esszimmer mit dem Besenstiel rum gekramt, weil Snöhchen da so einiges drunter gekegelt hatte. Es fanden sich Kugelschreiber, Feuerzeuge, Bonbons, Erdnüsse, Tannenzapfen, kleine Deko-Objekte aus Holz und was nicht alles. Jede von Euch, die Katzen hat, weiß genau wovon ich rede ;-)

Auch dort ließ sich keiner (und vor allem mein schwer vermißter Handschmeichler) von ihnen finden :(
Jetzt hatte ich aber ja in diesem Monat grad noch das Buch von Luisa über Steine gelesen, wodurch sich mir ohnehin ein etwas anderer Blickwinkel auf den Umgang mit ihnen erschlossen hatte. Also konzetrierte ich mich... - und es war wirklich zum Schießen! "Wenn Du Deinen grünen Stein wieder haben willst, dann schau doch mal unter den Kissen in der Ecke neben dem Aktenschrank nach!"... Okay... °.° Da war er natürlich, unglaublich.
Ich mußte lachen, freute mich wie bolle und brachte ihn erstmal ins Bad, zum Reinigen. Das ließ mir keine Ruhe und ich "rief" auch nach meiner Kristallspitze, wollte mich auf sie einlassen und schauen ob es nochmal klappen würde...
"Zwischen Deinem Nachttisch und dem Bettpfosten, in dem Kabelknäuel..."
Gesagt, getan. Nachtschränkchen abgezogen, Kabel gespreizt - Stein gefunden °.° Okay, auch dieser wanderte auf den Waschtisch.
Später dann "durch Zufall" kam mir auch das Engelchen meines Mannes wieder in den Sinn und hörte nach, ob der mir womöglich auch was sagen wollte.
"Hinten unter dem Nachttisch..." °.° Jepp, auch den fand ich, nachdem ich das Teilchen beiseite geschoben hatte. 


(Fluorit-Engelchen für meinen Gatten:
Damals wg. rechtsseitiger Kopfschmerzen und div.
anderer Unruhe-Beschwerden "geweiht")

Tolle "Zufälle" was? Und gleich drei an der Zahl ^^
Fazit: Rufen, spüren, hören, drauf einlassen, aufmerksam sein - wie Luisa schon sagte...

Tja und wo ich sie schon mal wieder hatte, sollte ihnen auch ein besonderes Wellness-Programm zuteil werden. Erstmal baden / waschen mit der schönen Eisenkraut-Seife. Wieso immer gleich zu "aggressivem" Salz greifen, wie ich es bisher getan hatte? Ich persönlich bevorzuge ja auch die milde Kräuter-Variante. Es fühlte sich einfach richtig so an und sie glänzten danach auch sehr glücklich ;-)) Dann durften sie zusammen mit meinem Rosenquarz, 


einem Bergkristall und dem Amethyst, 

 
die mich schon seit meiner Jugend begleiten, auf den Altar, 
 


 um wieder zu Kräften zu kommen. Dort sind sie in bester Gesellschaft, denn eine schöne, maskuline Kristallspitze, die ich meinem Gatten letztes Jahr mal von einem Ausflug mitgebracht hatte, wird dort derzeit von der dreifachen Göttin... bewacht.



(in speziellen Momenten bat ich ihn,
diesen Stein in der Hosentasche bei sich zu tragen)

Drei meiner besonderen Schätze erhielten sogar noch eine extra Pflege, die laden nämlich gerade schön in Basilikum bzw. Salbei und Rosmarin auf ^^