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Samstag, 23. Juli 2016

Von Heilpflanzen, Seelentröstern und der Welt hinter dem Sichtbaren

Heute möchte ich Euch noch ein ganz besonderes Werk vorstellen. Es ist eines, das Ihr nicht auf Amazon oder sonst wo kaufen könnt, sondern nur bei der Autorin direkt. Neben den Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von 49 heimischen Heilpflanzen erzählt es aus dem Leben. Einem Leben mit dramatischen Wendungen und extremen Schicksalsschlägen. Das Leben der Autorin. Geprägt von Verlusten, eigenen Nahtoderfahrungen und einer immerwährenden Verbindung zur jenseitigen Welt. Dorthin, wo die Seelen der Verstorbenen noch lebendig sind, wo es Heilung gibt für Kummer und Schmerz, wo die Erinnerung an die eigenen, bereits gelebten Leben wohnt.

Das Buch von Sonja Sacher ist wunderschön mit bunten Zeichnungen der jeweiligen Pflanzen durchsetzt,  auf hochwertigem Papier gedruckt, in einer kleinen, wenn auch nicht zu kleinen Schrift. Es liest sich sehr angenehm, ist für das Auge so hübsch wie übersichtlich gestaltet, 166 Seiten stark. Aber nicht klein und dünn, sondern in einem wirklich ordentlichen Format.

Die Kapitel wechseln sich quasi eins übers andere zwischen der Lebensgeschichte von Sonja und den Heilpflanzen ab. So kann der Leser auch für sich selbst entscheiden, die Geschichte ggf. auszulassen. Ich weiß zwar nicht wieso man das machen sollte. Denn die diversen Tiefschläge und Ereignisse haben ja gerade erst dazu geführt, dass sie sich mit den Pflanzen auseinander setzte. Aber jeder ist anders. Manch einer mag sich ängstigen oder von den schlimmen Geschehnissen über Krankheit und Tod nichts hören wollen. Dann kann man es halt überspringen. Aber ich sehe ein Buch gern als Ganzes, genau wie den Menschen dahinter.

Sonja habe ich auf Instagram kennengelernt. Sie ist dort als @diekraeuterwerkstatt zu finden. Auf diesem Wege könnt Ihr via PN oder Kommentar Kontakt zu ihr aufnehmen und das Buch bestellen. Gerne könnt Ihr Euch auch bei mir melden und ich stelle Euch weitere Kontaktdaten zur Verfügung. Sonja hatte sich seinerzeit dagegen entschieden einen öffentlichen Weg über Amazon ect. für die Vermarktung zu gehen und das Buch im Selbst Verlag heraus gebracht. Es ist ihre Geschichte, die sie auf eine ganz eigene Art verarbeitet hat und das wollte sie nicht so ausschlachten, so anonym vermarkten.

Für das Buch habe ich inkl. Porto 18,35€ bezahlt. Ein absolut angemessener Preis. Neben der Rechnung erreichten mich auf lavendelfarbenem Briefpapier hadschriftliche Zeilen sowie eine (selbst gesammelte und zusammen gestellte) Kräutermischung zur Sommersonnenwende, die ich sowohl für die Zubereitung eines Tees, als auch zum Räuchern verwenden könnte. So habe ich es dann auch gemacht. Die Kräuter verbreiteten fast eine Woche lang jeden Abend einen herrlichen Duft in unserem Schlafzimmer und ein Gefühl von Sommer pur.

Sonja hat sich am Ende mit ihrem Schicksal angefreundet und mit dem Gedanken an den Tod arrangiert. Sie weiß heute, dass es ein Leben nach unserer physischen Existenz gibt und hat viele Erkenntnisse für sich gewonnen. Ich denke jeder Mensch macht seine eigenen Erfahrungen und zieht daraus die eigenen, subjektiven Schlüsse. Wir alle verwenden womöglich verschiedene Begriffe, erklären uns den Weg, die Irrungen und Wirrungen des Daseins auf unterschiedliche Weise. Und doch sind wir uns im Klaren, dass es etwas Größeres gibt, einen Plan, ein Netz, etwas Universelles und ewig Gültiges.

Was die Beschreibung der Pflanzen angeht, so empfinde ich Sonjas Werk als besonders wertvoll. Nicht nur dass wir sie alle in unserer Umgebung irgendwo finden oder im eigenen Garten bzw. Balkon selber anbauen können. Sie beschreibt sie auf eine fantastische Weise. Sie blickt in ihre Seele. Erkennt an, dass eine Pflanze mehr als die Summe ihrer Inhaltsstoffe ist und der Einsatz je nach Mensch und Umstand auch einfach intuitiv erfolgen kann. 

Die Pflänzchen werden also beschrieben und in ihrer Wirkungsweise vorgestellt. Undzwar einerseits was körperliche Beschwerden und somit handfeste Anwendung angeht. Andererseits jedoch geht es um Hilfe bei psychischen Tiefs und seelischen Belangen. Ganzheitlich eben. Die wirklich einfache Herstellung von Tinkturen, Tees, Duftkissen, Badezusätzen oder Salben wird absolut alltagstauglich beschrieben. Das alles kann wirklich jeder nachmachen, ohne sich vorher wer weiß was für Kenntnisse angeeignet haben zu müssen.

Um Euch noch ein wenig neugieriger zu machen und weil ich es ja immer so halte, habe ich noch ein paar entsprechende Zitate heraus gesucht:

"Für mich ist seither nichts mehr so, wie es einmal war.
Nach diesem Schicksalsschlag boten sich mir nur zwei Möglichkeiten:
an all dem Schmerz und der Trauer zu zerbrechen
oder mein Schicksal anzunehmen, versuchen,
Kraft daraus zu schöpfe und mich endgültig mit dem Tod 
zu versöhnen."

"Ich wähle die Pflanzen aus, die mir intuitiv in den Sinn kommen.
Es kommt folglich bei der Wahl eines Heilmittels
mindestens genauso auf die Intuition wie auf die Zusammensetzung
der Inhaltsstoffe an."

"Es scheint, als hätte Mutter Natur auf all unseren Wiesen
und Feldern blühende Fußabdrücke hinterlassen,
als würde sie ein prunkvolles Fest feiern,
zu dem wir herzlich eingeladen sind."

"Früher als die Menschen noch im Einklang mit der Natur
und den Jahreszeiten lebten, waren Stress-Situationen
die absolute Ausnahme. Und wenn sie aus der Ruhe kamen,
ging es um elementare Belange, wie zu wenig Nahrung,
Naturgewalten und die Bedrohung durch wilde Tiere oder Feinde."

"Ich jedoch finde, wenn nichts sicher ist,
ist dafür alles möglich. Und dies muss ja nichts Schlechtes bedeuten,
ganz im Gegenteil."


Mittwoch, 29. Juni 2016

Toröffner beim Kartenlegen

Kleine Tricks und Kniffe erleichtern ja nicht nur den Alltag, sondern insbesondere das magische Wirken und alt hergebrachtes Volksbrauchtum sind voll davon. 

Wie wertvoll die Pflanzenhelfer für uns als Medizin in Form von Tee, Tinkturen, Salben, Bäder oder Räucherungen sind, wissen wir vermutlich alle. Doch auch zaubern können wir mit ihnen, sie in Ritualen verwenden oder sogar beim Orakeln. 

Für jedes Problem gibt es eine Lösung, für jede Situation mindestens einen Weg, wie wir sie angehen können. Meist sogar mehrere. Heute mal etwas zum Thema Geheimnisse, geheimes Wissen oder wie Ihr da besser durchsteigen könnt. Um Licht ins Dunkel einer verfahrenen Situation zu bringen, greift Ihr vielleicht einfach mal zu einer Löwenzahnwurzel. 

Ich habe vor ein paar Tagen noch ein ganz junges Pflänzchen ausgerupft, um  es genau in dieser Art einzusetzen. Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt warum ich nicht die Blüten genommen habe? Ganz einfach: Wir wollen doch zum Kern der Sache durchdringen, also quasi an die Wurzel des Übels, richtig? Genau. Also die Wurzel. Klingt eigentlich ganz logisch, oder? Genauso funktioniert das ganz häufig in der Magie. Es kann tatsächlich so einfach sein.

Der Löwenzahn an sich hat ein sonniges Gemüt. Eine absolut solare Pflanze mit viel Power. Für neue Vorhaben, die eigene Energie zu erwecken, wieder zu Kräften zu kommen oder eben auch mal, um Schleier bzw. Schatten, welche die Wahrheit verdecken, zu überwinden. Sprichwörtlich um nicht weiter im Dunkeln zu tappen.

Die meisten von uns werden eine spezielle Kerze brennen haben, wenn sie die Karten legen. Vermutlich eine weiße. Weil sie rein ist und schützt, weil sie ebenfalls Licht spendet, weil sie hilft unseren Geist zu fokussieren, weil sie Negativität fernhält. Viele haben außerdem gerne einen besonderen Stein dabei oder legen auf einer Unterlage, die sonst für nichts anderes benutzt wird. Genauso mache ich das auch. Es brennen spezielle Kerzen für verschiedene Zwecke, mein schwarzes Tuch mit der Abbildung von Frigga dient als Untergrund und zusätzlich liegt noch eine Venus in der Mitte. Sie ist auf der Rückseite mit ein paar Tropfen meines eigenen Blutes getränkt. Um mich mit der Göttin zu verbinden, weil ich bei jeder Kartenlegung die Göttin um ihr Beisein und ihre Unterstützung bitte.

 
Zusätzlich besteht aber eben die Möglichkeit noch auf weitere Helferlein zurück zu greifen. Für bestimmte Situationen vielleicht. Also laden wir doch die Pflanzengeister ein, bei unserer Arbeit zu helfen. Gerne können wir für sie etwas räuchern, hübsche Steine auf ihrer Erde ablegen, um ihnen im Austausch Energie zu spenden oder was Euch sonst als eine herzliche Geste des Dankes erscheinen mag.

Magie und Divination gehen seit je her Hand in Hand, sie stammen aus derselben Quelle. Beides kann und soll helfen unser Leben zu erleichtern, die Fragen des Alltags zu beantworten, Umstände positiv zu beeinflussen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es doch durchaus eine logische Methode, das Kartenlegen mit ein wenig Zauberkraft zu pushen. Weil evtl. die Frage schon so lange im Raum hängt und frau vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen kann. Oder alle Informationen aus voran gegangenen Legungen noch immer nicht zum erwünschten Ergebnis geführt haben.

Wir beeinflussen damit unsere Fähigkeit die Botschaften aufzunehmen, zu entschlüsseln, zu verarbeiten und wahrhaft zu verstehen. Pflanzen haben Einfluß auf unseren Körper und Geist. Deshalb vermögen sie sowohl uns auf verschiedenen Eben zu heilen, wie auch uns zu vergiften. Dabei kommt es meist lediglich auf die Dosierung an. Aber ich glaube wer sich ein wenig mit der Thematik beschäftigt hat, dessen innere Stimme und Intuition werden eine sinnvolle Anleitung geben, wonach wir greifen sollten.

Wenn Du nun also Licht ins Dunkel einer vertrackten Angelegenheit bringen möchtest, dann lasse den sonnigen Löwenzahn Dir den Weg zeigen. Bitte ihn, Dir zu leuchten und die blinden Flecken zu erhellen. Übrigens habe ich dieses Löwenzähnchen genau bei dem so benannten Legesystem eingesetzt, es heißt "Der blinde Fleck". Das kann sich mit Dir selbst beschäftigen, Deinem Leben oder einer Situation, an der mehrere Personen beteiligt sind.

 
Vor einem Jahr hatte ich bereits ein sehr schönes Ritual mit Löwenzahnblüten abgehalten, von dem ich > an der Stelle < damals auch berichtet habe.

Wie auch immer: Die Karten haben ihren festen Platz in der Magie, wo sie häufig zum Einsatz kommen, um eine Situation oder ein Ziel bildlich darzustellen. Ebenso können wir aus einer Legung der Karten unseres Lebens umgekehrt auch ein kleines magisches Ritual machen. Probiert es aus. Seit frei und kreativ und lasst Euch inspirieren. Von der Natur, den Zeichen, der Welt um Euch herum. Es gibt keine Grenzen, keine Einschränkungen. Wenn Du bestimmst, dass eine Löwenzahnwurzel Dein Toröffner ist und respektvoll da heran gehst, dann wird es so sein. Ebenso könnte Dir eine Sonnenblume helfen die Auslegung mit einem sonnigen Gemüt zu betrachten, nicht überschattet von Ängsten. Die Brennessel kann Fremdeinflüsse raus halten und und und. Denk nach. Was weißt Du über die Pflanzen? Wofür werden sie normalerweise genutzt? Dann kannst Du sie genauso dafür auch in der Magie, einem Zauberspruch oder beim Orakeln verwenden, verlass Dich drauf. Auf auf :)


Samstag, 19. Dezember 2015

Live aus dem Lazarett...

...sende ich hier quasi gerade. Meinen Mann hat es übel erwischt. Wie bereits erwähnt scheint er sich bei meinem Infekt von neulich angesteckt zu haben. Allerdings baut er stark ab und bei ihm haut es gerade ärger rein, als es bei mir gewesen ist. Der liegt aber mal so richtig flach, nicht nur mit Männerschnupfen oder so. Der Husten ist so stark, dass es ihn schüttelt. Heute nacht hatte er solche Anfälle, dass ich echt Angst bekam. Und dass wo ich ihn selbstverständlich nach allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln der Kräuterhexenkunst umsorge:

 
  • Heiltees: Ich habe ihm die unterschiedlichsten Mischungen angesetzt und verabreiche sie quasi Kannen-weise. Mal mit Schafgarbe (mein absoluter Allzweck-Joker bei jeglicher Art von Infektion), Brennessel, Lindenblüten, Salbei und Thymian. Einfach gegen den üblen Husten, um ihn zu beruhigen und die Atemwege zu desinfizieren, die Entzündung zu bekämpfen. Dann wieder mit viel Anis, Pfefferminze, Kamille und Spitzwegerich, damit der Schleim sich leicht löst und das Durchatmen nicht mehr so schwer fällt. Alles gut mit Honig gesüßt, der ja ebenfalls sowas wie ein Allheilmittel ist.
  • Inhalieren: Zum Entkrampfen und Befreien gebe ich Olbas-Tropfen in kochendes Wasser. Kopf über die Schüssel, Handtuch drüber und die heißen Dämpfe einatmen. Kennt ja jeder sicherlich. Eigentlich dreimal täglich. Heute fühlte er sich allerdings kreislauf-mäßig nicht danach bisher. Kennt Ihr Olbas eigentlich schon? Die dürfen eigentlich in keiner Hausapotheke fehlen. Sie helfen innerlich wie äußerlich angewendet bei Erkältungsbeschwerden, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und sogar Magen-Darm-Problemen. Enthalten sind ätherische Öle aus Eukalyptus, Pfefferminze und Cajeput. Sie riechen sehr stark und wirken allein dadurch schon lindernd, weil sie so herrlich kühlen und einfach nach Heilung duften. Wer das nicht da hat oder wenn mein Fläschchen leer ist: Einfach mit getrockneten Kamillenblüten geht es natürlich auch. Die wirken ebenso antibakteriell und die Wirkung, dass die gepeinigten Schleimhäute gut befeuchtet und durchblutet werden, ist die gleiche. Sogar mit Katzen kann man das machen, wenn sie sich erkältet haben. Obwohl man bei denen ansonsten mit Korbblütlern aufpassen muß. Katze in den Katzenkorb setzen, Schüssel davor stellen. Am besten beides unter einen Stuhl. Decke drüber werfen und das Schätzchen 10 Minuten sitzen / einatmen / inhalieren lassen. Haben wir mit unserem Lucky früher bei Bedarf öfter machen müssen und es hat ihm immer gut getan.
  • Einreiben: Da hätte ich auch selbst tätig werden können und einen Erkältungsbalsam selbst zusammen rühren. Aber die gängigen Produkte aus dem Handel sind gut, soweit ich das beurteilen kann und ich verwende sie gerne, z. B. von Klosterfrau. Ich finde das bei Halsschmerzen und Husten oder Schnupfen immer sehr angenehm, die Brust einzureiben und teilweise auch den Rücken. Die Dämpfe der enthaltenen ätherischen Pflanzenöle strömen permanent in die geplagten Atemwege ein und erleichtern so das Durchatmen, wie auch das Abhusten.
  • Räuchern: Wacholderbeeren, Rosmarin, Salbei, Kiefernharz, Thymian... Ich will die Raumluft reinigen, sauber halten und vor Allem auch energetisch bei der Heilung unterstützen. Insbesondere im Schlafzimmer lasse ich abends so eine Mischung auf dem Lämpchen verglimmen. Das riecht toll und der Raum hat gleich nicht mehr diese kranke Atmosphäre. Lüften ist natürlich ganz wichtig und bei diesen frühlingshaft milden Temperaturen auch absolut kein Problem.
  • Verdampfen: Um die Luft zu befeuchten, damit die Schleimhäute nicht austrocknen, stelle ich gerade im Winter - und erst recht bei Erkältung & Co. - immer gern ein Duftlämpchen auf. Je nachdem wo wir uns gerade aufhalten, das geht ja eigentlich überall. Wasser rein und einige Tropfen Olbas dazu. Alternativ verwende ich gerne Öle von Kampfer, Rosmarin und Eukalyptus. Es riecht dann im Raum sehr angenehm und das Atmen fällt gleich leichter.
  • Erkältungsbad: Kann man ebenfalls selbst anrühren, auf Basis von Mandelöl beispielsweise und indem man ätherische Öle selbst dazu gibt. Aber auch hier komme ich mit den gekauften Varianten von tetesept oder Kneipp z. B. sehr gut zurecht. Am besten gegen Abend und bei angenehmer Wassertemperatur. Bloß nicht zu kalt, aber auch auf keinen Fall zu heiß einlaufen lassen. Das würde den angeschlagenen Kreislauf übermäßig belasten. Da kann es dann sehr leicht zu Schwindel oder auch Übelkeit kommen. Also nicht übertreiben. Ansonsten einfach treiben lassen und immer schön atmen. Die Wärme löst Verspannungen und Verkrampfungen, sowohl innerlich als auch äußerlich. Wasser ist ja ohnehin ein sehr heilsames Element. Läßt uns fließen und spült Erkrankungssymptome einfach fort.
Auf mehr Wegen kann ich einen Infekt beinahe gar nicht natürlich behandeln. Ab und zu gebe ich momentan noch Aspirin Plus C ein, weil es ihn einfach so derbe niedergestreckt hat. War auch nicht viel mit Schonung, offen gestanden. Gestern abend noch die Weihnachtsfeier mit seiner Fußballmannschaft, wo natürlich auch geraucht und getrunken wurde. Das belastet einen bereits angegriffenen Organismus ja zusätzlich. 
 
 
Jetzt gibt es also nur noch zwei weitere Faktoren, damit seine Selbstheilungskräfte das wieder in die Reihe kriegen: Ruhe und Zeit. Geduld muß man also schon mitbrigen, so ungern wir das auch hören und so schwierig das heut zu Tage auch nunmal häufig ist. Bei all der Unterstützung wird der Körper es ja höchst wahrscheinlich selbst schaffen, den Infekt zu besiegen. Aber dafür braucht er Schonung, viel Schlaf und am besten Bettruhe. Bloß keine Aufregung und möglichst keine Aktivitäten. Kerzen an, gemütlich einkuscheln und von der Glotze berieseln lassen. Für mich ist das alles in Kombination noch immer die beste Medizin. Die chemische Keule muß schon mal ran, aber nur wenn es nicht anders geht. Wie haltet Ihr das so? Habt Ihr auch so Eure Rezepte und Rituale, um Heilung zu erleichtern und schnell wieder gesund zu werden?
 
 
Ich pfleg jetzt noch ein wenig meine Verspannungen und hoffe dass die Kopfschmerzen nicht wieder kommen. Fühle mich ebenfalls eher unfit, aber ich hoffe das kommt von der unruhigen Nacht und der Flasche Hugo gestern abend ;)
 

Montag, 2. November 2015

Hello November...


Schon wieder ist ein Monat rum, schon wieder ist Weihnachten ein Stück näher gerückt, das Jahresende und somit liegt auch mein Geburtstag bereits in greifbarer Nähe. Manchmal bin ich fast schockiert, wie schnell die Zeit vergeht. Und ich weiß nicht ob ich mit diesem Jahr schon im Reinen bin. So oder so, es war wie es war und es ist wie es ist, zu gestalten gilt es nur noch die Zukunft. Über vergossene Milch soll man sich keine Gedanken machen, heißt es doch im Volksmund. Heute bin ich durch raschelndes Laub ins Dörfchen gelaufen, mußte beim Doc vorbei und einige Teile einkaufen. Mein Mann plagt sich leider immer noch mit dem Fuß herum und der Freund ist etwas sauer, mit dem wir eigentlich Halloween feiern wollten. Er hat wohl eher wenig Verständnis dafür, dass meine Gesundheit mir an dem Punkt vorging. Natürlich war der Kleine enttäuscht, das ist schon klar. Aber ich glaube mehr als ich kann er sich auf diesen Abend gar nicht gefreut haben. Wie auch immer, die Entscheidung war richtig und ich stehe dazu. 

Mein Männe kriegt jetzt Wickel von mir mit einer homöopathischen Salbe und laut Rat des Apothekers verabreiche ich ihm nun dreimal täglich IBU 800. Langsam scheint die Entzündung ein wenig zurück zu gehen, meint er. Ich bin mir da aber nicht so sicher, wenn ich sehe wie er sich abmüht, wenn er aufsteht oder geht. Einen Tee habe ich ihm auch gemischt, entzündungshemmend, abschwellend, extra für die Gelenke. Mit Sternanis, Himbeerblättern, Frauenmantel, Schafgarbe und Brennessel. Die Schlacken sollen aus dem Körper geschwemmt werden und die Anspannung gelöst. Den Tipp mit dem Sternanis hab ich übrigens aus den Karten bekommen. Nämlich vom > Pflanzenhelfer Orakel <. Ich hatte gefragt was ich mit seinem Fuß noch machen kann und bekam diesen Hinweis. Der sich selbstverständlich mal wieder absolut mit den Erklärungen im Heilkräuterlexikon deckte. Außerdem sind wohl Geduld, Schonung und Ruhe gefragt. Soviel zum aktuellen Stand. Da ich nicht so mega himmel hoch jauchzend gut drauf bin, hab ich grad nicht die allermeisten Pläne für November im Kopf, aber einige Dinge schweben mir da schon vor...

  • Monatslegung noch machen
  • Samhain-Legung nachholen
  • Zwei Arzttermine in dieser und nächster Woche wahrnehmen
  • Flyer & Visitenkarten unter die Leute bringen
  • Ein bißchen die Werbetrommel für mein neues Projekt rühren
  • Vorher noch ein Dokument bei der Stadt besorgen
  • Ende des Monats die Weihnachtsdeko herrichten
  • Einige Termine und Telefonate organisieren
  • Großreinemachen (Wendeltreppe ect.)
  • Blog-Gewinnspiel organisieren
  • Ein magisches Ritual mit meinem neuen Rider Waite Tarot
  • Ein Bittritual an Hekate zu verschiedenen Themen
Allzu viel nehme ich mir gar nicht erst mehr vor. Letzten Monat habe ich nämlich viel von dem nicht geschafft oder überhaupt erst in Angriff genommen, was ich ursprünglich auf dem Plan hatte. Nicht immer ist man gleichermaßen produktiv oder motiviert, da spielt ja auch immer die Tagesform mit rein, um es mal so auszudrücken. Sollte ich mich vielleicht auch langsam mal mit anfreunden, dass ich es einfach inzwischen nicht mehr schaffe auf fünf Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen... Bin ja auch nicht mehr die Jüngste, gehe mit Riesenschritten auf die 36 zu ;))

In den letzten Tagen fühle ich mich häufig unverstanden, missverstanden oder so, als wenn andere Leute meine Entscheidungen oder Einschätzungen nicht ernst nehmen würden. Ist halt nicht immer alles eitel Sonnenschein und ich bin auch mal schlecht drauf, auch mal richtig mies, tut mir leid. Das hat jetzt auch gar nicht unbedingt was mit dieser Halloween-Geschichte zu tun, spielt da aber vermutlich auch ein wenig mit rein. Die Freundin entschuldigte sich mehrmals, es war ihr unangenehm dass er aus dieser Mücke einen kleinen Elefanten machte. Dabei hatten wir das eigentlich mehr als Spaß aufgenommen. Wie auch immer, darum geht es eigentlich auch gar nicht, wie gesagt. Ich war halt auch schon mal besser drauf. Sind vermutlich unter anderem so Samhain-Begleiterscheinungen. Da wird nicht nur der Schleier dünn, sondern das ein oder andere Menschenkind auch schon mal dünnhäutig...


Die dunkelste Zeit des Jahres ist definitiv angekommen. Auch wenn tagsüber noch teilweise froh die Sonne scheint, so ist die Kälte eine andere geworden und die Nacht wiegt schwerer. Zwar ist sie einerseits muckelig und wie zum Anlehnen an die Hekate. Sie wiegt mich in ihren Armen dieser Tage. Aber die Schwärze ist auch tiefer, undurchdringlicher wie mir scheint und manche Last liegt auch drückender auf der Seele.


An dem Farbenspiel in den Bäumen hat ein jeder seine wahre Freude. Doch dürfen wir nicht vergessen, dass dies nichts anderes ist als der Tod, der da sein freundlichstes Gesicht herzeigt. Die Blätter fallen und unweigerlich steuern wir auf den dunkelsten Punkt im Jahreskreis zu. Bevor dann sicher auch wieder ein Frühling und ein neuer Sommer folgen werden...


So lange tröste ich mich mit satt-farbigen Nagellacken, die bringen Freude ins Spiel. Gestern abend wurde es braun und orange auf meinen Händen. Wollte ich nachher mal noch ein Foto von machen, darf ich nicht vergessen, hihi. Das Shopping bei dm beschränkte sich diesmal vorwiegend auf nützliche Einkäufe und erfolgte zum ersten Mal über den Online-Shop. Die Schlepperei erspare ich mir gerne, wenn da viele schwere Haushaltsartikel und Dinge wie Katzenstreu dabei sind.


Anläßlich der ausgefallenen Halloween-Feier zog es mich dann Samstag spätnachmittags noch zum heimischen Platz. Dort ist dieses schöne neue Gruppenfoto von Schatzis aktueller Mannschaft mit dem Handy entstanden. Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut, ins Besondere vor diesem herbstlichen Hintergrund. Und um auch die freundlichen Hunde in der Collage zu erwähnen: Die haben wir vor ungefähr zwei Wochen besucht, bzw. ihre Herrchen natürlich. Als ich die Drei sah wollte ich zunächst rückwärts wieder zum Auto zurück, so riesig sind sie. Aber genauso groß wie sie sind, so lieb waren sie auch. Gut erzogen und auf´s äußerste gepflegt. Ich war entzückt! Sie haben ein eigenes Beauty-Köfferchen und rochen trotz Regenwetter nicht ein Fitzelchen. Ich habe sie gestreichelt und meine Hände dufteten immer noch nach Bodylotion, Hut ab!

Natürlich ist jetzt im Jahr DIE Zeit für Kerzen, Lichter, Laternen, Ahnengedenken, den Gedanken nachhängen... Genauso aber auch für Süßigkeiten und bunten Kram. Es mischt sich der Herbst mit dem Winter. Nicht nur in den Regalen der Supermärkte, sondern in der Atmosphäre hängt es teilweise schon. Ausgesprochen leckere Limited Editions sind der Pumpkin Spice Latte von Müller Milch und die Winter Haribo Colorado, die mein Liebster für mich entdeckte.

So, genug geschnasselt. Ich saug jetzt hier eine Runde durch und dann werden die Karten raus geholt. Schließlich hat ein neuer Monat begonnen und das Verbinden mit dem Göttlichen wird mir gut tun, der Blick hinter den Schleier.... Habt Ihr auch schon mal für´s neue Jarh gelinst oder zumindest in die Richtung geschlielt...?

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Passiflora


Klingt das nicht schon schön? Und die Blüte hält auch wirklich was ihr Name verspricht. Ich entdeckte diese im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Schlingpflanze am Gartenzaun unserer Freunde, als wir vergangenen Samstag dort zum Grillen eingeladen waren. Als ich sie sah wußte ich gleich dass sie mir bekannt vorkam und ich meinte mich zu erinnern, etwas über sie gelesen zu haben. In der Tat konnte Dr. Google helfen und ich stieß eben auf die Passionsblume. Man kann sie getrocknet als Tee zu sich nehmen oder auch aus den frischen Pflanzenteilen eine Tinktur ansetzen. Da ich noch nicht weiß wie es mit den trocknenden Blüten ausschaut, für die ich noch kaum geöffnete gewählt hatte, habe ich vorsichtshalber von den voll in Blüte stehenden Exemplaren mal ein Schnäpschen angesetzt. Es kann dank seiner beruhigenden Wirkung u.a. helfen bzw. Linderung verschaffen bei Schlafstörungen und Anstblockaden. Die Pflanze wirkt entkrampfend und schweißtreibend. Deshalb liegen ihre Einsatzgebiete nicht nur im Bereich von Bluthochdruck, Herzrasen, Rhythmusstörungen, Nervosität, Wechseljahrsbeschwerden, innerer Unruhe und Reizdarm. Sondern sie läßt sich ebenso verabreichen im Falle eines schwelenden grippalen Infekts, der nicht so richtig hervor kommen mag.

Für eine simple Ur-Tinktur einfach die frischen Blüten in einem Schraubverschlußglas mit Doppelkorn o. ä. starkem Alkohol übergießen. 2 - 6 Wochen stehen lassen, zwischendurch schütteln und zum Schluß durch einen Kaffeefilter ect. abseien. Es können davon täglich bis zu 50 Tropfen eingenommen werden. Gerne nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen. Ich allerdings habe das ein wenig anders gemacht und werde das lecker Tröpfchen dann wohl lieber in einem kleinen Pinnchen zu mir nehmen. Undzwar habe ich die Rezeptur ähnlich der gängigen Kräuterschnäpse abgeändert. Rum bzw. Wodka benutzt (Reste, die noch vorhanden waren), ordentlich braunen Kandis mit dazu gegeben und Vanille-Aroma. Dürfte ein wenig besser durch die Kehle gehen als das ursprüngliche Rezept ;)

Aber natürlich habe ich am Wochenende nicht nur Schnaps gebraut, hehe. Wir hatten einfach einen tollen, gemütlichen Tag zusammen. Nachmittags zum Fußball waren wir schon rüber gegangen, hatten wohl das letzte Mal in diesem Jahr den Grill angefworfen. Wie der Zufall es wollte war es sowas von warm tagsüber, dass man bequem in kurzen Sachen im Garten sitzen konnte. Ein Gläschen Lillet mit Wild Berry durfte natürlich nicht fehlen. Wie man dann so quascht und lacht vergehen die Stunden schnell. Gegen Abend, als die Sonne verschwunden war, ist es dann auch wieder kalt geworden und wir haben uns ins Haus bzw. später am Abend nach Hause verzogen.


Pläne für die gemeinsame Halloween-Feier wurden geschmiedet, denn in diesem Jahr feiere ich einmal nicht mit meinen Freundin das traditionelle Samhain. Das werde ich wohl zu ruhiger Stund für mich allein dann nachholen. Diesmal ist der Kurze von unseren friends dran, mit dem wir erst verkleidet durch die Nachbarschaft ziehen wollen, bevor wir dann zu Speis und Trank wieder nach hause kommen. Die hübsche Baby Bella ist ja jetzt alleine dort, denn von unserem süßen Leo gibt es leider nach wie vor keine Spur...


Hier schreitet unaufhaltsam der Herbst weiter voran. Aber wir wissen es uns da schon gemütlich zu machen und die größtenteils freundlichen Stunden am Tag zu nutzen. Abends ist es halt schon dunkel und da nutzt man die Zeit dann ja auch gern für Bücher, Nagellack, Kartenlegungen, Katzenschmusen und anderweitig magische Tätigkeiten. Derzeit arbeite ich ziemlich aktiv an meiner neuen Internetseite, die aber mein Blog nicht ersetzen wird, keine Sorge. Wenn alles glatt läuft ist die bald online und Ihr erfahrt dann mehr.

Habt noch einen schönen Abend, Ihr Lieben und bis bald!

Freitag, 6. Februar 2015

Wohlfühl-Kräuter

Mittwoch ist das glaub ich gewesen, da war es endlich auch mal wieder an der Zeit für mich ein wenig in der Hexenküche zu werkeln. Meine Kollegin hatte mich vor ein paar Wochen schon darum gebeten für ihren Laktose-intolarenten Bekannten eine Teemischung "nachzubauen". Hatte er mal irgendwo gefunden und war damit sehr gut klar gekommen. Erstmal mußte ich dafür natürlich auf die benötigten Kräuter warten, die ich teilweise im Netz bestellt habe. Und dann den richtigen Augenblick finden... Wo ich grad schon mal dabei war machte ich mich auch gleich noch an eine beruhigende Teemischung für die ehemalige Kollegin. Sie steht wohl in letzter Zeit ein wenig unter Strom und dazu wollte sie gern noch etwas leicht anregendes für ihren etwas problematischen Darm. Aber damit nicht genug; auch eine Räucherung zum Wohlfühlen für daheim sollte noch her. Also hieß es ran an die Kräuter und Rührschüsseln...


Hier seht Ihr die besagte 7-Kräuter-Mischung "gegen Laktose-Intoleranz". Zumindest wurde sie in diesem Zusammenhang erfolgreich eingesetzt. Die Zutaten hatte ich einfach den Angaben auf dem abfotografierten Beutelchen entnommen und war dann entsprechend ans Werk gegangen. Wie Ihr seht hab ich direkt eine große Menge fertig gemacht, damit wird derjenige vermutlich sehr lange auskommen ;-)

Solltet Ihr ähnliche Magenbeschwerden haben oder empfindlich auf Milchprodukte reagieren, dann probiert es doch viellicht auch einmal mit diesem Tee. Hier die Zutaten:

Bibernellwurzel (nicht allzu viel), Kümmel (reichlich), Fenchel (reichlich), Wacholderbeeren (einige), Wermut (nicht zu knapp), Schafgarbe (ebenfalls), Anis (nach Geschmack).

Diese Mixtur ist zwar nicht auf meinen Mist gewachsen, aber ich habe den Rückläufer bekommen daß sie zumindest so ausschaut wie das ursprüngliche Produkt und auch so riecht. Klar, sind ja auch die gleichen Sachen drin.

Die nächsten Rezepte stammen allerdings sehr wohl von mir selber. Ich mache direkt mal weiter mit einem Tee, der ebenfalls besänftigend auf den Verdauungstrakt einwirken soll. Bzw. eher ein wenig beschleunigend :) Aber nur was Leichtes, keine Sorge...


Dafür benötigt Ihr in ähnlichen Gewichtsanteilen (ungefähr, das muß man nicht so eng sehen): 

Brennessel, Himbeerblätter, Birkenblätter, Schafgarbe und ein paar Hibiskusblüten (wilde Malve).

Der dritte Tee beruhigt ein wenig die gespannten Nerven und wirkt stimmungsaufhellend. Ich glaube den kann in der kalten Jahreszeit fast jeder gebrauchen oder generell in etwas hektischeren Lebensphasen, die mit Unruhe, Stress und vielleicht schlechter Laune oder Schlafproblemen einher gehen. 


Dafür verwende ich einfach die Mengen nach persönlichem Geschmack und Empfinden...

Frauenmantel, Melisse (als Basis), Lavendel (nicht zu wenig), Mädesüß (nicht zuviel) und Orangenblüte (für die nötige Süße).

Jetzt klappt´s schon mal mit der Verdauung und der inneren Balance. Aber auch der Wohnraum kann ja immer mal wieder eine gute Portion Harmonie vertragen. Dafür sorgt neben hübschen Accessiores und behaglicher Einrichtung das entsprechende Aroma. Ob auf dem Stövchen oder auf Kohle, hier kommt die richtige Mixtur für ein ausgeglichenes Klima in den vier Wänden. Ich kann wieder nur empfehlen bei der Dosierung in sich hinein zu horchen. Mal braucht es etwas mehr hiervon und dann wieder riecht man lieber das andere. 


Mein Vorschlag für Zufriedenheit, Gelassenheit und Fröhlichkeit besteht aus:

Rosenblüten, Basilikum, Sandelholz, Copal, Styrax, Bienenhonig und Weihrauch (ich habe indischen verwendet).

Ich bin gespannt was meine Bekannte sagen wird! Fehlt noch ein Büchlein, das ich ihr bestellen möchte (Der magische Hausputz, aus meiner Rezi von ein paar Posts vorher) und dann geht ein Päckchen zu ihr auf die Reise.  
Ich mach es mir jetzt weiter mit meinem Mann vor dem Fernseher gemütlich und schlürfe ein Rotweinchen. Habt ein schönes Wochenende, bis bald!

Dienstag, 30. September 2014

Magickal Monday

Gestern nach Feierabend habe ich...


...meine Tee-Kräuter-Bestände erfaßt und mir endlich mal eine kleine Liste gemacht, wo im Schrank sich was befindet (sehr praktisch, wenn man überlegt was man verwenden könnte zu einem bestimmten Zweck).


...eine neue Mischung für einen Magen-Tee ausprobiert. Mein Mann brauchte ihn und auch sonst findet er öfter Verwendung. Wie schnell verdirbt man sich den launischen Genossen mal mit einem zu schweren Essen oder auch mit einer großen Portion Stress? Diesmal habe ich die folgenden Zutaten verwendet:
Kamille, Fenchel, Anis, Mädesüß und Pfefferminze.
Schonend, entkrampfend, beruhigend, erfrischend, wirksam gegen einen Blähbauch, antiseptisch, entzündungshemmend, harmonisierend. Dazu einen guten Schuß Honig in jede Tasse. Meinem Mann hat er übrigens sehr gut geschmeckt, obwohl das ja mit Anis immer so eine Sache ist, wie ich finde. Eine Tasse hat er direkt heiß bekommen und dann hab ich ihm noch zwei Flaschen fertig gemacht, die ich in den Kühlschrank gestellt und mit schönem Kandis gesüßt habe. Damit kommt er gut klar und gönnt sich quasi eine kleine Teekur. Ins Büro hab ich auch direkt mal ein Döschen mitgenommen, denn gerade auch da hat immer mal wieder jemand Maläste.
Btw: Kennt Ihr die Teekannen von Jameson & Tailor? Oh mein Gott! Darauf bin ich heute mehr oder weniger zufällig gestoßen, als ich nach einer Kanne / einem Teebereiter auf der Suche war. Immer mit dem Tee-Ei oder einer Zange werkeln geht zwar für eine Tasse, aber wenn man gleich ein ganzes Kännchen ansetzen möchte wird´s dann doch mit der Zeit mal lästig. Daher gab es einen Teebereiter für daheim und noch ein hübsches Tee-Ei für die Arbeit. Da reicht es nämlich auch tassen-weise, oder häufig trinken wir eh Beutelchen, wenn nicht gerade eine eigene Mixtur. Jedenfalls wird so eine hübsche, ausgefallene Kanne definitiv beizeiten hier einziehen ^^ Guckt mal bei Ebay, da wird echt der Hund in der Pfanne verrückt, was für tolle Designs sie haben! Ich konnte mich echt nicht entscheiden, kein Witz :D


Gestern abend hab ich dann doch auf Omas Methode zurück gegriffen; das Ganze stark aufgebrüht (lose), laaange ziehen lassen und durch ein altes (aber sauberes!) Trockentuch abgeseiht. Danach dann wie gesagt ab in die Kühlung damit und fertig ist ein gesundes Erfrischungsgetränk, worauf man auch bei nächtlichem Durst am Bett gut und gerne zurück greifen kann.


Dann galt es noch ein Abschieds-Geschenk für eine liebe Kollegin zusammen zu stellen. Besser gesagt hatte sie ein eben solches bereits erhalten, aber für das Glück in einem neuen Heim gibt´s von der Hex dann doch nochmal was extra ;-) Dieses Falkenauge auf dem Bild befand sich schon seit vielen Jahren in meinem Besitz. Ehrlich gesagt schon so lange, daß ich nichtmal mehr weiß ob ich es mal geschenkt bekommen oder selbst gekauft habe... Jedenfalls habe ich es ihr mit auf die Reise gegeben. Er war keiner meiner persönlichen Kraftsteine, sondern kuschelte seit Jahren gemeinsam mit anderen in einer Vase im Bücherregal. Also hatte er wohl auf irgendeinen neuen Einsatz gewartet. Es soll ihr helfen die Wahreit, oder den Kern einer Sache zu sehen und zu erkennen. Klar sehen eben. Ohne Schleier und Verwirrungen. Manchmal weiß man ja nicht so recht. Ob es jetzt um eine Entscheidungsfrage geht oder darum, was man von einem Gegenüber bzw. einer Situation halten soll. Dabei hilft ihr der Stein ab jetzt. Ob nun unter dem Kopfkissen, um die Antwort auf eine Frage im Traum zu erhalten, oder in der Hosentasche, um mit klarer Sicht und klarem Kopf durch den Tag gehen zu können. Nicht zuletzt auch, wie sie mich erinnerte, ist es etwas, woran man sich festhalten kann. Ein wunderbarer Handschmeichler, der auch an die alte Heimat erinnert. Und ja, natürlich habe ich ihr gesagt wie sie ihn für sich selbst reinigen und aufladen kann.


Auch eine sehr persönliche (also für sie) Räuchermischung hab ich ihr fertig gemacht. Die Zutaten würd ich so aus dem Kopf alle gar nicht mehr auf die Reihe kriegen. Jedenfalls alles drin, was es meiner Meinung nach brauchte, um das neue Heim zu reinigen und es gleichzeitig mit positiven Energien aufladen zu können. Salbei natürlich (reinigend und entgiftend), Thymian (desinfizierend), Wacholderbeeren (reinigend und heilend), schwarze Pfefferkörner (zur Abwehr), Basilikum (Liebe & Gesundheit), Rosmarin (für Harmonie), Rosen- und Orangenblüten (für Liebe & Zufriedenheit), Zedernholz (heiliges Schutzholz) und Angelikawurzel (schützend)... Sogar ein klein wenig Styrax (harmonisierend, der Göttin geweiht), um sie unter dem Schutz der Hekate ziehen zu lassen.


Des weiteren gab es noch ein wenig Räuchersand, den sie mit Erde vom eigenen, neuen Grundstück mischen sollte (möglichst saubere), ein Stück Kohle, eine weiße Kerze, zum Einritzen guter Wünsche, drei verschiedene Räucherstäbchen, die gut sind für die Liebe, einen Zahnstocher (symbolisch) und ein paar mehr Reinigungs- bzw. Schutz-Tips mit auf den Weg.
Heute abend steht nun noch eine Teemischung für die an starker Erkältung oder Grippe erkrankte Kollegin auf dem Programm.

Bleibt Ihr also alle schön gesund, habt einen gemütlichen Abend, eine gute Woche und einen gelungenen Start in den neuen Monat!

Sonntag, 13. Juli 2014

Pflanzliche Antibiotika

Es lag jetzt tatsächlich mehrere Wochen bei mir auf dem Tisch. Allerdings nicht etwa, weil ich es langweilig oder gar uninteressant gefunden hätte. Das war lediglich eine Frage der Zeit und kam daher, dass mir ja ES in die Quere gekommen war. In der Tat kann ich diese kleine geballte Ladung an Wissen nur weiter empfehlen, was ich hiermit auch herzlich gerne tue. Eine etwas ausführlichere Rezension liegt > hier <. Aber zum Überblick verschaffen hab ich auch mal wieder ein paar kleine Zitate zurecht gelegt:

"Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze,
träumt im Tier
und erwacht im Menschen"
Angelius Silesius


"Auf und in einem Menschen leben rund 100 Billionen Bakterien,
etwa 10-mal so viele, wie wir Körperzellen haben!
Sie bilden eine Art kleines Ökosystem und leben
teilweise in Symbiose, profitieren also voneinander.
Ohne sie wären wir nicht lebensfähig."

"Warum verschreiben immer noch so viele Ärzte
ohne genaue Ursachenforschung ein Antibiotikum
und nehmen dabei die Bildung von Resistenzen in Kauf?
Ein Teil der Verantwortung liegt sicher auch
bei uns Patienten. Wie häufig meinen wir,
am nächsten Tag unbedingt wieder leistungsfähig
sein zu müssen, nehmen uns nicht die Zeit,
uns auszuruhen, zu pflegen und uns gesund zu schlafen?"

"Resistente Bakterien können auch von Mensch zu Mensch
weitergegeben werden. So kann es sein, dass bei einer
Erkrankung ein Antibiotikum unter Umständen nicht wirkt,
obwohl der Erkrankte selbst es nie zuvor eingenommen hat."

"Unser Organismus und seine Abwehrkräfte 
werden erheblich geschwächt, wenn wir dauern gestresst sind,
zu wenig Schlaf oder zu wenig Bewegung haben,
wenn also die Balance zwischen arbeiten, ausruhen
und Freizeit nicht stimmt."

"Leider werden immer mehr Pflanzen als gefährlich
aus dem Handel gezogen.
Ihre Wirkstoffe sind bei zu hoher Dosierung 
oder zu langer Einnahme tatsächlich schädigend,
doch gilt dies für jedes Medikament."


Donnerstag, 5. Juni 2014

Gesund werden und wach bleiben - mit Tee!

Gestern abend war es mal wieder soweit. Meine Pilz-Freundin hatte mich schon vor ungefähr einer Woche für ihre Kollegin darum gebeten. Also stellte ich mich in die Küche und mixte ein paar Kräuter zusammen. Eine Mischung gegen Erkältungsbeschwerden sollte es werden und noch eine andere, gegen Erschöpfung.
 
In dem Zusammenhang möchte ich gerne voraus schicken, dass es natürlich auf die Dauer kein Zustand sein kann, seinen Körper mit Hilfe von "Drogen" - also Teekräuter, Kaffee oder Energy-Drinks - weiter funktionsfähig zu machen. Phasen gibt es immer im Leben, wo entweder die berufliche Situation oder auch Familie - häufig sogar alles zusammen - kaum eine Atempause erlauben. Da muß alles klappen, schnell gehen soll es auch noch und es geht eben nicht anders. Jeder von uns muß seinen Mann bzw. seine Frau im Alltag stehen. Für diese harten Tage hab ich mir die anregende Mischung einfallen lassen. Ich denke es liegt auf der Hand und ich brauche hoffentlich nicht extra zu erwähnen, dass dies aus verschiedenen Gründen nicht als permanente Lösung gedacht sein kann. Erstens würde es vermutlich gar nicht über Wochen funktionieren, weil der Körper sich häufig auf Wirkstoffe einstellt, die ihm über einen längeren Zeitraum verabreicht werden. Zweitens - sollte die wach haltende Wirkung doch anhalten - wird man krank. Schlafmangel und Dauerstress sind Probleme, über deren Auswirkungen ich in der heutigen Zeit hier sicher keinen Vortrag zu halten brauche. Dennoch wollt ich´s mal erwähnt haben. Heilpflanzen und Kräuterzubereitungen sind Mittel, die uns in Zeiten der Not oder besonderen Situationen hilfreich zur Seite stehen. Keinesfalls ersetzen sie den gesunden Lebenswandel von ausgewogener Ernährung und Ruhephasen.

Hier schon mal die Zutaten:


Ich mische sie mit den Fingern. Manche Teile sind groß, die mörsere ich oder zerrupfe sie vorher, je nachdem. Die Mengen bestimme ich einfach nach Gefühl. Zu Beginn versuche ich mich auf denjenigen zu konzentrieren, für den der Tee sein soll. Einfacher ist das natürlich, wenn man die Person kennt. Was auch mit der Grund dafür ist dass ich meist nur für Freunde und Bekannte was mache.


Die einzelnen Bestandteile braucht Ihr also nicht maßgenau abzuwiegen. ich habe bei der anregenden Mischung die Hibiskusblüten ein wenig in den Fordergrund gestellt, also davon ein wenig mehr hinein gegeben. Bei der Erkältungsmischung ist viel Kamille drin. Ich würde sagen das macht Ihr Abhängig je nach Art der "Beschwerden".

Vielleicht sollte man mal dazu sagen dass z.B.  Kamille nicht von Leuten angewendet werden darf, die unter einer Korbblütler-Allergie leiden. Genauso wenig solltet Ihr diesen (Stoffwechsel-) anregenden Tee zu Euch nehmen, wenn Ihr unter Kreislaufbeschwerden, einer Herz- oder Nierenerkrankung leidet. Bzw. auch "nur" unter einer Funktionsstörung. Ich hoffe jeder kennt sich selbst genug und schüttet nicht einfach etwas in sich hinein, ohne auf seinen Körper zu hören!

Von dem Erkältungstee nehmt Ihr auf eine Tasse einen kräftig gehäuften TL, übergießt das Tee-Ei mit kochendem Wasser und laßt das Ganze 10 Min. ziehen.
Bei der anregenden Mixtur würde ich nur einen leicht gehäuften Löffel nehmen und ca. 7 Min. Ziehzeit empfehlen. 3 Tassen Erkältungstee pro Tag, aber nur 2 von dem anregenden.

Selbstverständlich gäbe es noch zig andere Zutaten, die man verwenden könnte. Thymian beispielsweise und Minze oder Spitzwegerich bei Erkältung / Husten ect. Ich hab aber ja nicht 200 verschiedene Kräuter im Haus und bediene mich daher einfach jedes Mal aus dem, was meine Vorräte so hergeben. Im Schnitt sind es vermutlich meist so ca. 13 oder 15 Allrounder, die sich vielfältig einsetzen lassen. Nach einer Zeit und umso mehr man sich damit beschäftigt, entwickelt man ein Gefühl dafür und hat gelernt welches Kraut gegen bestimmte Wehwehchen gewachsen ist.


Sonntag, 27. April 2014

Hexenmedizin

Ein Buch, das mir soviele Aha-Momente beschert hat und aus dem ich schier endlos zitieren wollen würde. Mal schauen wann die Amazonen meine > Rezi > freigeben, war wohl ein Wort dabei, das sie erstmal prüfen wollten ;-)
Ich werd mal versuchen das Ganze hier im Rahmen zu halten und zeige Euch ein paar tolle Ausschnitte aus einem ganz fabelhaften, wissenschaftlichen, geschichtlichen und heilkundigen Werk:

"Hexenmedizin ist Medizin der Erde.
Es ist die älteste Medizin der Menschheit,
die Heilkunde der wenigen noch existierenden Naturvölker.
Es ist das Urwissen, die wahre Religio, die Urerinnerung,
das Erbe unserer steinzeitlichen Vorfahren,
weiter getragen in ständig sich wandelnder Form..."

"Das Initiationserlebnis ist eines des Todes und der Auferstehung:
Wie Jagdwild werden die Initianden zur Strecke gebracht,
zerstückelt und im Kessel der Großen Göttin gar gekocht.
Mit einer neuen Persönlichkeit, einem neuen Namen,
einer reiferen Sichtweise, werden sie wiedergeboren.
Sie sind Zweimalgeborene, das erste Mal von ihrer menschlichen Mutter,
nun aber von der Großen Mutter."

"Ein ungewöhnliches Kind steckte man im Mittelalter ins Kloster
unter die Obhut der Kirche; heute bringen es die besorgten Eltern
zum Therapeuten. Bei den Naturvölkern jedoch
werden sie oft von erfahrenen Schamanen adoptiert
oder gehen bei ihnen in die Lehre."

"Wenn endlich die Zeit der Niederkunft gekommen war,
rief man die Dorfbase...
Die Alte, deren Blick nicht bloß an der materiellen Oberfläche
des Daseins haftet, schaute das Kind schon lange
ehe es geboren wurde. Aus Träumen und Zeichen konnte sie erahnen,
wer da zur Welt kommen will, welcher Vorfahre, welcher Krieger,
welche Heilerin oder gar welche Gottheit 
sich da verkörpern will."

"Pflanzen haben, wie Goethe es sagt, eine sinnliche
wie auch eine übersinnliche Dimension.
Sie haben ihren lebendigen Körper in der physisch-sinnlichen Welt,
aber als seelisch-geistige Entitäten sind sie unmanifestiert
in geistigen Sphären jenseits der physischen Verkörperung...
Was wir Geist und Seele nennen, schwebt bei ihnen frei 
in der makrokosmischen Natur, in jener Welt,
in der sich ebenfalls die verstorbenen Ahnen 
und auch die Götter befinden."

"Hexenmedizin entstammt dem Schamanismus
und hat ihre Wurzeln im Paläolithikum.
Hexenmedizin ist mythologisch-rituell, ist stark weiblich,
Hexenmedizin ist Kult - schamanischer Heilkult um heilige,
das heißt wirkungsvolle Pflanzen."

"Die Göttin Hekate zu begreifen - vor allem in uns selbst - 
heißt, sich dem eigenen inneren Chaos zu stellen.
Es heißt, die Reise in die eigene Unterwelt anzutreten,
und dort unsere dunke Schwester kennenzulernen,
deren Existenz wir allzuschnell bereit sind zu leugnen."

"Obwohl über ihren Kult praktisch nichts bekann ist,
deutet die Inschrift auf ihrem Kultbild, darauf hin,
daß sie eine Schicksalsgöttin und Schwester der Hekate war.
Der Aphrodite Urania wurden Kälber geopfert - 
so wie Stiere der Hekate."

"Heidnischer Vorstellung zufolge zeigt sich in der Natur
die Anwesenheit des Göttlichen, und folglich steht das Tier
dem Göttlichen nahe; im christlichen Denken aber 
besitzen Tiere keine Seele, weshalb sie Inkarnationen 
des Teufels, also prinzipiell teuflisch, dämonisch sind
und von der Kultur des Menschen bezwungen werden müssen."

"Heilkunde, so wie sie im volkstümlichen Sinne
auf dem Lande praktiziert wurde, hing zusammen mit Wahrsagen,
nämlich der hellsichtigen Erkenntnis der Krankheitsursache
und ihrer Therapie. Heilkundige waren oft auch
Wahrsagerinnen, die in ihren Empfehlungen für die Kranken
oft auch über Leben und Tod bestimmten."

"...wobei die Hexe als Planetenkind des Saturn erscheint,
also als ein Mensch, der - wie Eremiten, Künstler oder auch 
Verkrüppelte - wesentlich unter dem Einfluß dieses Planetengottes
der Zeit und des Alters stehen. In diesem Zusammenhang
wäre dann der Bock eine Verkörperung des Tierkreiszeichens
Steinbock, das von Saturn regiert wird."

"Man machte den Hippies die gleichen Vorwürfe, wie zuvor den Hexen:
Drogenmißbrauch, Promiskuität, amoralische Auflehnungen
gegen die christliche Ethik. Den Hippies wurde Satanismus
mit Schwarzen Messen und Ritualmorden angelastet.
Denn zur Ideologie der Hippies gehörte die Befreiung
von christlichen Schuldgefühlen und Zwängen.
Außerdem haben sie wieder von den Bäumen der Erkenntnis
genascht und das Göttliche in sich selbst
und nicht im Wort eines Priesters entdeckt."

"Das Besondere an den Pflanzen und Substanzen, die per
Betäubungsmittelgesetz verboten sind, ist ihre starke Wirksamkeit:
Sie gehören zu den besten Heilmitteln, die jemals
von den Menschen entdeckt wurden.
Aber wer verdient an gesunden Menschen, das heißt an
Untertanen, die sich mit ihren Garten- oder Balkonpflanzen
selbst heilen...?"

"Nach neuzeitlich-okkultistischer Auffassung waren Diana
und Luzifer, seines Zeichens Gott des Lichtes, Geschwister.
Sie waren einander in tiefer Liebe zugetan und zeugten
eine Tochter namens Aradia. Aradia wurde von ihrer Mutter
zur ersten Hexe der Welt ausgebildet und mit einem
sozialkritisch-anarchistischen Bewußtsein ausgestattet..."